
Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit für die Planung der Geburt.
Wie schon gesagt: Geburtsvorbereitung beginnt im Kopf! Und wenn wir schon von “sich etwas vorstellen” reden: Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie die Geburt verlaufen soll?
Marsden Wagner, Arzt und engagierter Befürworter des Hebammenberufes sagte dazu folgendes:
Wie auch immer sich die Geburt entwickeln wird, Sie, die Schwangere, im Zentrum von allem, tragen letzten Endes die Verantwortung dafür, für sich selbst ein Geburtserlebnis zu erschaffen, das sicher , stressfrei und so befriedigend wie möglich ist. Sie sind gefordert, das Geburtserlebnis Ihrer Träume zu planen und dann zu erleben, so weit es eben die Mysterien der Natur zulassen.
Nochmal in Kurzfassung: Sie sind gefordert, die Geburt zu planen …! Oder wollen Sie die Verantwortung für sich selbst, das Baby und die Geburt Ihrer Hebamme zuschieben, wenn Sie zu Hause entbinden wollen, oder an der Klinikpforte abgeben?! Es ist Ihr Körper, Ihre Entbindung, Ihr Baby … Ihre Verantwortung!
Eine gute Idee, eigentlich immer eine gute Idee, ist, sich mir Ihrer Hebamme zu besprechen, wie und welche Prioritäten Sie in Bezug auf die Geburt setzen – und es obliegt auch Ihnen, nach der Erarbeitung Ihrer Prioritäten in der Klinik Ihrer Wahl nachzufragen, ob die sich überhaupt für Ihre Prioritäten interessieren. Nehmen wir mal an, Sie wollen keinen Wehenschreiber und auch keinen Wehentropf. Ich vermute mal, das wird nicht leicht, das durchzusetzen!










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