Hebammen haben ein gesetzlich geschütztes Monopol in Sachen Geburtshilfe. Eigentlich leiten Sie die Geburt, nicht der Gynäkologe. Und wenn ich Recht informiert bin, haben Hebammen mittlerweile ein Monopol auf krankenkassenfinanzierte Geburtsvorbereitungskurse. Wenn Doulas einen solchen Kurs anbieten, müssen schwangere Teilnehmerinnen dafür in die Tasche greifen, wenn Hebammen den gleichen Kurs anbieten, wird er für die Teilnehmerinnen von der Krankenkasse bezahlt. Kann sein, dass die privaten Krankenkassen da andere Regelungen haben, aber das ist nicht der Punkt.
Was machen denn die Hebammen nun mit diesen beiden Pfründen? Bringen Sie Inovationen in Sachen Dienstleistungen? Entwickeln Sie Kooperationen mit externen Könnern? Sorgen Sie für ein flächendeckendes Bewusstsein Ihrer Fähigkeiten, Leistungen und Angebote? Nickesse!
Zur Zeit recherchiere ich in Sachen Geburtsvorbereitung das Thema Bauchtanz. Bauchtanzen hat je nach Typ Frau sehr interessante Aspekte – sowohl im Hinblick auf Geburtsvorbereitung als auch im Hinblick auf Spaß, Lebensfreude, Körperbewusstsein, ja, und auch Erotik. Die Idee, um die es mir geht, ist, Voraussetzungen in der Geburtsvorbereitung zu finden, die die Teilnehmerinnen derart begeistern, dass sie selbst einen großen Drang verspüren, ihre Übungen zu Hause zu machen. Nicht einmal oder zweimal, damit sie nur ja ein bissel vorbereitet sind für die nächste Übungsstunde. Nein, der persönliche Drang die Übungen zu machen, sollte im Idealfall so groß sein, dass sie selbst aus schierem Vergnügen die Bewegungen und Übungen dauernd machen wollen.











Julia Schulze
Malen befreit
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Bauchtanz für Schwangere
Psychologische Beratung
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Spielraum – Lebensraum