Archiv der Kategorie Fehlgeburt

Problematisches erstes Trimester …

Fehlgeburten passieren. Kein Grund für Selbstvorwürfe oder Selbstzweifel!

Immer wieder passiert es, dass Frauen einen Schwangerschaftstest machen, der positiv ausfällt. Wenn Sie dann aber vom Frauenarzt kommen, hat der wiederum festgestellt, dass sie nicht schwanger sind. Oder sie gehen gar nicht erst zum Arzt, weil nach dem positiven Test die Regelblutung doch gekommen war und sie “also doch nicht schwanger” sind. Der Test hat sich halt geirrt.

Hat er nicht :-) Die Tests sind heute schon recht zuverlässig. Nein, viel wahrscheinlicher kam es zu einem Frühabort, also einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftstrimester – der übrigens gar nicht so selten ist. Es ist keineswegs so, dass es zu einem Kind kommen muss, nur weil Samen eine Eizelle befruchtet hat. Es kann sein, dass die Zellteilung einfach nicht richtig in Gang kommt. Es kann sein, dass ein Problem beim Einnisten besteht und sich der befruchtete Zellverband nicht wirklich festsetzen kann. Es kann sein, das gar keine “richtige Ursache” vorhanden ist sondern es einfach zu keiner richtigen und vollständigen Schwangerschaft kommt. Es muss also noch nicht mal Gründe haben. Es ist einfach so, dass die ersten drei Schwangerschaftsmonate tatsächlich für das entstehende Leben die problematischsten sind. Haben Sie die ersten drei Monate überstanden, haben Sie die größten Probleme eigentlich hinter sich … Zeit zum Feiern! :-)

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Schmetterlingskinder

"Wenn ich persönlich an unsere Kinder denke, stelle ich mir gern vor, daß sie als kleine, schöne Schmetterlinge wiedergeboren werden, und unbeschwert um uns herum fliegen. "

"Wenn ich persönlich an unsere Kinder denke, stelle ich mir gern vor, daß sie als kleine, schöne Schmetterlinge wiedergeboren werden, und unbeschwert um uns herum fliegen."

Raimund hat heute das Thema “Verlust” angesprochen. In dem Zusammenhang möchte ich eine gute Seite zu dem Thema empfehlen: Die Schmetterlingskinder. Diese Seite wurde von Betroffenen gestaltet.

Sie finden dort viele Informationen zu Büchern, rechtlichen Themen, Trauer und Folgeschwangerschaften, aber auch tröstende Texte und auch den Link zu einem Forum, in dem Sie sich mit Betroffenen austauschen oder einfach mal den Schmerz von der Seele schreiben können.

Außerdem gibt es einen Hinweis auf die “Klinikaktion der Schmetterlingskinder“. Diese Aktion hat es sich zur Aufgabe gemacht Geburtsstationen mit Kleidung und Zubehör für Schmetterlingskinder zu versorgen. Viele Kliniken haben verstanden, wie wichtig es für Eltern ist sich von ihren Kindern zu verabschieden und sie nicht nackt beerdigen zu müssen. Leider fehlt es an passender Kleidung für die zerbrechlichen Sternchen. Hier will die Klinikaktion Abhilfe schaffen. Viele fleißige Ehrenamtliche stricken, nähen häkeln, basteln, damit Pakete für die Kliniken geschickt werden können. Die Unkosten trägt der Verein “Frauenworte e.V.

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Und plötzlich war’s vorbei!

Da wo die einen kommen und Freude bringen, gehen andere ...

Da wo die einen kommen und Freude bringen, gehen andere ...

Ist es nicht wundervoll, wenn so ein kleines Wesen neugeboren in die Welt guckt? Alle staunen. Selbst für Hebammen, die sowas täglich sehen, ist es immer wieder etwas Einmaliges und Wunderbares.

Aber da, wo die einen kommen, gehen andere. Das ist so – und es gehört zum Ganzen dazu. Eine Fehlgeburt zu haben, eine Totgeburt – oder später der plötzliche Kindstod: Gerade bei Ungeborenen oder den noch ganz ganz Kleinen kommt es überraschend und wirkt dadurch um so schlimmer. Warum müssen denn schon die Kleinen sterben? Die sind doch noch so unschuldig. Oder die, die noch nicht mal geboren sind.

Senecca meinte in einem Brief an einen Freund:

„Ich glaube, wir sterben nicht, weil wir alt oder krank sind, ich glaube, wir sterben weil wir leben.”

Oder anders formuliert: Weil die Zeit dafür gekommen ist. Sehr wahrscheinlich ist das Sterben, der Tod, für die, die gehen, nicht so schlimm wie für die, die bleiben: Eltern, Geschwister, Freunde. Und immer die Frage: Hätte es verhindert werden können?

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Angst vor einer Frühgeburt

Bild eines Früchens

Bild eines Früchens

Noch eine dieser düsteren Gedanken, mit denen sich Schwangere manchmal herumplagen: Was, wenn das Kind viel zu früh kommt?

Halten Sie für einen Moment inne: Zielt diese Frage auf eine Frühgeburt oder hat es mit einem Gefühl der Unfähigkeit zu tun, mit einem Gefühl, etwas (oder alles?) falsch zu machen und deshalb auch die Schwangerschaft zu versauen?

Das sind zwei verschiedene Themen! Schau’n wir uns den ersten Teil an. Manche Frühgeburten lassen sich verhindern, andere nicht. Wenn Sie einen guten Kontakt zu Ihrer Hebamme oder Ihrer Doula haben, lassen sich die komischen Gefühle von den echten trennen – einfach, indem frau fragt. Gerade in dieser Hinsicht ist der Kontakt zu einer Hebamme unglaublich hilfreich. Oft genügt schon ein Anruf bei der Hebamme oder einer Doula, um Ihre Selbstsicherheit wiederherzustellen oder die Behandlung von etwas aufzunehmen, was ansonsten zu einer Frühgeburt geführt hätte. Aber dieses Procedere ergibt sich ohnehin aus dem Erstgespräch mit Ihrer Hebamme … hatte ich schon erwähnt, dass Sie unbedingt die Dienste einer Hebamme in Anspruch nehmen sollten?… :-)

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Gute Hoffnung – jähes Ende

… so lautet der Titel eines Buches von Hannah Lothrop. Dieses Buch befasst sich mit dem Thema Fehlgeburt, Todgeburt oder Tod eines sehr jungen Kindes.

Das Thema ist sicher sehr traurig und keine Schwangere mag sich gerne damit auseinander setzen. In meiner Praxis empfehle ich den Paaren sich dieses Thema einmal anzuschauen während der Schwangerschaft, damit es für den Notfall präsent ist, und es dann wieder zu vergessen!

Diese Buch setzt sich sehr einfühlsam mit dem Thema auseinander. Es gibt rein rechtliche Informationen,  aber auch Tipps zu Ritualen und zum Umgang mit der Trauer.Mittlerweile haben viele Kliniken verstanden, wie wichtig es für Eltern ist sich von ihrem Kind zu verabschieden!

Es ist sicher kein Buch, dass in jedem Schrank stehen sollte. Für Betroffene kann es aber eine große Hilfe sein!

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Fehlgeburt!

Fehlgeburten passieren. Kein Grund für Selbstvorwürfe oder Selbstzweifel!

Fehlgeburten passieren. Kein Grund für Selbstvorwürfe oder Selbstzweifel!

Über unzähligen Schwangeren schwebt das Damoklesschwert einer Fehlgeburt!

Fehlgeburten passieren! Man schätzt, dass zwischen 15% und 30% aller Frauen, oft völlig unbemerkt, eine Fehlgeburt haben. Da es durchaus sein kann, dass eine Fehlgeburt in sehr früher Schwangerschaftsphase wie eine etwas stärkere Regelblutung aussieht, ist es gut möglich, dass eine Frau weder etwas von ihrer Schwangerschaft, noch etwas von ihrer Fehlgeburt weiß – und daher sind im Grunde alle Schätzungen gar nichts wehrt!

Jetzt könnte man natürlich denken, „mein Gott, sowas passiert doch dauernd, was is’n da das Problem“? Aber es ist eben oft anders! Grade nachdem eine Frau von ihrer Schwangerschaft erfahren, ja vielleicht schon Ultraschallbilder gesehen hat, wenn sie sich über alle Maßen freut – dann ist eine Fehlgeburt etwas Schlimmes! Ganz zu schweigen von einer zweiten!

An das Thema Fehlgeburt knüpfen sich immer folgende generelle Fragen:

  • Wieso passiert das, oder anders formuliert: lässt sich das verhindern?
  • Wenn frau eine Fehlgeburt hatte, kann sie dann trotzdem noch Kinder bekommen?
  • Wie geht man am besten mit der Trauer um, die sich an ein solches Ereignis heftet?

Erschöpfende Antworten lassen sich kaum über einen Blog mitteilen, ich will trotzdem ein paar Gedanken dazu hier äußern: Den Rest des Eintrags lesen. »

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