Neugeborenes und seine Mutter © namamax - Fotolia.com

Zwei Begriffe, die man sich vielleicht merken sollte, wenn es um die Dauer von Geburtsentwicklungen geht:

Der erste Begriff, Sturzgeburt, ist eigentlich ein Begriff aus der Juristerei und ziemlich wörtlich zu verstehen. Beispiel: Ein Baby kam zur Welt und stürzte dabei so aus dem Geburtskanal, dass es sich verletzte (oder schlimmer).

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Hübsche Schwangere, die im Gras liegend entspannt  © sborisov - Fotolia.com

Es wird noch eine Weile brauchen, bis sich die Vorstellung durchgesetzt hat, dass das Gehirn gar nichts kann. Es ist im Grunde nur ein riesiger Speicher für Informationen, der auf Anstoß reagiert – sehr ähnlich einem Auto, dass von sich aus und ohne Fahrer gar nichts kann. Im Gegensatz zum Auto aber, sind dem Gehirn noch ein paar Zusatzfunktionen mitgegeben, so dass es von Beginn an läuft – und sogar wieder starten kann, wenn es kurzzeitig abgeschaltet war. So gesehen ist das Gehirn (um im Bild zu bleiben) ein Auto, das sich selbst steuert und fährt …

Dieser riesige Speicher namens Gehirn beginnt seine Entwicklung etwa Anfang der vierten Schwangerschaftswoche – fast immer also, bevor viele Frauen von ihrer Schwangerschaft wissen. Und nicht nur, dass es seine Entwicklung beginnt, nein, es beginnt auch sofort mit der Speicherung von Informationen!

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Schwangere in Wehen © Jyn - Fotolia.com

Die Maske fällt!

Man muss sich das klar vor Augen führen: Prinzipiell ist das Baby im Bauch für Ihren Körper ein Fremdkörper, der da nicht hingehört. Ihr Körper hat während der ganzen Schwangerschaft nur deshalb nichts gegen Ihr Baby im Bauch unternommen, weil es der Plazenta gelungen war, Ihrem Körper vorzugaukeln, es sei gar nicht da!

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Schwangere mit plötzlicher Wehe © drubig-photo - Fotolia.com

Wie schon im vorangegangenen Beitrag gesagt, wenn man die Geburt dem Stammhirn überlassen könnte, gäbe es wahrscheinlich keine Schmerzen und die ganze Sache wäre nach zwei oder drei Stunden erledigt. Wenn man das denn könnte …

Kann man aber nicht – und vielleicht ist das auch gar nicht das Problem!

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Schwangere ganz entspannt // pregnant mom to be © Violetstar - Fotolia.com

Hat man also erst mal Selbstvertrauen gelernt, ist es wohl schon einfacher, den Körper los- und machen zu lassen. Aber – mal ganz konkret: Wie lässt man den Körper los? Wie gibt man sich der Geburt hin?

Die Idee meines Artikels Sein oder tun war, auf etwas Offensichtliches hinzuweisen, das, gerade weil es so offensichtlich ist, gerne übersehen wird. Übersehen u.a. weil beides prinzipiell das gleiche ist, und doch die sich ergebenden Wirkungen absolut verschieden ausfallen!

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Schwangere mit Bärchen  © anna - Fotolia.com

Wäre es nicht wunderbar, wenn Sie bestimmen könnten, wie die Geburtsentwicklung verläuft und wie Ihr Geburtserlebnis ausfällt? 🙂 Kann ich verstehen. Und tatsächlich halte ich es für wichtig, die Kontrolle über beides zu übernehmen!

Ja, Sie sollten sogar unbedingt die Kontrolle über sowohl die Geburtsentwicklung als auch über ihr Geburtserlebnis in der Hand behalten. Nur – wie machen Sie das?

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Neugeborenes auf der Brust der Mama: Quelle: Fotolia.de

Teil 1: Sein oder Tun?

Manchmal ist es die erste Wehe, ein anderes Mal das Platzen der Fruchtblase – was auch immer es ist, es ist das Signal, dass es los geht. Es ruft, vielleicht leise, vielleicht laut: „Es ist so weit!”

Wenn es nicht schon lange davor passiert ist, denn treffen Sie jetzt, in diesem Moment, bewusst oder unbewusst, eine Entscheidung darüber, ob Sie Kontrolle haben, oder nicht: Über die Wehen, die Geburtsentwicklung, die Geburt und die ersten Augenblicke danach … eigentlich über alles!

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Schwangeres Bäuchlein (Bildquelle: Fotolia.de)

Ganz unbeabsichtigt hatte ich einen Tag nach meinem Facebook-Posting (siehe gestern ->) mit Urs Camenzind ein längeres Telefonat, in dem wir über die Reaktionen auf die Frage diskutierten, ob denn eine Geburt interventions- und schmerzfrei verlaufen könne. Urs betreibt mit seiner Frau Heidi in der Schweiz Geburtsvorbereitung (für Paare). Er hat ein spezielles Verfahren aus dem ursprünglichen Hypnobirthing abgeleitet, das er Sanfte Geburt® nennt und hat sich diese Marke europaweit hat schützen lassen.

Urs sagte mir:

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Schwangere mit schmerzverzerrtem Gesicht von einer Wehe überrascht (Bildquelle: Fotolia.de)

Vor ein paar Wochen hatte ich folgendes Statement bei Facebook abgesetzt:

Wie ich es auch drehe und wende, ich sehe keine physische Grundlage für die tief drinnensitzende Überzeugung, dass Geburten schmerzhaft sind … eher glaube ich, dass die dann schmerzhaft erlebte Geburtsentwicklung mehr mit selbsterfüllender Prophezeiung zu tun hat.

Eigentlich war das viel mehr ein Stoßseufzer, denn Provokation, aber schon auch ein Versuch, einmal eine Diskussion darüber anzuregen, ob nicht auch etwas anderes denkbar ist, als eine Geburt unter Schmerzen.

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Grafik eines Embryos in der Fruchtblase (Bildquelle: Fotolia.de)

Eine Schwangerschaft ist etwas außerordentlich Erstaunliches, denn prinzipiell sind Embryonalzellen für den Mutterkörper fremde Eindringlinge, da sie ja auch Gene des Vaters, und damit also Körperfremdes in sich tragen. Erst seit einigen Jahren weiß man, dass es vor allem das vom Embryo reichlich gebildete Antigen HLA-G ist, dass die Tötung und Abstoßung der Embryonalzellen verhindert, so dass aus dem anfangs winzigen Zellhäufchen ein richtiges Baby werden kann.

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