Beziehungen verlaufen manchmal entlang merkwürdiger Bahnen. Man trifft sich, interessiert sich, küsst sich zum ersten mal und, na ja, dann kann man kaum noch voneinander lassen – ich nehme an, Sie kennen das. Aber da wo man Hügel oder Berge hinauf steigt, kommt irgendwann ein Punkt, an dem man langsam wieder runter kommt und gerade wenn plötzlich allen Beteiligten klar ist, dass ein Baby in Anmarsch ist, uuups, da lässt dieses – ähm, wie soll ich sagen – Verlangen schnell und deutlich nach. Es ist die Hormonumstellung, wie es heißt.
Und, ja, ich glaube tatsächlich, dass das wohl der Hauptgrund ist. Auf ihrer Seite – nicht auf seiner. Nach einer Weile, so heißt es oft, kommt das Verlangen nach Zärtlichkeit auf ihrer Seite wieder zurück – nur: nicht auf seiner. Was jetzt? Sie glauben nicht im Ernst, das darüber reden irgendwas ändert? Sind Sie je mit jemanden aus ganz vernünftigen Gründen ins Bett gegangen? Und, falls ja: War es toll? … !
Heute hab ich einen wirklich netten Blogbeitrag von Pot Luck Mama gelesen über eine Erinnerung aus einer Zeit, in der sie mit ihrem Mann in Afrika lebte. Für die, die nicht so gut mit Englisch unterwegs sind: Sie beschreibt, wie sehr ihr auf einmal nach Zärtlichkeit war. Sie versuchte ihren Mann mit kleinen Hinweisen darauf aufmerksam zu machen. Wenn sie stritten, machte sie ihm das zum Vorwurf. Sie malte sich aus, auf welche Weise er sich um sie bemühen könnte, wenn er doch nur wollte, etc. Eines Tages, auf dem Weg in die Stadt, ging ihr plötzlich ein Licht auf:




Julia Schulze
Malen befreit
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Sparbaby
Bauchtanz für Schwangere
Psychologische Beratung
Elfandy.de
Spielraum – Lebensraum