Archiv der Kategorie Gesundheit

Und immer wieder: Yoga in der Schwangerschaft

Drei Bilder aus: Der Weg des Lichts - Yoga für Schwangere, von F. Leboyer, Amazon, gebraucht, ab € 2,97

Drei Bilder aus: Der Weg des Lichts - Yoga für Schwangere, von F. Leboyer, Amazon, gebraucht, ab € 2,97

Ich hab dieser Tage durch ein schon ziemlich altes Buch (1980) von F. Leboyer geblättert: Der Weg des Lichts – Yoga in der Schwangerschaft. Die Bilder sind sehr wirkungsvoll – gerade weil sie alle in Schwarz/Weiß sind. Die Texte sind vielleicht nicht für jeden gedacht, aber insgesamt ist es ein sehr inspirierendes Buch.

Ich weiß nicht, ob ich Ihnen dieses Buch empfehlen soll – man muss es nicht haben, aber mir gefällt es eben weil es inspiriert! Wenn ich mir die Bilder betrachte, dann ist das erste, was mir ins Auge fällt, der Umstand, dass die anderen Umstände so gar nicht ins Gewicht fallen. Es erweckt nirgendwo den Eindruck, der schwangere Bauch sei im Weg. Ebenso wenig machen die Bilder einen Glauben, die Übungen machte die Frau deshalb, weil sie schwanger ist. Auf mich wirkt das, als ob die Frau Yoga macht, weil sie Yoga macht, Schwangerschaft hin oder her. Und das genau ist es, was mich eben inspiriert – zu sagen, dass die Schwangerschaft nicht wirklich lästig ist. Das man nicht etwas nicht machen kann, nur weil man schwanger ist. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Der Wert einer stressarmen Schwangerschaft

Heute wieder mal ein Gastbeitrag vom Psychologen Ubald Hullin, der seine Praxis in Stuttgart betreibt. Wenn Sie am Ende des Artikels auf “weiterlesen” klicken, landen Sie automatisch auf seiner Website :-)

Genießen Sie die Zeit … :-)

Dipl.psych. Ubald Hullin, Stuttgart

Dipl.psych. Ubald Hullin, Stuttgart

„Der Wachstumsfaktor Fibroblast Growth Factor (Abk. FGF, dt. ‚Fibroblasten-Wachstumsfaktor‘) besteht aus einer großen Gruppe von Sub-Typen, die als FGF-Familie bezeichnet wird. … Sie spielen eine Schlüsselrolle bei der embryonalen Entwicklung. Entsprechend führen Störungen der FGF-Funktionen zu schweren Entwicklungsstörungen in der Embryonalzeit.“ (Wikipedia)

So regulieren einige Mitglieder der FGF-Familie die Zellvermehrung und die Zelldifferenzierung. Beim Embryo geht es dabei bspw. um die Entwicklung der Extremitäten, um das Größenwachstum, um die Ausbildung der Gehirnfunktionen, Nerven und um die Bildung von Blutgefäßen.

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Gut in Form in der Schwangerschaft

Grundsätzlich kann eine Schwangere jeden Sport betreiben.

Grundsätzlich kann eine Schwangere jeden Sport betreiben.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus! Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich in Fitnessstudios eher auf Ablehnung gestoßen bin, wenn ich nach Programmen für Schwangere gefragt habe. Und, ja, vielleicht braucht es gar kein spezielles Programm für Schwangere – aber wenigstens sollten sie doch willkommen sein. Irgendwie konnte ich mich nie des Eindrucks erwehren, viele Betreiber von Fitness-Studios fürchteten, dass eine Schwangere ihr Kind auf dem Laufband bekommt …

Jedenfalls war ich schon ein paar mal in Käfertal am Belladrom vorbei gefahren, Fitness für Frauen.

Na ja, wenn die die Schwangeren nicht wollen, dann will sie niemand,” hab ich mir gedacht und bin da rein gegangen. Am Ende stand ein hinreißendes und langes Gespräch mit der Inhaberin, Karin Pinz.

Bis zum letzten Tag vor der Geburt hab ich gearbeitet und meine Kurse in Step-Aerobic gegeben, und eineinhalb Wochen nach der Geburt hab ich mit der Arbeit wieder angefangen,” sagt Karin mit entspannter Entschlossenheit und ich spüre, dass mir hier eine Unternehmerin gegenüber sitzt – durch und durch. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Wochenende: Zeit für kleinen Luxus!

Es ist Ihre Schwangerschaft - Ihre ganz besondere Zeit. Genießen Sie den kleinen Luxus so oft Sie können.

Es ist Ihre Schwangerschaft - Ihre ganz besondere Zeit. Genießen Sie den kleinen Luxus so oft Sie können.

Die meisten Schwangeren sind berufstätig, aber die, die zu Hause sind, sind ja auch nicht untätig und egal, wie man das auch dreht, das Wochenende ist einfach eine besondere Zeit. Der Druck ist ein bisschen raus, die Sonne wirkt gleich ein bisschen persönlicher, man kann sich intensiver mit dem Partner beschäftigen und ihn oder sie verwöhnen, bzw. sich verwöhnen lassen. Zeit, für ein wenig privaten Luxus :-)

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Barfuß laufen – von Nicole Borheier

Es ist erstaunlich, was sich verändern kann, wenn man ganz bewusst und richtig barfuß läuft.

Es ist erstaunlich, was sich verändern kann, wenn man ganz bewusst und richtig barfuß läuft.

Ich bin immer auf der Suche nach Erlebnissen, die eine Schwangerschaft als Ganzes bereichern – und es gibt viel mehr, als frau auf den ersten Blick vermuten mag. Andererseits: ich überprüfe schon aus purer Gewohnheit im Grunde alles, ob und ggf. wie sich etwas auf eine Schwangerschaft auswirken kann. Aus genau diesem Grund nahm ich eine Gelegenheit wahr, für ein Fotoshooting und einen Zeitungsartikel Nicole in Sachen Barfußschule zu unterstützen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Barfußschule. Nicole Borheier, von der der heutige Gastbeitrag stammt, betreibt Deutschlands erste und wohl bislang einzige Barfußschule.

Ich machte mich also auf, Barfußlaufen kennenzulernen – zugegeben im Schnelldurchlauf. Aber es hat sich mehr als gelohnt! Es ist ganz erstaunlich, was sich erleben und erfahren lässt, wenn man sich mal von einem Profi die eigenen Füße und den besseren Umgang mit ihnen zeigen lässt :-) Ich lernte zum Beispiel ganz bewusst wahrzunehmen, an welchen Stellen der Körper von den Füßen getragen wird und wie es sich anfühlt, wenn die Füße richtig und ohne Schuhe stehen – etwas, was für sich alleine schon eine Schwangere zu schätzen wissen wird! Ich lernte, meine Fußzehen unterschiedlich und ganz bewusst zu bewegen … und vieles andere mehr.

Hier also der heutige Gastbeitrag von Nicole Borheier:

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Problematisches erstes Trimester …

Fehlgeburten passieren. Kein Grund für Selbstvorwürfe oder Selbstzweifel!

Immer wieder passiert es, dass Frauen einen Schwangerschaftstest machen, der positiv ausfällt. Wenn Sie dann aber vom Frauenarzt kommen, hat der wiederum festgestellt, dass sie nicht schwanger sind. Oder sie gehen gar nicht erst zum Arzt, weil nach dem positiven Test die Regelblutung doch gekommen war und sie “also doch nicht schwanger” sind. Der Test hat sich halt geirrt.

Hat er nicht :-) Die Tests sind heute schon recht zuverlässig. Nein, viel wahrscheinlicher kam es zu einem Frühabort, also einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftstrimester – der übrigens gar nicht so selten ist. Es ist keineswegs so, dass es zu einem Kind kommen muss, nur weil Samen eine Eizelle befruchtet hat. Es kann sein, dass die Zellteilung einfach nicht richtig in Gang kommt. Es kann sein, dass ein Problem beim Einnisten besteht und sich der befruchtete Zellverband nicht wirklich festsetzen kann. Es kann sein, das gar keine “richtige Ursache” vorhanden ist sondern es einfach zu keiner richtigen und vollständigen Schwangerschaft kommt. Es muss also noch nicht mal Gründe haben. Es ist einfach so, dass die ersten drei Schwangerschaftsmonate tatsächlich für das entstehende Leben die problematischsten sind. Haben Sie die ersten drei Monate überstanden, haben Sie die größten Probleme eigentlich hinter sich … Zeit zum Feiern! :-)

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Unnötige Behandlungen?

Es gibt ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Schwangeren. Ich glaube, das besteht zu Recht!

Es gibt ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Schwangeren. Ich glaube, das besteht zu Recht!

Ein Vorwurf, den es immer wieder gibt lautet: Frauenärzte führen zu viele und vor allem unnötige Untersuchungen an Schwangeren durch, was zum einen lediglich das Ganze verteuert (sprich: den Geldbeutel des Arztes füllt) und zum anderen die Verunsicherung der Schwangeren selbst vergrößert.

Erstaunlicher Vorwurf! Bedeutet er doch, dass Ärzte Beutelschneider sind und weniger das Wohl ihrer Patienten im Auge haben. Wer oder was rechtfertigt eigentlich einen solchen Vorwurf? Ich halte ihn für falsch und unangemessen!

Als erstes setze ich persönlich mal darauf, dass es zwischen Arzt und Patientin, also in unserem Themenbereich der Schwangeren, ein tiefes Vertrauensverhältnis gibt. Welche Frau zieht sich schon aus, legt sich breitbeinig auf den Stuhl und lässt sich in ihrem intimsten Bereich herumfingern von jemandem, dem sie nicht vertraut?! Und, wer möchte soweit gehen, dass Ärzte – und hier steht ja ein wahlloser Plural! – dieses Vertrauensverhältnis derart missbrauchen, dass sie ihre Patientinnen aus den Augen verlieren und nur noch ihr Konto im Blickfeld haben? Wer kann schon sagen, aus welchen Gründen ein Arzt welche Untersuchung durchführt? Selbst zwei Ärzte können doch durchaus unterschiedlicher Meinung darüber sein, was man jetzt – und vielleicht später braucht, wie also kommt dann jemand dazu, der kein Mediziner ist, zu unterstellen, Untersuchungen seien überflüssig?

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Zuviele Kilo in der Schwangerschaft?

Mit freundlicher Genehmigung: Judge Cochran

Mit freundlicher Genehmigung: Judge Cochran

Ein Thema, das immer wieder auftaucht: Wieviel “darf” man in der Schwangerschaft zunehmen?

Gütiger Himmel! Ich hab grad mal “Gewichtszunahme in der Schwangerschaft” gegoogelt – 141.000 Treffer! Können Sie sich das vorstellen? Ist das wirklich ein so großes Thema?

Schauen Sie, das meiste im Leben – genau wie während der Schwangerschaft – können Sie ganz einfach über Vernunft in den Griff bekommen. Sollte wirklich irgend jemand glauben, man könne sich jetzt neun Monate lang gehen lassen, nur weil eine Schwangerschaft begonnen hat? Jede Frau weiß, dass dem nicht so ist. Und jede Frau weiß, dass so ab dem vierten Monat etwa das Gewicht nach oben klettert: Das Kleine im Bauch wird größer, die Fruchtblase wird größer, es wird mehr Blut gebraucht, die Haut muss sich dehnen, braucht also auch mehr Fett – und so weiter. Wollen Sie jetzt wirklich nach Tabellen Ausschau halten, wieviel “statistisch” richtig ist? Haben Sie nicht auch den Eindruck, es sei viel wichtiger, wirklich glücklich zu sein und die Schwangerschaft – so sehr Sie eben können – wirklich zu genießen? Und wäre “mehr essen” tatsächlich die einzige Idee, die Ihnen käme, wenn Sie an genießen denken?

Die Schwangerschaft ist ein bemerkenswerter Zustand – einer, der Sie eben “in andere Umstände” bringt. Fragen Sie Mütter, die zwei oder mehr Kinder haben, ob ihre Schwangerschaften alle gleich waren! Sie waren es nicht! Die Kinder, die geboren werden, sind nicht gleich – nichts ist gleich! Was kümmert Sie da ein dämliche Gewichtstabelle? Sicher, es gibt gute Gründe, was die Gewichtszunahme anbelangt (schauen Sie mal hier ->, da finden Sie ein paar Gründe) und doch handelt es sich um Gewichtsstatistiken!

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Reiki in der Schwangerschaft?

Nicole Borheier, Finde deine Flügel, Praxis im Schloss Herrnsheim, Worms

Nicole Borheier, Finde deine Flügel, Praxis im Schloss Herrnsheim, Worms

Ist Reiki was Brauchbares?

Ist Reiki überhaupt was? Lässt sich irgendwie messen, ob Reiki Wirkung hat?

Über das Thema Reiki ich ein sehr interessantes Gespräch mit Nicole Borheier, die ihre Praxis für alternative Heilmethoden Finde deine Flügel nennt. Meine letzte Frage, ob sich die Wirkung von Reiki messen ließe, beantwortete Nicole mit nein … kurz und knapp :-) Klar, dass ich dann nachfragte, wozu frau sich dann darauf einlassen sollte …

Reiki ist eine sehr liebevolle Heilenergie, die einen entspannt, die hilft, Blockaden zu lösen und abzubauen, die für einen guten Schlaf sorgt, Stresshormone ausspült … man kann das nicht messen, aber jemand, der sich darauf einlassen kann, wird das fühlen. Jemand, der Reiki annimmt und in sich wirken lässt, wird feststellen, dass sich Ängste und Unsicherheiten lockern und deshalb leichter überwinden lassen … gerade im Hinblick auf die Geburt kann das ein sehr wichtiger Faktor sein.

Reiki, so Nicole weiter, hat vieles mit der Idee von Wellness zu tun, also Wohlbefinden, sich rund um gut zu fühlen.

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Windelfrei

© Meltis / PIXELIO

© Meltis / PIXELIO

Vor einiger Zeit war ich auf einer Fortbildung. Eine der Referentinnen hatte ihren damals 3 Monate alten Sohn dabei. Als das Kind nach einiger Zeit unruhig wurde, holte sie einen  kleinen Topf aus ihrer Tasche und hielt den Jungen darüber ab. Zuerst beobachtete ich das Ganze sehr skeptisch, aber im Laufe des Wochenendes wandelte sich die Skepsis in Faszination.

Am Ende der Fortbildung hatte  ich die beiden soviel beobachtet, dass auch ich die feinen Zeichen sah, die der Kleine von sich gab, wenn er “musste”.

“Windelfrei” nennt sich das, was diese Mutter dort praktizierte.

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