Grafik eines Grammophons mit Blumenmuster, das dem Lautsprecher entströmt

In der nächsten Woche haben wir das Thema Beziehungen im Mittelpunkt unseres Blogs – vielleicht haben wir hier schon mal eine kleine Einstimmung dazu.

Da wir nun alle gelernt haben, dass die Kleinen im Bauch mithören, auf welche Weise auch immer, ich aber auch der Ansicht bin, es sollte vor allem der Mutter gut gehen, wenn es in der Folge dem Baby im Bauch gut gehen soll, sollten wir die Musik zu einem bewussten Wohlfühl-Werkzeug machen – für alle Beteiligten:  Sie, das Baby im Bauch und, falls vorhanden, ihr Partner.

Wie wäre es, wenn Sie ‚mal ganz bewusst und mit Absicht beim zu Bett gehen am abend die schönste Musik auflegen, die Sie kennen?  Wie gesagt, es ist nicht so wichtig, ob das nun Klassik oder Rock ist, es sollte ihnen nur supergut gefallen und Spaß machen, mit dieser Musik ins Land der Träume zu reisen.  Lassen Sie sich mit dem wohligsten Gefühl in den Schlaf fallen und von ihrer Lieblingsmusik davon tragen.   Kuscheln Sie sich richtig in Ihr Bett oder an Ihren Partner – fühlen Sie sich so richtig sauwohl – und, ganz wichtig, freuen Sie sich auf das, was kommt.  Sie wissen ja, in Träumen ist alles möglich.  Und wenn Sie schon mit Ihrem Partner und ihrem zukünftigen Kind sehr eng verbunden sind, kann es sehr gut sein, dass sie alle im gleichen Traumland aufwachen.  Sie wären nicht die ersten, denen das passiert.

Eine Bekannte von mir hatte folgenden Traum:  Sie kam in eine Sporthalle, in der viele Kinder spielten, und sofort wusste sie, dass ihr Kind auch dabei war.  Zu ihrer größten Überraschung (beim Aufwachen später) rief sie mit aller Selbstverständlichkeit einen Namen, den sie noch nie zuvor im Leben gehört hatte.  Ein Junge drehte sich zu ihr um und kam auf sie zugelaufen.  „Was ist?“  fragte er und ihr wurde warm und kalt vor Glück.  Dann wachte Sie auf.  Tatsächlich wurde sie ein paar Monate später von einem Jungen entbunden – und nannte ihn genauso, wie sie ihn im Traum gerufen hatte.

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Kopfhörer über schwangerem Bauch (Quelle: Fotolia.de)

Haben Sie das auch schon gehört, dass Pflanzen unterschiedlich auf Musik reagieren?  Sie scheinen besser bei Mozart und eher schlechter bei Hardrock zu wachsen.  Liegt da nicht der Gedanke nahe, dass Musik auch einen Einfluss auf das heranwachsende Baby im Bauch haben kann?

Bei meinen Recherchen in dieser Sache bin ich zunächst auf etwas Ungewöhnliches gestoßen:

Konzerte für Ungeborene

Kein Witz!  Das gibt es wirklich!

Die Konzertreihe für Schwangere in der Bayrischen Akademie der Schönen Künste hat der Münchner Komponist Wilfried Hiller ins Leben gerufen – und das ZDF hat darüber berichtet.

Es gibt sicher unterschiedliche Interpretationen darüber, was das Hörvermögen von Ungeborenen anbelangt.  Der Biologe Dawkins würde wahrscheinlich sagen, es gebe keinen Beleg dafür, dass das Ungeborene hört im Sinne von ich höre.  Alles was man belegen kann, ist, dass das Nervensystem des Embryos reagiert.  Im Bericht des ZDF dagegen heißt es (Zitat):

Wie Ungeborene auf Klänge und Musik reagieren, wurde in den vergangenen Jahren systematisch erforscht. So weiß man mittlerweile, dass Babys mit einer akustischen Erinnerung auf die Welt kommen. Spielt man ihnen verschiedene Frauenstimmen vor, ziehen sie stets durch heftiges Nuckeln am Schnuller die mütterlichen Töne vor. Zugleich wird der Puls ruhiger. Auf demselben Weg fand man heraus, dass sich Babys auch an Musikstücke erinnern können, die ihre Mütter häufiger während der Schwangerschaft gehört hatten.

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Was meinen Sie?  War früher alles besser?  Oder ist es heute besser?  Mit mehr technischen Möglichkeiten und einer ausgereifteren Medizin?  Oder verursacht die Überfülle an Möglichkeiten eher Angst?  Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass, je mehr Möglichkeiten zur Auswahl stehen, desto größer wird auch die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.

In einem Radiofeature des SWR 2 von 2005 mit dem Titel „Darum haben wir kein großes Theater gemacht” wurden Frauen verschiedener Generationen zum Thema Schwangerschaft befragt.  Hier ein Auszug aus dem Manuskript:

Es war eine Zeit des Wartens und des Werdens, sagt eine 73-jährige Frau rückblickend. Und heute? Viele Schwangere eilen hin und her zwischen Gymnastik und Yoga, Still- und Geburtsvorbereitung, Krankenhäuser bieten Besichtigungstermine für den Kreißsaal und Infoabende für werdende Eltern an, die Anzahl der Ratgeber wächst ständig. Für das eigene Gefühl bleibt zwischen all den Angeboten oft kein Platz mehr. Um eine „gute Schwangere“ und dann eine „gute Mutter“ zu sein, um die Geburt zu einem „guten Erlebnis“ zu machen, bedarf es heute einer ordentlichen Vorbereitung, so scheint es. Doch damit wächst auch die Angst, alles falsch zu machen. Wie haben Frauen aus anderen Generationen ihre Schwangerschaft erlebt, als es kaum Ratgeber oder Kurse gab? War es einfacher für sie guter Hoffnung zu sein?

Die Sendung kann man leider nicht mehr nachhören, aber man kann das Manuskript hier als rtf-file herunterladen.  Ich finde, ein zeitloses Dokument – allemal wert, gelesen zu werden.

Eine Hebamme bringt vor allem eines mit: Erfahrung!  Warum sollte frau darauf verzichten?

Eine Hebamme bringt vor allem eines mit: Erfahrung! Warum sollte frau darauf verzichten?

Zwei Schwangere, zwei unterschiedliche Ansichten.  Als meine Frau damals schwanger war, wussten wir gar nicht, dass man auch eine Hebamme hinzuziehen konnte.  Der Gedanke dazu kam uns schon gar nicht.  Nun, einige Jahre später und beruflich mit Schwangerschaft betraut, ist meine erste Empfehlung immer: Hebamme!  Gar keine Frage!  Und dennoch, Schwangere reagieren ganz unterschiedlich auf diese Empfehlung.

In unserer Familie ist jemand schwanger.  „Hebamme?“  schüttelt sie den Kopf, „ich will das nicht – und ich brauche das auch nicht.“ Und damit war das Thema auch schon beendet.  Und, klar, jede Frau sollte sich das Recht vorbehalten, so zu entscheiden, wie sie das für richtig hält.  Also war für uns klar, dass dieses Thema durch ist.  Es gibt keine Frage nach dem „warum nicht?“  Es ist ganz alleine ihre Entscheidung – und fertig!

Eine Kollegin meiner Frau ist ebenfalls schwanger.  „Endlich!“ wie sie sagt.  „Hebamme?“  anfangs zuckte sie nur mit den Schultern.  Jetzt, im sechsten Monat, hat sie Kontakt zu einer aufgenommen – und fühlt sich pudelwohl damit.  „Weißt du,“ sagt sie, man hat immer mal wieder irgendwas, das sich komisch anfühlt.  Entweder tut hier was weh, oder ist dieses oder jenes und ich will nicht dauernd zum Arzt rennen.  Seit ich die Hebamme habe, kann ich jemanden fragen und hab das Gefühl, die weiß genau, was mit mir passiert.  Ich hab‘ einfach ein gutes Gefühl dabei!“

Zwei Schwangere, zwei ganz unterschiedliche Meinungen.  Und es kann hier nie um richtig oder falsch gehen, denn ich glaube, keine zwei Schwanger erleben ihre Schwangerschaft genau gleich.  Was ich wunderbar finden würde, wäre, wenn der Frauenarzt bei seinem ersten Gespräch auf die Möglichkeit der Hinzuziehung einer Hebamme erwähnte.  Ich persönlich bin der Ansicht, beide zusammen könnten jeder Schwangeren genau das geben, was sie im Grunde sucht: Sicherheit und Selbstvertrauen – denn, auch wenn das jetzt platt klingt, sie ist nicht krank.  Sie ist schwanger!

Nicht alles, was eine Hebamme einbringen kann, wird von der Krankenkasse bezahlt und nicht immer will eine Frau alles abrufen.  Ein wenig Selbstvertrauen sollte schon vorhanden sein, so dass eine Schwangere, ohne schlechtes Gewissen zu haben, frei mit ihrer Hebamme aushandelt, was sie zu welchem Preis bekommen kann.

Wenn Sie nicht zu sehr auf den Geldbeutel schauen müssen, sollten Sie vielleicht auch mal über eine Doula nachdenken.  Was eine Doula ist und was sie macht, können Sie hier nachlesen.

Wie auch immer Sie entscheiden, genießen Sie die Zeit! 🙂

Für uns war wichtig, dass der Kleine in unserer Nähe war.

Für uns war wichtig, dass der Kleine in unserer Nähe war.

Als ich durch Bayern fuhr und nicht an einer Raststätte tanken wollte, nahm ich eine Abfahrt, um nach einer Tankstelle zu suchen. Auf dem Weg dorthin kam ich an einem Schreiner vorbei, der draußen auf seinem Hofgrundstück allerlei Stücke ausgestellt hatte.  Und genau dort, wie auf Zuruf fand ich eine richtige, echte, na ja meinetwegen absolut oberschrille Wiege für unseren damals noch nicht geborenen Jungen – und kaufte sie sofort.

Wie das so ist, wenn man als werdende Eltern noch gar keine Erfahrung hat und sich auch nicht wirklich vorstellen kann, wie das sein wird, mit Baby, macht man sowas.  Und, wissen Sie was?  Wir haben diesen Kauf nie bereut.  Erstens war die Wiege zauberhaft.  Gut, sie hatte jetzt keinen Himmel wie die auf Monets Bild hier an der Seite, aber sie war aus massivem Holz gehauen, ließ sich wie ein Schaukelpferd bewegen, war nicht übermäßig groß und passte sehr gut in unser Schlafzimmer.  Und zweitens war uns wichtig, dass der Kleine genug Platz hat und nachts in unserer Nähe war.  Das sollte sich später als eine wirklich gute Entscheidung heraus stellen.

Gerade, wenn die Kleinen noch „recht neu“ sind, werden sie mindestens einmal in der Nacht war und schieben Kohldampf.  Außerdem wollen Sie aus ihrer Windel raus und was frisches angezogen haben.  Also wollten wir nachts keine weiten Wege zu rennen haben.  Außerdem, Psychologen mögen jetzt vielleicht die Hände überm Kopf zusammenschlagen, wir wollten immer sofort zur Stelle sein, wenn der Kleine sich meldete.  Ich konnte mich nie mit dem Gedanken anfreunden, ein Kind einfach mal schreiben zu lassen.  Ich kann das heute noch nicht.

Nun, wir hatten aber auch das Glück, ein Kind zu bekommen, das ziemlich gut schlafen konnte und auch wollte.  Wenn er nachts losträllerte, ging das ganz automatisch.  Ich stand auf, nahm ihn aus seiner Wiege und machte ihn sauber.  Meine Frau legte sich derweil mit dem Stillkissen zurecht, so dass er auch gleich sein Futter bekam.  In windeseile war er also sauber, satt und zufrieden.  Als ihm dann die Augen zugefallen waren und auch nicht mehr aufgehen wollten, legten meine Frau ihn wieder zurück in die Wiege.  Während ich schon wieder eingeschlafen war, ließ meine Frau ihn noch ein bissel hin und herwiegen, bis sie auch wieder eingeschlafen war.

Es war eine wundervolle Zeit, die ich für gar nichts hergeben wollte.

Gastbeitrag von Martina Frisch, Inhaberin von Frische Windeln.de:

Windeln aus Stoff – ist das zeitgemäß?

Ja, denn Stoffwindeln sind:

  • gesund, weil atmungsaktiv. Die Haut wird weniger wund, Allergieneigung wird minimiert, die Hüftreifung wird durchs „Breit Wickeln“ unterstützt.
  • Umweltfreundlich. Sie sparen pro Kind eine Tonne Müll und die waschbaren Wickelsysteme können immer wieder verwendet werden.
  • kostengünstig. Jede Stoffwindel – auch die im Windeldienst – spart den Eltern Geld. Und – die Wickelzeit verringert sich.
  • einfacher zu handhaben, als man denkt. Der Fortschritt ist nicht stehen geblieben, es gibt für jeden Bedarf die richtige Stoffwindel. Persönliche, herstellerunabhängige Beratung ist dabei das „musthave“.
  • kurzum: für jeden gesund in jedem Aspekt.

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Windeln werden in Ihrem Leben eine bedeutende Rollen spielen - Sie werden sehen!

Windeln werden in Ihrem Leben eine bedeutende Rollen spielen - Sie werden sehen!

Die ersten Tage nach der Geburt eines Kindes wird man eine Menge damit zu tun haben, einen Rythmus zu finden.  Jedenfalls bei uns war das so.  Und, man staunt nicht schlecht, was die kleinen Kerle so alles ausscheiden können! Man fragt sich unweigerlich, wo das alles herkommt!

Und dann kommt zuverlässig der Tag, an dem der Nachwuchs der Brust entwächst und zu Handfesterem umsteigt – was sich augenblicklich auch in Konsistenz und Duft der Hinterlassenschaften zum Ausdruck bringt.  Nicht, dass es den Eltern ‚was ausmacht, den Nachwuchs sauber zu machen. Nein, natürlich nicht!

Allerdings habe ich auch noch nicht erlebt, dass der jeweils andere Partner bettelt: „Oh – lass mich doch auch mal die Windeln wechseln …”

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Die Gewalt des Gebärens – so der Titel eines Buches, einer Streitschrift von Isabelle Azoulay.  Ein Buch für alle, die Klartext lieben.  Hier ein kleines Beispiel:

„Die Diskussion um Geburt auf kalt gekachelte Klinik versus kuscheliges Geburtshaus zu lenken, hat fatale Auswirkungen.  Sie produziert ein Feindbild medizinischer Apparat/Technik/Kontrolle/Männer, auf der einen Seite verklärende Vorstellungen von weiblicher Körperlichkeit, von phantastischen Entbindungen, von mütterlicher Macht und Selbstverwirklichung, die nicht nur verlogen sind, sondern die in die bekannte Kerbe der regressiven Verknüpfung von Frau und Natürlichkeit schlagen.  Diese Diskussionen können jedoch nicht aus der Welt schaffen, dass unabhängig von jeglichen Apparaten und selbstgefälligen Ärzten das Gebären eine Tortur bleibt.“

Diese kleine Kostprobe zeigt deutliche die Sprache, derer sich Azoulay bedient, und wenn Sie sich auch gerne mal die andere Seite der Geburt anschauen, die Seite jenseits von verniedlichendem „na ja, das ist schon heftig“, dann haben Sie hier ein Buch, bei dem Sie voll auf Ihre Kosten kommen.  Zitat aus dem Klappentext:

„Ihr Buch ist eine Kritik der schönen Bilder und ein entschiedenes Plädoyer für den Anspruch der Frau auf Schmerzfreiheit und damit auf die Wahrung ihrer Würde auch beim Gebären.”

Ich habe dieses Buch mit Hochgenuss gelesen.  Über einen glänzenden historischen Abriss in Sachen das hat Gott so gewollt und Feminismus kommt Azouly am Ende zu der Überzeugung, dass die Medizin nicht geschlafen, und mittlerweile sehr gute Ergebnisse in Sachen Periduralanästhesie gemacht hat.

Aus meiner Sicht sehr überzeugend stellt Azoulay in Frage, dass Schmerzen für eine natürliche Geburt notwendig sind.  Zitat:

„Aber die Frage, warum wir uns heute noch der Grausamkeit der natürlichen Geburt unterziehen müssen, ist mehr als legitim.  Die Aufgabe aller, die der Gebärenden assistieren, muss es auch sein, ihr unerträgliche Schmerzen zu ersparen.  Eine Hebamme sagte dazu: Auf der einen Seite ist dies Folter, die nicht nötig ist.  Aber die schmerzlindernden Mittel haben alle Ihren Preis.  Der Preis ist, dass vom Erleben ein Stück fehlt.  Die Frage ist, welchen Stellenwert wir diesem Stück Erleben beimessen.”

Wenn meine Recherchen richtig sind, ist dieses Buch wohl nur noch über Amazon zu bekommen.  Ein Kauf, der sich aus meiner Sicht lohnt!

Wenn Sie grade schwanger sind, werden Sie dieses Problem vielleicht schon entdeckt haben:  Wie nennen wir es.

Bei meinen Eltern war das ganz einfach.  Sie beschlossen gemeinsam, mich Michael zu taufen.  Danach, weil meine Mutter noch im Krankenhaus bleiben musste, ging mein Vater zu Standesamt und Pfarrer, um die Taufe zu bestellen, und teilte mit, die Eltern wollten den Sohn Raimund nennen … so geht das natürlich auch. Continue reading →

Blumenstrauß "Flowerdreams"

Stellen Sie sich vor, sie haben grade erfahren, dass Sie schwanger sind: Wem sagen Sie es zuerst?  Und wie?  Egal, wer es zuerst erfährt, früher oder später ist er auch dran

Wie wäre es, wenn Sie Ihrem Mann oder Lebensabschnittsgefährten einen solchen Blumenstrauß direkt an den Arbeitsplatz schicken?  Überraschung garantiert!  Damit hätten Sie die Kollegen auch gleich miterledigt – und, wer weiß, seine Personalabteilung erhält auch gleich einen dezenten Hinweis auf eine bald bevorstehende Änderung auf der Steuerkarte.

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