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	<title>Das Schwangerschafts-Erlebnis &#187; Risikofaktoren</title>
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	<description>Schwanger? Genießen Sie die Zeit ...</description>
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		<title>Zahnkrankheit als Risikofaktor bei Schwangerschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 10:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk-f</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahngesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überlegung gibt es schon länger, ob nicht Kariesbakterien über die Plazentamembrane in den Fötus gelangen könnten und dort Unheil anrichten, oder beispielsweise eine Früh- oder gar eine Fehlgeburt auslösen können. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Zumindest gibt es keine Daten dazu. Aber nur, weil es keine Daten dazu gibt, muss das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.das-schwangerschafts-erlebnis.de/2010/11/22/zahnkrankheit-als-risikofaktor-bei-schwangerschaften/" title="Permanent link to Zahnkrankheit als Risikofaktor bei Schwangerschaften"><img class="post_image aligncenter frame" src="http://www.das-schwangerschafts-erlebnis.de/wp-content/uploads/2010/11/zahn-grafik.jpg" width="220" height="265" alt="Grafik eines Zahnes mit Wurzel" /></a>
</p><p>Die Überlegung gibt es schon länger, ob nicht Kariesbakterien über die Plazentamembrane in den Fötus gelangen könnten und dort Unheil anrichten, oder beispielsweise eine Früh- oder gar eine Fehlgeburt auslösen können. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Zumindest gibt es keine Daten dazu. Aber nur, weil es keine Daten dazu gibt, muss das noch nichts heißen.</p>
<p>Ganz anders stellt sich das bei Parodontitis dar &#8211; einer möglichen Folge der <a title="Link zum Artikel über Gingivitis bei Wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gingivitis" target="_blank">Gingivitis</a>, die in der Schwangerschaft dann Schwangerschafts-Gingivitis genannt wird, wenn sie nicht schon vorher vorgelegen hatte und folglich durch die Schwangerschaft selbst ausgelöst wurde. Wenn eine Zahnfleischentzündung chronisch ist, und dass kann während der Schwangerschaft durchaus so sein, kann sie zur Parondontitis werden. <a title="Link zum entsprechenden Artikel bei ZHKplus" href="http://www.zhkplus.de/berichte/T86.shtml" target="_blank">Bei ZHKplus</a>, einem Netzwerk für qualitätsorientierte Zahnheilkunde heißt es dazu:</p>
<p><span id="more-8044"></span></p>
<blockquote><p>Gerade die Infektionen durch gramnegative anaerobe Bakterien, so wie wir sie bei der Parodontitis finden, können durch die Produktion von Entzündungs-Zytokinen den Geburtsvorgang durch die plazentale Membranen stören. Zytokine sind kurzlebige, von Zellen produzierte Proteine, die eigentlich der Steuerung der Immunreaktion des Köpers dienen und die nun durch das Vorhandensein der oben genannten Bakterien vermehrt auftreten. Ohne im Einzelnen auf den Ablauf der Schwangerschaft und alle involvierten Steuerungsfaktoren einzugehen, kann man aber sagen, dass diese zu viel produzierten Zytokine als Trigger wirken und beschleunigend auf die Steuerung des Geburtszeitpunktes einwirken.</p></blockquote>
<p><em>Gramnegativ</em>, übrigens, nennt man die Bakterien, die sich beim Gramtest rot färben; sie haben eine deutlich dünnere Zellmembran als grampositive Bakterien.</p>
<p>Im Klartext will das o.a. Zitat sagen: Der Mechanismus des Körpers, auf Entzündungen mit Abstoßung zu reagieren, kann durchaus zu Frühgeburten führen &#8211; sogar zu Fehlgeburten &#8211; dann jedenfalls, wenn schon eine Parodontitiserkrankung zu Beginn der Schwangerschaft vorgelegen hat.</p>
<p>Tests an Mäusen und Hamstern haben gezeigt, dass eine Infektion mit <em>Porphyromonas gingivalis</em> Bakterien zu einem geringeren Geburtsgewicht führen. Eine Infusion mit <em>Fusium nucleatum</em> Bakterien führte zu Früh- und Totgeburten. Nun sind Hamster und Mäuse keine Menschen, also hat man entsprechende Kontrollstudien an Müttern durchgeführt &#8211; natürlich nicht, indem man sie mit Bakterien infiziert hat, sondern, umgekehrt. Man hat Untersuchungen durchgeführt, wenn Kinder mit zu niedrigem Geburtsgewicht (PLBW) zur Welt gekommen waren. Nachdem man die Faktoren Alkohol etc. ausgeklammert hatte, zeigte sich:</p>
<blockquote><p>[...] dass die Mütter, die während der Schwangerschaft eine Parodontitis hatten, einem <strong>7-fach höheren Risiko</strong> unterlagen, ein PLBW-Kind zu bekommen. Durch Extrapolation berechnet, vermutet man, dass parodontale Infekte für etwa 18,2 Prozent aller PLBW-Schwangerschaften verantwortlich sind.</p>
<p>In einer weiteren Studie wurde der Spiegel vierer bakterieller Erreger, die gemeinhin bei einer Parodontitis auftreten, bei 48 Müttern von PLBW-Kindern per DNA-Analyse gemessen. Auch hier ergab sich ein signifikant höherer Wert, als bei Müttern von nicht-PLBW-Kindern.</p></blockquote>
<p>Den Artikel bei ZHKplus können <a title="Link zum Artikel bei ZHKplus" href="http://www.zhkplus.de/berichte/T86.shtml" target="_blank">Sie hier -&gt; lesen</a>.</p>
<p>Wie schon gesagt: Wenn Sie wissen, dass Sie schwanger sind, sollten Sie unbedingt auch gleich einen Termin beim Zahnarzt machen, einfach, um auch diesen Risikofaktor auszuschließen &#8211; es wird Ihnen in jedem Fall ein gutes Gefühl geben <img src='http://www.das-schwangerschafts-erlebnis.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Genießen Sie die Zeit &#8230; <img src='http://www.das-schwangerschafts-erlebnis.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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