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In der Ruhe liegt die Kraft

J.W. v. Goethe

Es ist so leicht, im Trubel des Alltags davon getragen zu werden. Tage verschwinden, Wochen, Monate … man kriegt kaum etwas von der Schwangerschaft mit.

Aber ganz gleich, wieviel in Ihrem Leben los ist, sorgen Sie dafür, dass Sie immer wieder im Laufe des Tages anhalten! Wenn auch nur für einen kleinen Moment. Und wenn es sein muss, gehen Sie dazu auf die Toilette!

Halten Sie an! Rufen Sie sich ins Gedächtnis, was Ihnen wichtig ist! Schließen Sie die Augen und spüren Sie in sich hinein. Geht es Ihnen so weit gut? Freuen Sie sich auf Ihr Baby?

Gibt es etwas, das Ihnen Angst macht? Wenn ja, stellen Sie sich vor, wie Sie es in Papier wickeln und in den Papierkorb legen – Sie brauchen es nicht mehr! Egal, wie es ausgeht! Denn Sie sind stark!

Wenn Sie wollen, finde Sie hier etwas zu

Rituale und Rythmen in der Schwangerschaft   →

Gelegentlich hört man Vergleiche wie „eine Geburt sei wie ein Marathon” – und diesbezüglich habe ich dieser Tage in Facebook geschrieben, dass wohl niemand auf die Idee käme, sich gänzlich unvorbereitet in einen Marathon zu stürzen. Was so viel heißen sollte wie: Warum sollte jemand in eine Geburt gehen wollen, auf die man sich nicht vorbereitet hat?

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Foto einer Schwangeren, die seitlich liegend auf einer Wiese schläft (Bildquelle: Fotolia.de)

„In dem Bild das sich derzeit abzeichnet, hat die veraltete Vorstellung, dass Babies mit dem Potenzial geboren werden, sich in eine bestimmte Richtung zu entwickeln, keinen Platz mehr. Vielmehr fangen alle mit bestimmten Vorlieben an.”

Welcome To Your Child’s Brain, Sandra Aamodt/Samuel Wang

… und es handelt sich dabei keineswegs um gleiche Vorlieben! Allerdings glaube ich nicht, dass Eltern selbst je etwas anderes vermutet hätten …

Unsere Kinder werden also mit einer eigenständigen Persönlichkeit geboren.

Und was bedeutet das jetzt?

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Foto einer Schwangeren mit Kopfhörer, die laut singt (Bildquelle: Fotolia.de)

Zwischen Mutter und Kind liegt die Zeit der Schwangerschaft – die beide verstreichen lassen können … getreu dem Motto: ‚Raus kommen Sie immer!

Aber ebenso lässt sich die Schwangerschaftszeit nutzen, um auszutüfteln, wie Mutter und Kind am optimalsten zueinander finden – sowohl während der Schwangerschaft als auch durch eine optimale Geburt.

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Kinderbild einer Kuh

Am häufigsten wird der Begriff „en passant” (beiläufig, im Vorbeigehen) wohl im Schach gebraucht, er trifft aber den Kern meines heutigen Beitrags punktgenau: Wachträume!

Wussten Sie, dass es im Arabischen kein Verb für träumen gibt? Dort heißt es, dass einem ein Traum zufällt. Genau so verhält es sich mit Wachträumen auch: Sie fallen einem zu während man wach ist (also nicht während des Schlafs) und erhellen, im Vorbeigehen gewissermaßen, ganz plötzlich einen anderen Zusammenhang.

Eine Bekannte von mir hatte zu Hause einen Schwangerschaftstest gemacht und während sie das Ergebnis abwartete, fing sie schon mal damit an, einen Kuchenteig zu machen. Sie stellte eine Schüssel für die Eier hin, klopfte eines auf – und staunte nicht schlecht, als statt einem, zwei Eigelbe heraus purzelten. Sie sah die beiden Eigelbe – und sofort wusste sie ohne jeden Zweifel, wie der Schwangerschaftstest ausfallen würde: Positiv!

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mother

Es gibt eine Traumkategorie, die kaum bekannt ist und die auf den ersten Blick rein theoretisch – ja sogar durchgeknallt erscheint. Auf den zweiten Blick aber sieht man, dass diese Kategorie nicht nur sehr spannend ist, sondern wie wichtig es ist, sie zu kennen: Eindringungsträume!

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Grafik eines Grammophons; Quelle: Fotolia.de

Wie gestern schon erzählt, gibt es fluffige und nervige Tagträume. Die fluffigen verschwinden schnell wieder – da reicht manchmal ein einfaches Geräusch und man ist wieder zurück im Alltag. Nervige bleiben gerne an einem hängen, weil sie oft mit Ärger oder Angst verbunden sind, die emotional meist stärker sind.

Aber nicht immer ist es so, dass nervige Tagträume das Hochkochen von Ängsten oder Zorn sind. Es kann durchaus sein, dass sie eine Botschaft überbringen und ganz einfach so lange nerven, bis man drauf kommt – oder vor Zorn überschnappt 🙂

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Schwangere, sitzend gegen einen Baum gelehnt und träumend. Quelle: Fotolia_34008522_XS_© the rock - Fotolia.com

Wir sind alle Träumer! Sie, ich, Ihr Partner, Ihre Eltern – wir alle sind es. Auf unterschiedlichen Ebenen. Und die Ebene, die Ihnen wohl am vertrautesten ist, ist die des Tagträumens.

Tagträume sind das, was man hat, wenn man gedanklich wegdriftet, ohne deshalb zu schlafen: Im Auto beispielsweise, nachdem man gerade das Ergebnis des Schwangerschaftstests bekommen hat oder bei der Arbeit, wenn sich ganz plötzlich ein Gespräch mit ihrem Baby im Bauch anbahnt oder zu Hause, wenn Sie mitten im Lesen gedanklich ganz woanders hin fliegen.

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Neues Leben kann zerbrechlich sein © SerrNovik - Fotolia.com

Was mir ganz häufig begegnet, ist die Vorstellung, Geburtsvorbereitung bringt der Frau bei, wie sie Wehen veratmen soll (Stichwort: Hechelkurs) – und folglich sagen sich viele: „Wozu brauche ich das? Das kriege ich schon hin … mein Körper kann das.”

Ja, verstehe ich – nur leider blendet das viele ebenso wichtige Teile aus! Hier mal nur ein paar Beispiele:

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