
Sex in der Schwangerschaft IST ein Thema - eines, dass Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.
Ich hatte gerade ein Telefonat mit einer Künstlerin, die ich in der nächsten Zeit hier noch vorstellen werde. Wir hatten bei unserem Austausch von Ideen beide den Eindruck, dass viele in der heutigen Zeit sexuell viel verklemmter sind als noch vor zwanzig oder dreißig Jahren. Erstaunlich, weil man sich fragt, was denn eigentlich aus der sexuellen Befreiung geworden ist!
Sex in der Schwangerschaft ist ein Thema! Ein wichtiges. Eines, das Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.
Je nachdem, wie alt Sie sind, werden Sie unterschiedliche Erfahrungen mit Sex gemacht haben. Die ersten sexuellen Erfahrungen sind häufig geprägt von Unsicherheit, Gehemmtheit und Ängsten. Klar. Man weiß nicht, ob man selbst einen unangehmen Geruch hat, man muss sich auf den Geruch des anderen einlassen, darauf, wie er oder sie schmeckt, man hat eigene körperliche Sehnsüchte, der andere auch, man weiß nicht, wie man sich so intim aufeinander einlässt. Woher sollte man das auch wissen?!
Je nach dem entwickeln sich aus diesen ersten Erfahrungen “Techniken”, mit Unsicherheit, Gehemmtheit und eigenen Präferenzen umzugehen. Frauen erfahren ihre Sexualität anders als Männer und Männer neigen auf andere Weise zur gleichen Unsicherheit wie Frauen: Ist er groß genug? Kann ich lange genug? Fand sie mich toll? Hab ich sie kommen lassen oder war das nur vorgespielt – denn nicht nur erfahren Frauen ihre Sexualität anders als Männer, sie erfahren sie noch dazu individuell. Es gibt Frauen, die schreien sich beim Sex die Seele aus dem Leib und andere, die dabei ganz still bleiben. Es gibt Frauen, die schütteln sich wie Herbstlaub, wenn sie kommen, und andere, bei denen jeder Mann eine Wette abschließen würde, sie sei gar nicht gekommen, etc.




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