Archiv der Kategorie Geburtshaus

Angebote und Kosten für Schwangere

Die für Schwangerschaft und Geburt wesentlichen Elemente sind finanziell im Grunde abgesichert.

Die für Schwangerschaft und Geburt wesentlichen Elemente sind finanziell im Grunde abgesichert.

Anders als in den USA haben wir hier in Deutschland ein relativ gut funktionierendes Krankenkassensystem. Sie sind schwanger? Dann müssen Sie sich schon mal über die Kostenübernahme für die Entbindung in einem Krankenhaus keine Sorgen machen. Auch die Betreuung durch eine Hebamme ist in den wesentlichen Zügen über die Krankenkasse geregelt. Wenn die Hebamme selbst keine Kassenzulassung hat, müssen Sie die Kosten halt vorstrecken und hinterher mit der Kasse abrechnen, Sie bekommen also Ihr Geld wieder.

Wenn Sie zur Entbindung in ein Geburtshaus gehen wollen, werden Sie etwas zuzahlen müssen, da das aber von vornherein feststeht, kommen auch von daher keine unangenehmen Überraschungen auf Sie zu. Selbst die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs wird in der Regel von der Kasse bezahlt – also auch hier eine gute Absicherung.

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Hausgeburt? Für die breite Mehrheit?

Stellen Sie sich eine Hausgeburt vor - nachts, in einem Hochhaus ...

Stellen Sie sich eine Hausgeburt vor - nachts, in einem Hochhaus ...

Die Kernvoraussetzung, ein ekstatisches, außergewöhnliches und schönes Geburtserlebnis zu haben, so Dr. Marsden Wagner im Film OrgasmicBirth, ist eine störungsfreie Geburtsatmosphäre. Keine Pflegerin, die schnell mal die Werte am Wehenschreiber und den Wehentropf kontrolliert, kein Frauenarzt, der nur kurz nach dem Rechten sieht. Niemand, den die Niederkommende nicht selbst eingeladen hat, dabei zu sein und zu helfen – oder die Ankunft des Babys zu feiern.

Andererseits können das durchaus viele Leute sein: Warum nicht eine Hebamme, eine Doula, die werdende Großmutter, der werdende Vater, vielleicht noch eine gute Freundin – warum nicht? Keine zwei Frauen sind gleich, also auch keine zwei Gebärenden und was die eine braucht, stört eine andere.

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Kein Platz für die Hausgeburt?

Bild: Geburtshaus Wien-Hietzing

Bild: Geburtshaus Wien-Hietzing

Es ist doch gut vorstellbar, dass frau gerne ganz natürlich gebären möchte, zu Hause aber keinen wirklichen Platz oder nicht die gewünschten Möglichkeiten hat. Wäre da ein Geburtshaus nicht eine Alternative?

Ein Geburtshaus zu gründen ist wirtschaftlich nicht ohne Risiko. Von den Krankenkassen bezuschusst werden Geburten im Geburtshaus pauschal mit 550 € – wodurch sich sehr einfach ausrechnen lässt, wieviele Geburten ein Geburtshaus braucht, um wirtschaftlich überleben zu können. Erfreulicherweise scheint es einen kleinen Trend in Richtung Hausgeburt und Geburtshaus zu geben. Zum anderen wird es da auf der Hand liegen, dass Sie einen eigenen finanziellen Beitrag leisten müssen, um in einem Geburtshaus niederkommen zu können. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Jannis’ Weg

Wie isses eigentlich, so rein gefühlsmäßig, ein Kind in einem Geburtshaus zu bekommen?  Ein tolles Video aus dem Geburtshaus in Chemnitz haben wir nachfolgend zu präsentieren:

Bilder aus dem Geburtshaus in Chemnitz

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Geburt im Geburtshaus – eine Alternative?

 	  aboutpixel.de / Herzchen schlag... © Janine Blank Als wir vor fast 10 Jahren unser viertes Kind erwarteten, war mir klar, dass ich mich nicht noch einmal auf eine Klinikgeburt einlassen wollte. Die Erfahrungen der ersten drei Geburten hatten mir eins klar gemacht: ich wollte diesmal eine selbstbestimmte Geburt!

Meine damalige Ärztin arbeitete eng mit einer Hebamme zusammen und so war uns schnell klar, dass diese Hebamme uns in diesem Wunsch unterstützen sollte. Da für meinen Mann eine Hausgeburt nicht in Frage kam, wählten wir das Geburtshaus als Geburtsort aus. Im Notfall wären wir von dort in 2 Minuten in der Klinik gefahren.

Über die Vor- und Nachteile einer Praxisgeburt ist im Internet schon genug geschrieben. Informieren können Sie sich zum Beispiel hier Netzwerk Geburtshaus und hier Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe.

Darum hier noch einige persönliche Tipps von mir:

  • Sie sollten sich früh genug informieren und anmelden. Im Sinne der Qualitätssicherung können Geburtshäuser nur eine begrenzte Zahl an Frauen annehmen. Ist das Geburtshaus wirklich gut, wird auch die Nachfrage hoch sein!
  • Erkundigen Sie sich vorher welche Kosten zusätzlich auf Sie zukommen. Die Krankenkassen bezahlen die Betreuung der Hebammen und auch die Betriebskosten. Allerdings kann es sein, dass Sie die Rufbereitschaft der Hebamme bezahlen müssen.
  • Eine Geburt im Geburtshaus ist in der Regel ambulant, d.h. Sie gehen nach ein paar Stunden wieder nach Hause und verbringen dort Ihr Wochenbett. Erkundigen Sie sich, ob Ihre Hebamme Sie dann auch zuhause betreut und besorgen Sie sich auch eine Haushaltshilfe (evtl. übernimmt die Krankenkasse die Kosten)
  • Kümmern Sie sich auch frühzeitig um einen Kinderarzt, der Hausbesuche macht und die U2 durchführt.

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