Archiv der Kategorie Fehlgeburt

Angst vor einer Frühgeburt

Bild eines Früchens

Bild eines Früchens

Noch eine dieser düsteren Gedanken, mit denen sich Schwangere manchmal herumplagen: Was, wenn das Kind viel zu früh kommt?

Halten Sie für einen Moment inne: Zielt diese Frage auf eine Frühgeburt oder hat es mit einem Gefühl der Unfähigkeit zu tun, mit einem Gefühl, etwas (oder alles?) falsch zu machen und deshalb auch die Schwangerschaft zu versauen?

Das sind zwei verschiedene Themen! Schau’n wir uns den ersten Teil an. Manche Frühgeburten lassen sich verhindern, andere nicht. Wenn Sie einen guten Kontakt zu Ihrer Hebamme oder Ihrer Doula haben, lassen sich die komischen Gefühle von den echten trennen – einfach, indem frau fragt. Gerade in dieser Hinsicht ist der Kontakt zu einer Hebamme unglaublich hilfreich. Oft genügt schon ein Anruf bei der Hebamme oder einer Doula, um Ihre Selbstsicherheit wiederherzustellen oder die Behandlung von etwas aufzunehmen, was ansonsten zu einer Frühgeburt geführt hätte. Aber dieses Procedere ergibt sich ohnehin aus dem Erstgespräch mit Ihrer Hebamme … hatte ich schon erwähnt, dass Sie unbedingt die Dienste einer Hebamme in Anspruch nehmen sollten?… :-)

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Gute Hoffnung – jähes Ende

… so lautet der Titel eines Buches von Hannah Lothrop. Dieses Buch befasst sich mit dem Thema Fehlgeburt, Todgeburt oder Tod eines sehr jungen Kindes.

Das Thema ist sicher sehr traurig und keine Schwangere mag sich gerne damit auseinander setzen. In meiner Praxis empfehle ich den Paaren sich dieses Thema einmal anzuschauen während der Schwangerschaft, damit es für den Notfall präsent ist, und es dann wieder zu vergessen!

Diese Buch setzt sich sehr einfühlsam mit dem Thema auseinander. Es gibt rein rechtliche Informationen,  aber auch Tipps zu Ritualen und zum Umgang mit der Trauer.Mittlerweile haben viele Kliniken verstanden, wie wichtig es für Eltern ist sich von ihrem Kind zu verabschieden!

Es ist sicher kein Buch, dass in jedem Schrank stehen sollte. Für Betroffene kann es aber eine große Hilfe sein!

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Fehlgeburt!

Fehlgeburten passieren. Kein Grund für Selbstvorwürfe oder Selbstzweifel!

Fehlgeburten passieren. Kein Grund für Selbstvorwürfe oder Selbstzweifel!

Über unzähligen Schwangeren schwebt das Damoklesschwert einer Fehlgeburt!

Fehlgeburten passieren! Man schätzt, dass zwischen 15% und 30% aller Frauen, oft völlig unbemerkt, eine Fehlgeburt haben. Da es durchaus sein kann, dass eine Fehlgeburt in sehr früher Schwangerschaftsphase wie eine etwas stärkere Regelblutung aussieht, ist es gut möglich, dass eine Frau weder etwas von ihrer Schwangerschaft, noch etwas von ihrer Fehlgeburt weiß – und daher sind im Grunde alle Schätzungen gar nichts wehrt!

Jetzt könnte man natürlich denken, „mein Gott, sowas passiert doch dauernd, was is’n da das Problem“? Aber es ist eben oft anders! Grade nachdem eine Frau von ihrer Schwangerschaft erfahren, ja vielleicht schon Ultraschallbilder gesehen hat, wenn sie sich über alle Maßen freut – dann ist eine Fehlgeburt etwas Schlimmes! Ganz zu schweigen von einer zweiten!

An das Thema Fehlgeburt knüpfen sich immer folgende generelle Fragen:

  • Wieso passiert das, oder anders formuliert: lässt sich das verhindern?
  • Wenn frau eine Fehlgeburt hatte, kann sie dann trotzdem noch Kinder bekommen?
  • Wie geht man am besten mit der Trauer um, die sich an ein solches Ereignis heftet?

Erschöpfende Antworten lassen sich kaum über einen Blog mitteilen, ich will trotzdem ein paar Gedanken dazu hier äußern: Den Rest des Eintrags lesen. »

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