Legendär sind die Berichte von Schwangeren, denen nach (Vanille-)Eis und sauren Gurken ist. Nicht ganz so weit verbreitet ist, dass Schwangere immer wieder davon berichten, am Anfang ihrer Schwangerschaft so gar keinen Appetit auf Sex gehabt zu haben, aber nach einer Weile sei der Appetit dann wieder da gewesen – und zwar mehr als je zuvor – und offener dafür gewesen zu sein, auch mal ‘was Neues auszuprobieren.
Aber eben auch genau das Gegenteil kann man gelegentlich hören: Gar keine Lust auf Essen gehabt zu haben, so gar keinen Sex haben zu wollen oder sich gelegentlich für etwas zu schämen, was vorher nie ein Problem gewesen war. Oder Dinge zu Essen, die man vorher nie gegessen hat – und auch nicht hatte essen wollen. Und, auch noch interessant, dass diese Symptome nach der Geburt wieder verschwinden.
Gemeinhin heißt es, Ursache dafür seien die Hormone. Was meinen Sie?
Sicher ist es so, dass eine Schwangerschaft via Hormone und veränderte Formen auch ein anderes Körpergefühl entstehen lässt. Aber reicht das aus für eine Erklärung, warum sich der Appetit auf dies und das, die Essgewohnheiten oder die Lust auf Sex derart verändern?


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