Eine gute Vorbereitung wird vielleicht die Angst vor der Geburt nicht ganz auflösen, aber sehr dabei helfen, mit ihr umzugehen.

Eine gute Vorbereitung wird vielleicht die Angst vor der Geburt nicht ganz auflösen, aber sehr dabei helfen, mit ihr umzugehen.

Ein Satz, wie er heute sicher häufig zu hören ist. Immer mehr Menschen tun ‚was für ihre Figur, etwas für ihre Gesundheit und für ihr Aussehen.Wie kann es da sein, dass von allen Seiten immer wieder zu hören ist, Frauen vernachlässigten die Geburtsvorbereitung?

Im Nachhinein meinte meine Frau, dass sie das Thema Geburtsvorbereitung arg vernachlässigt hat. Würde Sie heute nochmal schwanger sein, sie würde der Vorbereitung sehr viel mehr Aufmerksamkeit schenken.

Was aber hat eine gute Geburtsvorbereitung mit uns Männern zu tun?

Wir gebähren zwar die Kinder nicht, kriegen tun wir sie aber auch! Also hat die Schwangerschaft auch eine Menge mit uns Männern zu tun. Zum einen ist da die Beziehung selbst, die man im Auge haben sollte. Es ist eine Beziehung, die sich definitv und unwiderruflich ändern wird. Und je früher Sie bereit sind, Verantwortung mit zu übernehmen, desto besser! Zum anderen ist es auch so, dass vielen Frauen das Thema Gebären so unangenehm ist, dass sie es schon deshalb verdrängen. Und wer könnte das rein menschlich gesehen, nicht verstehen? Der Gedanke, dass ein Baby da unten durch muss … Und deshalb müssen eben manchmal die Männer diese Schritte (mit) vorbereiten.

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Geburten dauern ... sie müssen halt cool bleiben!

Geburten dauern ... sie müssen Geduld haben

Als ich über unser Schwerpunktthema Vater werden nachgedacht habe, fielen mir, wie sollte es auch sonst sein, meine eigenen Erlebnisse dazu ein. Nun will ich Sie nicht mit meinen Geschichten langweilen, aber ein paar Sachen würde ich doch ganz gern berichten – als Beispiel dafür, wie etwas laufen kann, besser hätte laufen können, oder am Ende besser war, als gedacht. Nicht alles was blöd aussieht ist es auch.

Ich wollte mich damals gerade auf den Weg zur Arbeit machen, als meine Frau die magischen Worte sagte: „Du, Spatz, ich glaube, es geht los …“ Dann also erst ins Krankenhaus und dann zu den Kunden!

Das Krankenhaus hatten wir vorher ausgewählt. Das heißt, wir waren auf einem Vorstellungsabend für Schwangere gewesen und hatten an einem Rundgang durch ihre Entbindungsabteilung teilgenommen …Wie auch immer, jetzt jedenfalls saßen wir in einem Behandlungszimmer, aufgeregt, und staunten erstmal, dass erst eine Krankenschwester (oder war es eine Hebamme?), dann noch eine und schließlich noch der Gynäkologe vorbei kamen und jeder meinte, schnell mal seine Finger in meine Frau zu schieben. Ehrlich jetzt, das hätte ich auf einem Bauernhof im Stall auch nicht anders erwartet! Andererseits hatten meine Frau und ich so gar keine Ahnung, was hier passiert. Wir waren wie Handlungsreisende in einem komischen Film.

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Letzten Sonntag habe ich hier Marlenes Geschichte erzählt, die keine Träume über ihre Schwangerschaft hatte, dafür aber ein sehr starkes inneres Wissen. Diese Woche will ich Katharinas Erlebnis erzählen.

Katharina träumte von einem kleinen Baby, das Rosa trug und als sie aufwachte, war ihr erster Gedanke, „ich bekomme ein Mädchen!“ Und sie träumte diesen Traum immer wieder und erwachte auch immer wieder mit den Gedanken an ein Mädchen – und sie bekam ein Mädchen. Es war, ganz ohne Frage ihr Wunschmädchen.

Gerade von solchen Träumen hört man häufig in der Schwangerschaft. Träume zeigen vieles, bedeuten vieles und dann wieder auch nichts. Die Schwierigkeit liegt eben oft darin, die eigenen Wünsche oder Ängste von dem zu trennen, was wirklich ist. In allen Foren berichten Frauen von ihren Träumen und immer wieder zeigt sich, dass eben manchmal ein Traum stimmt und manchmal nicht.

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Manche Paare wünschen sich so sehr eine Schwangerschaft, aber es gibt Wünsche, die unerfüllt bleiben ...

Manche Paare wünschen sich so sehr eine Schwangerschaft, aber es gibt Wünsche, die unerfüllt bleiben ...

Wieder eine Woche vorbei! Kann ich gar nicht glauben, aber es ist nun mal so. Ich hatte ein paar Tage mit technischen Problemen zu kämpfen – deshalb gab es nur ein paar wenige Artikel, aber, soweit ich das beurteilen kann, läuft jetzt wieder alles – fast alles.

Ist ein bissel weit hergeholt, aber vielleicht geht es vielen Paaren ebenso. Sie hätten gerne ein Kind, sie wissen auch, wie man eines macht und machen auch alles richtig – aber es klappt halt ned. Das ist eines der Themen, die man aus meiner Sicht als Außenstehender einfach nicht beurteilen kann.

Vor ein paar Monaten las ich in der Zeit einen sehr ausführlichen Artikel über Frauen, die sich so sehnlichst eine Schwangerschaft wünschen und beinahe verzweifeln, weil es einfach nicht klappen will. Ich habe über die Verzweiflung gelesen, die viele Frauen überfallen hatte, und mir gesagt: „was soll’s, man kann doch adoptieren …“ aber das ist so ein typischer blöder Satz von jemandem, der sich nicht vorstellen kann, was in einem anderen vorgeht! Wer weiß schon wirklich, was in einem Menschen vorgeht? Was weiß man schon darüber, wo Wünsche herkommen.

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Wie bereitet man sich darauf vor, Vater zu werden? Was kann Mann während der Schwangerschaft tun?

Wie bereitet man sich darauf vor, Vater zu werden? Was kann Mann während der Schwangerschaft tun?

Die Erwartungen an Väter haben sich innerhalb der letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Väter sollen nicht nur Geld verdienen, sondern auch viel Zeit für ihre Kinder haben und liebevolle Partner sein. Ein Spaghat, der viele Väter überfordert: Männer sind auf das Vatersein weder vorbereitet, noch werden sie dabei besonders unterstützt. Für ein gesichertes neues Rollenverständnis fehlen noch die Vorbilder. Andererseits wollen sich viele Väter den gesellschaftlichen Veränderungen der Männerrolle stellen. Inzwischen ist auch wissenschaftlich belegt, dass sich ein Großteil der Männer vom traditionellen Männerbild verabschiedet hat, um sich neuen Bildern von Vaterschaft zu öffnen. Väterbildung kann gerade diesen Männern mit Angeboten an Elternschulen und Familienbildungsstätten neue Perspektiven und Visionen für eine lebendige Vaterschaft bieten.

Sie merken es schon, jetzt wollen wir uns ein bissel mit den männlichen Anteilen einer Schwangerschaft beschäftigen. Das oben gebrachte Zitat findet sich in der Einleitung der Väterbildung in Tirol.

In der kommenden Woche wird das Vaterwerden Schwerpunktthema auf diesem Blog sein.

Es ist natürlich schwierig, Aussagen über das „richtige“ Männerverhalten“ zu machen. Männer sind, ebensowenig wie Frauen, so oder so. Wie sie sind ist immer auch abhängig von der Beziehung, in der Mann steckt. Es gibt Frauen, die sind so unerträglich, dass der einfühlsamste Mann davon rennt, und es gibt Männer, die sind so erbärmlich, das eine Frau am besten Reißaus nimmt – so schnell wie möglich. Und zwischen diesen beiden Extremen gibt es unendlich viele Schattierungen.

Eine gut funktionierende Partnerschaft bereichert eine Schwangerschaft enorm. Für eine Frau macht es einen großen Unterschied, in ihrem Partner einen starken Rückhalt zu haben oder es ganz alleine mit sich ausmachen zu müssen. Und wie sich eine Beziehung später zu dritt (und dann vielleicht zu viert, etc.) entwickelt, wird nicht zuletzt schon in der Schwangerschaft entschieden.

Ab kommenden Montag also hier unser Schwerpunktthema: Vater werden.

Genießen Sie die Zeit 🙂

Ich dachte, vielleicht interessiert Sie das: Wie kann man gute Fotos aus der Schwangerschaft selbst machen.

Es gibt viele Gründe, warum Frauen Fotos aus ihrer Schwangerschaftszeit haben wollen. Einer davon ist sicher der, dass frau heute stolz darauf sein darf, ein Kind geboren zu haben. Vielleicht auch, weil viele Frauen ihr Kind später bekommen als früher, besser ausgebildet sind, Berufserfahrung haben und sowohl ihr Leben als auch ihre Schwangerschaft viel bewusster erleben, als jemals zuvor. Außerdem: wer hat heutzutage keine Digitalkamera?

Wenn man eine Digitalkamera hat, ist es natürlich leicht, einfach mal drauf zu halten. Wie das Bild geworden ist, kann man sich gleich anschauen und wenn es nix war, löscht man es einfach. Keine Kosten, kein Problem. Und das nächste Bild, bitte.

Die Bilder, die was geworden sind, werden bei Flickr oder Google hochgeladen (oder wo auch immer) und schon kann man sie mit Freunden teilen. Kein herum mailen, kein Theater, einfach klasse! Alleine schon das Teilen ist eine wunderbare Erfahrung.

Andererseits, wenn man schon Fotos macht, dann sollten die am Ende doch wenigstens für den Kühlschrank taugen … wenn sie sich schon nicht an eine Zeitschrift verkaufen lassen, oder nicht? 🙂

Also gut, hier ein paar Tipps, wie die Bilder vielleicht einen Tick besser werden: Continue reading →

Ich habe den ganzen Tag lang mit mir gerungen, ob ich diesem Thema auf diesem Blog Raum geben soll. Und eigentlich wollte ich eher nicht. Andererseits, dieser Blog konzentriert sich auf die Zeit der Schwangerschaft – und eben alles, was damit zu tun hat – also auch das Thema Schwangerschaftsabbruch.

Heute morgen wurde ich via Twitter auf einen Artikel in der FreiWeltNet aufmerksam: Abtreibung ist noch ein Tabuthema. Ich hab ihn erstmal kopfschüttelnd gelesen und schließlich als Stimmungsmache für einen Buchverkauf abgetan. Und mehr als diese Erwähnung will ich diesem Artikel auch nicht schenken.

Aber ich glaube, ich will meine Meinung zu diesem Thema deutlich machen.  Ich bin mir ganz sicher, dass es sich keine Frau mit der Entscheidung leicht macht, die Schwangerschaft abzubrechen. Keine. Und ich bin ebenso der Meinung, dass jede Frau ein absolut unantastbares Recht auf Selbstbestimmung hat! Wenn sie sich dazu entscheidet, ihre Schwangerschaft zu beenden, dann ist das ihr Recht! Ich finde, unsere Gesellschaft hat mit der Aufhebung des alten $ 216 in ihrer Entwicklung schon einen Schritt nach vorne gemacht, und trotzdem gibt es immer noch zuviele Hürden, wenn sie sich für einen Abbruch entscheidet.

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Deutsche hinken in so manchem den Amerikanern hinterher, aber in Sachen Prüderie ganz gewiss nicht. Und doch sind es manchmal Entscheidungen von Celebrities, die etwas ins Rollen bringen. Weltweit.

1991 erschien Demi Moore nackig und schwanger auf dem Titelbild von Vanity Fair, dem Magazin der Eitelkeiten. Und bis dahin war auch in Deutschland noch nicht jeder restlos davon überzeugt, dass frau sich als Schwangere so schön fühlen kann … und darf, dass sie ihren schwangeren Bauch her zeigt.

Heute, fast zwanzig Jahre später, gehört es fast schon zum guten Ton, am Kühlschrank ein Foto von sich aus der Schwangerschaft hängen zu haben. Und das ist auch gut so.

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Shoppen bis der Arzt kommt ist nicht immer die beste Idee, aber sich was Neues anzuschaffen ist doch toll!

Shoppen bis der Arzt kommt ist nicht immer die beste Idee, aber sich was Neues anzuschaffen ist doch toll!

Wow, du siehst ja toll aus!“ … klingt gut, nicht wahr? Und doch, in so mancher Frau regt sich da Zweifel. Vielleicht schon deshalb, weil sie von Haus aus nicht von ihrer Schönheit überzeugt ist. Wie dann erst in der Schwangerschaft, wenn sich der Körper verformt! Da nützt es wenig, wenn man ihr sagt, wie gut sie aussieht.

Und doch ist es sehr wichtig, sich gut zu fühlen, denn die Hormone, die sie in die Blutbahn ausschütten, fluten auch durch den Kreislauf ihres Babys. Die Schwangerschaft zu genießen ist also der Bürgerin erste Pflicht – jedenfalls so gut es geht!

Sicher, früher hat man kein so großes Gedöns um eine Schwangerschaft gemacht, früher war aber auch alles anders! Früher bekamen Frauen zwei bis drei Kinder, heute eher nur noch eines. Früher war gar keine Zeit, die Schwangerschaft zu genießen, heute schon. Früher gab es kaum Möglichkeiten, sich was Gutes zu tun, heute gibt es solche Möglichkeiten zuhauf! Also: Genießen Sie die Zeit!

Als erstes, machen Sie was aus sich! Nutzen Sie Makeup, machen Sie sich schön – und fühlen Sie sich auch so. Legen Sie einen dezenten Duft auf, nicht zu viel, gerade so, dass Mann es wahrnehmen kann. Vielleicht ist nicht jeder Tag Sonntag, gut, dann eben Samstag!

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Wie ist das mit Ihnen? Wissen Sie schon, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?

Es gibt viele Paare, die vorher gar nicht wissen wollen, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommen werden. Sie wollen sich überraschen lassen. Aber eben so viele Paare (oder Single-Moms) stehen da gar nicht so drauf. Sie wollen vorher wissen, ob blaue oder rosa Klamotten, ob Barbie oder Matchboxautos.

Seit Menschengedenken haben sich vor allem Frauen an Spekulationen beteiligt und an Hand der Bauchform vorausgesagt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Meine Schwiegermutter zum Beispiel war sich sicher, ein Bauch, der sich nur nach vorne drückt, beherrbergt einen Jungen und ein Bauch der eher in die Breite geht, verbirgt ein Mädchen. Das gleiche Spiel gibt es auch mit tief- oder hochsitzenden Bäuchen. Auch die Morgenübelkeit, so eine landläufige Meinung, ist ein Gradmesser, aber ist an der Idee was dran, „wenn die Frau einen Basketball vor sich herschiebt, wird es ein Junge“ …?

In einer Studie haben sich schon 1999 die Wissenschaftlerinnen Deborah Perry, Janet DiPietro und Kathleen Costigan mit dieser Frage beschäftigt und dazu 104 Schwangere, die nichts über das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes wussten, befragt. Alle Frauen mussten einen Fragebogen ausfüllen, so dass hinterher keine sagen konnte, sie hätte es von Anfang an gewusst. In diesem Fragebogen machten sie Aussagen nach dem wahrscheinlichen Geschlecht des Ungeborenen und warum sie glaubten, dass es so sei.

Das Ergebnis dieser Studie ist verblüffend! Es lässt sich keine zutreffende Aussage an Hand der Bauchform darüber machen, welches Geschlecht das Kind haben wird – oder an Hand der Morgenübelkeit. Auch der Vergleich mit einer früheren Schwangerschaft war keine verlässliche Ausgangsbasis für eine gute Vorhersagen. Aber wenn Sie jetzt glauben, Sie hätten immer schon gewusst, dass da nix dran ist … dann sollten Sie die ganze Studie kennen!

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