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	<title>Das Schwangerschafts-Erlebnis &#187; Schwangerschaft</title>
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	<description>Schwanger? Genießen Sie die Zeit ...</description>
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		<title>Fairplay</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 10:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk-f</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaftsabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mich persönlich stellt ein Schwangeschaftsabbruch kein Problem dar. Für Christen ist das aber nicht nur ein Problem. Es ist mit ihrem Glauben schlicht nicht vereinbar. Und doch sind sie über die (Zwangs-)Mitgliedschaft in den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen an den Kosten für Schwangerschaftsabbrüche beteiligt. Halten Sie das für fair? Auch dann, wenn Sie sich klar machen, dass die Mitglieder der christlichen Kirchen mehr als zwei Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.das-schwangerschafts-erlebnis.de/2011/09/26/fairplay/" title="Permanent link to Fairplay"><img class="post_image aligncenter frame" src="http://www.das-schwangerschafts-erlebnis.de/wp-content/uploads/2010/03/Fotolia_14117442_XS.jpg" width="424" height="283" alt="Schwangerschaftsbauch mit aufgemalten Fragezeichen" /></a>
</p><p>Rund 50 Millionen Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten, gehören einer der beiden großen christlichen Kirchen an. Wie ist das mit Ihnen? Gehören Sie auch einer der christlichen Kirchen an?</p>
<p><span id="more-12435"></span></p>
<p>Ich selbst habe die katholische Kirche schon vor einiger Zeit verlassen &#8211; nicht, weil ich etwas zu kritisieren gehabt hätte, sondern weil ich für mich einen anderen, und wie mir schien passenderen Weg gefunden hatte. Für mich persönlich ist ein Schwangerschaftsabbruch keine große Sache. Wenn er nötig geworden ist, stellt er für mich eher ein Hinweis auf fehlendes Verantwortungsbewusstsein dar. Nicht immer, aber doch wohl in den meisten Fällen. Wenn man nicht schwanger werden will, verzichtet man entweder auf Sex oder verhütet entsprechend.</p>
<p>Für Mitglieder der christlichen Kirche, den wirklich Gläubigen vor allem, stellt ein Schwangerschaftsabbruch aber nicht nur ein Problem dar, sondern ist mit ihrem Glauben schlicht nicht vereinbar ist!</p>
<p>Nun sind aber alle Beschäftigten in Deutschland über unser geltendes Sozialsystem krankenversichert und Krankenversicherungen übernehmen die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs &#8211; zumindest für Geringverdiener. Und das halte ich für nicht fair! Es ist richtig, finde ich, dass der Gesetzgeber allen Frauen, gleich welcher Konfession, Möglichkeiten geschaffen hat, eine Schwangerschaft abzubrechen. Schon vom Gebot der Nächstenliebe her müssen Christen in der Lage sein, ein anderes Denken, einen anderen Glauben, zu respektieren. Soviel Toleranz und Respekt muss sein.</p>
<p>Aber ich habe ein Problem damit, ihnen auch noch die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch aufzuerlegen &#8211; egal, ob jemand gut, wenig oder gar nichts verdienst. Ich finde, das geht nicht! Das muss anders gelöst werden.</p>
<p>Wir leben in aufgeklärten Zeiten und im Normalfall muss man nicht schwanger werden, wenn man das nicht will. Wird man es doch, muss man die Verantwortung dafür auch übernehmen und entweder die Schwangerschaft annehmen, oder aber die Kosten für den Abbruch selbst übernehmen. Soviel Fairness sollten wir umgekehrt allen Christen gegenüber aufbringen &#8211; um so mehr sie deutlich in der Mehrheit sind …</p>
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