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Titelbild des Buches "Selbstbestimmt gebären - 14 Schritte zu einer guten Geburt"

Eine gute Geburt ist nicht notwendigerweise das, was man landläufig unter einer Wunschgeburt versteht. Sheila Kitzinger, von der dieser Begriff stammt, verband damit die Idee, nach der Geburt sagen zu können: „Das habe ich gut gemacht,“ weil viele Frauen oft noch Jahre nach der Geburt mit Selbstvorwürfen etc. zu kämpfen haben.

In diesem Buch geht es darum, die übliche passiv-defensive Einstellung zu überwinden, in der man die Geburt als ein Ereignis auf sich zukommen sieht, auf das man im besten Falle reagieren kann. In der man quasi „geburtet.“

Viel besser – und auch einfacher – ist es, in eine aktiv-konstruktive Einstellung zu kommen, in dem man als erstes damit beginnt, im eigenen Kopf aufzuräumen, denn dort, im Nervengeflecht, sind die unterschiedlichsten Vorstellungen gespeichert, auf die das Gehirn von Augenblick zu Augenblick zurückgreift. Erst mit einer Klarheit gegenüber den eigenen Vorstellungen in Sachen Geburt und Gebären kann man tatsächlich selbstbestimmt gebären und das tun, was man tun will weil man es tun will – und nicht, weil man blind und unbewusst reagiert.

Es wäre vermessen, zu glauben, man könne mit ein paar Tricks hier und ein paar anderen Einstellungen da definitiv eine Wunschgeburt hervorzaubern. Das mag manchmal gelingen, aber es misslingt eher in den meisten Fällen. Aber was sich definitiv erreichen lässt, ist, selbstbestimmt zu gebären und nach der Geburt sagen: „Das habe ich gut gemacht!“

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