Archiv der Kategorie Sonntagsgeschichte

Wellen des Glücks

Herztönchen

Herztönchen

Als ich schwanger wurde, wurde es spannend. Mir wurde ununterbrochen gratuliert, die zukünftige Oma war ganz aufgeregt und auf der Arbeitsstelle ging man vorsichtig mit mir um. Aber gleichzeitig war ich unsicher, mir war monatelang dauerübel und ich wusste nicht, was aus mir wird. War ich glücklich?
Glück spürt man von innen heraus und doch ist man geneigt, es äußerlich zeigen zu wollen. Und wenn man ein kleines Baby erwartet, dann will man glücklich sein und stets ein fröhliches Lächeln auf den Lippen haben. Aber manchmal will der Tag sich nicht eben so entwickeln und man beginnt, mit sich zu hadern – oder mit den anderen.

Als Musikerin und ehemalige Physikstudentin wurde mir jedoch schnell klar, dass sich hier die Natur in ihrer ureigensten Form zeigt. In Form von Wellen. Wellen begegnen uns nahezu überall. Licht ist eine Welle und auf dem Wasser gibt es sie. Wechselstrom ist eine Welle, sowie der Schall. Aber auch eine Geschichte wird so erzählt, dass sie immer spannender wird und sich bis zum Schluss wieder entspannt.

Musik besteht ebenfalls aus vielen Wellen. Disharmonien erzeugen Spannung, die bis zum letzten Ton, dem Grundton, in absolute Entspannung mündet.

Ein Gedanke kann einen Augenblick des Glücks verursachen und dieser Augenblick wird wieder vergehen. Bis ein neuer kommt. Das ist sicher.

Schwangersein bedeutet so vieles. Dazu braucht es Zeit. Zeit, um sich auf die Wellen des Glücks einzulassen.

Gabriela Grafeneder, herztönchen.com

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Über Klapperstörche und Paul Anka

Wer glaubt noch an den Klapperstorch?

Wer glaubt noch an den Klapperstorch?

Jane war wütend. Seit Wochen war sie schon von ihrem Freund getrennt, aber immer noch rief er an, machte Avancen oder beschimpfte sie, je nach Laune, und wollte einfach nicht wahr haben, dass sich ihre Wege getrennt hatten.

Sie hatte keinen neuen Freund – ja, tatsächlich hatte sie nicht einmal Lust auf eine neue Beziehung. Sie wollte einfach ein bisschen für sich sein und ihr Leben in Ordnung bringen. Nachdem sie sich ein paar Jahre lang hatte treiben lassen, waren ihr doch die Schulden ein bisschen über den Kopf gewachsen. Sie fühlte, dass es Zeit war, dieses Sich-Treiben-Lassen zu beenden, eine feste Stelle zu suchen und die Schulden abzutilgen. Und dazu brauchte sie einfach Ruhe – und keinen neuen Freund.

Irgendwann in der Woche hatte ihre beste Freundin angerufen und gefragt, ob Jane nicht Lust habe, mit Freunden am Wochenende einen Ausflug zu machen. Und da sie zum Essen eingeladen war, hatte sie auch keine Kosten zu befürchten. Einen Tag lang raus zu kommen, was anderes zu sehen, das war schon eine tolle Idee. Sie willigte ein.

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Juni Jasmin

Was wird es werden? Junge? Mädchen? Wie wollen Sie es nennen?

Was wird es werden? Junge? Mädchen? Wie wollen Sie es nennen?

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie Ihr Kind heißen wird? Der Papablog hatte letzte Woche einen guten Artikel dazu.

Wenn es darum geht, einen Namen fürs Baby auszusuchen, können erwachsene Menschen plötzlich retardieren und zu Kindern werden. Ich weiß noch, als diese Frage bei uns diskutiert wurde, kam ich auf die Idee, „wenn es ein Mädchen wird, nennen wir sie Juni Jasmin“ … ist mir heute noch peinlich!

Als ich mit dem Sammeln von Schwangerschafts-Geschichten begann, fragte ich jede Bekannte, was sie denn während ihrer Schwangerschaft erlebt habe, und die Antworten waren häufig dieselben:

Nichts … was meinst du?

Naja, irgendwas merkwürdiges halt.

Nee, nicht das ich wüsste.

Das sind heute immer noch die Dialoge. Andererseits habe ich gelernt, dass, wenn ich ein oder zwei Beispiele liefere, doch das eine oder andere aus dem Gedächtnis auftaucht. Wie zum Beispiel bei einer Freundin aus dem Schwarzwald:

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Und was wäre, wenn …?

Beim Wickeln machte sie ein Ritual daraus - und sagte ihr immer wieder, dass sie ihre Beinchen bewegen kann.

Beim Wickeln machte sie ein Ritual daraus - und sagte ihr immer wieder, dass sie ihre Beinchen bewegen kann.

Und was wäre, wenn Sie nicht einfach nur ein Baby bekämen, sondern Ihr Kind sich speziell Sie als Eltern ausgesucht hätte? Würde das einen Unterschied machen?

Immer wieder erleben Schwangere Merkwürdiges! Wir wollen uns hier nicht festlegen, warum dieses oder jenes so und nicht anders geschieht, dafür gibt es andere Blogs, aber betrachten wollen wir diesen Gedanken schon.

Ich erinnere mich an eine Geschichte vor Jahren, als ich noch mit einer anderen Frau zusammen war, die wir jetzt einfach Monika nennen. Monika hatte einen Jungen im Alter von zwei. Sein Vater, selbst Deutscher und weiß, hatte immer einen Faible für afrikanische Musik. Er hatte immer die Idee, in einem anderen Leben in Afrika gelebt zu haben. Folglich hörte er während der Schwangerschaft seiner Partnerin oft afrikanische Musik und tanzte mit ihr dazu.

Aus der Forschung weiß man, dass sich im Gehrin von Ungeborenen Muster von Geräuschen und Musik bilden, die durch die Bauchdecke ans Gehör der Föten dringt, und die zusammen mit den Gefühlen der werdenden Mutter abgespeichert bleiben. Experimente haben gezeigt, dass es keine Rolle zu spielen scheint, welche Musik man während der Schwangerschaft hört, sondern eher wie man sie hört. So hatten Wissenschaftler eine werdende Mutter begleitet, die während ihrer Schwangerschaft ihrem Kleinen immer wieder ihr Lieblingsstück vorgespielt hatte … einen Hardrocktitel. Nach der Geburt und während des ersten halben Jahres wurden immer wieder Messungen durchgeführt, die zeigten, dass immer dann, wenn dieses Stück gespielt wurde, die Herzfrequenz des Babies runter ging und es sich beruhigte. Es spielte gar keine Rolle, wie laut die Musik abgespielt wurde, solange es nur das Lieblingsstück seiner Mama war, konnte das Kleine tief und fest schlafen …!

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Es trug rosa …

Nicht nur Ihre Träume können Ihnen zuflüstern, was auf Sie zukommt. Manchmal sind es auch Kinder ...

Nicht nur Ihre Träume können Ihnen zuflüstern, was auf Sie zukommt. Manchmal sind es auch Kinder ...

Letzten Sonntag habe ich hier Marlenes Geschichte erzählt, die keine Träume über ihre Schwangerschaft hatte, dafür aber ein sehr starkes inneres Wissen. Diese Woche will ich Katharinas Erlebnis erzählen.

Katharina träumte von einem kleinen Baby, das rosa trug und als sie aufwachte, war ihr erster Gedanke, “ich bekomme ein Mädchen!” Und sie träumte diesen Traum immer wieder. Immer wieder ein Baby in rosa Kleidchen, immer wieder beim Aufwachen den Gedanken an ein Mädchen – und sie bekam ein Mädchen. Es war, ganz ohne Frage ihr Wunschmädchen.

Solche Träume passieren häufig während der Schwangerschaft. Träume zeigen vieles, bedeuten vieles und dann wieder auch nichts. Die Schwierigkeit liegt eben oft darin, die eigenen Wünsche oder Ängste von dem zu trennen, was wirklich ist. In allen Foren berichten Frauen von ihren Träumen und immer wieder zeigt sich, dass eben manchmal ein Traum stimmte und manchmal nicht.

Katharina liebte ihre kleine Prinzessin und verbrachte fast die ganze Zeit mit ihr.

“Und wäre es nicht wunderbar, noch ein Mädchen zu haben?”

Die Kleine wurde eins, sie wurde zwei, aber Katharina wurde nicht schwanger, obwohl sie es immer wieder versuchte. “Aber was soll’s,” dachte sie sich, es ist doch alles gut.

Als die Kleine drei war, saß Katharina auf der Bank im Park und schaute ihr zu, wie sie im Sandkasten mit Förmchen und Schaufel spielte. Die Herbstsonne schien ihr mild ins Gesicht und Katharina genoss den Augenblick in vollen Zügen. Es war wie ein Augenblick des Zaubers. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Geträumt hab’ ich nicht …

Es scheint manchmal, als ob die Frau extra für die Schwangerschaft eine speziellen Siebten-Sinn mitbekommen hat.

Es scheint manchmal, als ob die Frau extra für die Schwangerschaft eine speziellen Siebten-Sinn mitbekommen hat.

Wie haben Sie von Ihrer Schwangerschaft erfahren?

Schwangerschaft geht fast immer Hand in Hand mit einer gesteigerten Intuition der Schwangeren einher. Es scheint, als ob Frauen speziell für diese Zeit einen Extra-Siebten-Sinn mit auf den Weg bekommen haben – und wie frau von ihrer Schwangerschaft erfährt, das erzählt nicht selten eine Menge über diesen Siebten-Sinn.

Marlene, wir nennen Sie einfach mal so, ist Mutter von zwei Kindern und in keiner ihrer beiden Schwangerschaften hat Sie irgendein Erlebnis im Traum gehabt, das aus ihrer Sicht in Verbindung mit der Schwangerschaft stand, und trotzdem:

„Ich habe von meiner Schwangerschaft nicht geträumt, aber ich wusste es jedesmal sofort! Gleich nach der Befruchtung hatte ich ein sicheres Gefühl, schwanger zu sein!“

Das ist immer eine verzwickte Situation. So manches mal haben wir ein sicheres Gefühl in Bezug auf die kommenden Lottozahlen … interessanterweise aber, gerade während der Schwangerschaft, haben Frauen diesen speziellen Riecher.

Beim ersten mal, als sie dieses Gefühl, schwanger zu sein, hatte, wartete sie ein paar Tage und machte dann einen Test, der positiv ausfiel. Beim zweiten mal war das aber anders.

Dieses mal wartete Sie mit dem Test eine Woche lang – aber der fiel negativ aus! Das war an einem Mittwoch, also ging sie Donnerstags zum Frauenarzt, um sich dort testen zu lassen. Aber auch dieser Test verlief negativ. Nachdem sie das Ergebnis gehörte hatte, schüttelte sie den Kopf und sagte:

„Hören Sie, ich bin schwanger! Ich weiß es genau!“

Aber das nutzte natürlich nichts, also ließ sie sich für den nächsten Tag gleich wieder einen Termin geben. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Guck mal, wer da kommt!

Kann durchaus sein, dass sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn so gar nicht über neuen Nachwuchs freuen.

Kann durchaus sein, dass sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn so gar nicht über neuen Nachwuchs freuen.

In meinem Artikel Ich kriege noch Geschwister?! hatte ich auf den Umstand hingewiesen, dass sich bei Kindern, die sich auf Geschwister einstellen müssen, gerne auch mal negative Reaktionen zeigen. Reaktionen, die in aller Regel unter dem Begriff Eifersucht, oder Angst vor Verlust von Aufmerksamkeit oder Liebe eingeordnet werden.

Wie ist das mit Ihnen: Glauben Sie das?

Es ist ja, umgekehrt, keineswegs so, dass immer und alle Kinder auf diese Weise auf kommende Geschwister reagieren! Ja, möglicherweise sind es nur die wenigsten.  Wer hat das schon gezählt und miteinander verglichen?

Würden alle Kinder so reagieren, könnte man von einer natürlichen Reaktion sprechen. Da dem aber so nicht ist, was ist es dann? Zufall? Haben solche Eltern einfach nur Glück, deren Kinder sich auf kommende Geschwister freuen? Die gibt es nämlich auch – und zuhauf. Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Kundenbesuch vor ein paar Jahren. Da hatten die beiden Kinder (3 und 5) mit Straßenkreide riesige Willkommensblumen in die Garageneinfahrt gemalt und konnten es kaum abwarten, dass das neue Baby kommt.

Die Intuition von Schwangeren oder Mitgliedern solcher Familien, in denen ein Kind erwartet wird, ist schon ziemlich lange mein Thema – übrigens eines, das zur Gründung dieses Blogs beigetragen hat. So habe ich schon vor drei oder vier Jahren damit angefangen, solche Berichte oder Geschichten zu sammeln. Diese Geschichten werfen die Frage auf, ob es nicht eine größere Sicht auf die Schwangerschaft gibt, als statistische Daten. Den Rest des Eintrags lesen. »

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