Lachende Schwangereim Profil mit dem Daumen nach oben (Bildquelle: Fotolia.de)

„Die lachenden Zähne sind es, die einander zubeißen.”

Aus Tranvaal

Zahnhygiene ist nichts, was man erst in der Schwangerschaft beginnt. Wir putzen die Zähne morgens, abends und oft auch noch mal zwischendurch nach dem Essen. Und vor allem wenn man noch eine ganz normale Zahnbürste nutzt, lächelt man dabei – ob man will oder nicht. Lächeln, in diesem Falle, meint, dass wir die beiden Mundwinkel nach oben ziehen, während wir mit den Lippen die Zähne freilegen.

Es gibt interessante Studien die zeigen, selbst dann, wenn man erzwungenermaßen lächelt, macht sich in einem eine positivere Einstellung breit. Das lässt sich für eine kleine, aber feine Übung nutzen:

Mein Tipp

Nehmen Sie die Zahnbürste quer zwischen die Zähne, schauen Sie in den Spiegel und sagen: „Ich bin gerne schwanger! Ich freue mich auf die Geburt und auf mein Baby!“ 🙂 Machen Sie das ruhig ein paar mal nacheinander …

Das können Sie auch bei der Arbeit machen – nehmen Sie dann statt Zahnbürste einen Bleistift oder einen Kugelschreiber … vor allem, wenn Ihnen gerade alles zuviel ist. Seien Sie ein wenig kreativ, was die Sätze angeht, die Sie dabei sagen – und seien Sie ruhig ein wenig albern: „Ich liiiiebe meinen Chef …” klingt gut, wenn Sie das mit dem Bleistift quer zwischen den Zähnen sagen 🙂

Wichtig ist, negative Gefühle frühzeitig abzuleiten – noch bevor sie sich unter Ihrer Haut festsetzen und sich dann in endlosen Schleifen als negative Gedanken durch Ihren Kopf schrauben. Denken Sie dran, wenn Sie wollen, dass es Ihrem Baby im Bauch gut geht, müssen Sie dafür sorgen, dass es Ihnen gut geht 🙂

Viel Spaß dabei 🙂

Quelle: Fotolia_21219598_XS

In der Ruhe liegt die Kraft

J.W. v. Goethe

Es ist so leicht, im Trubel des Alltags davon getragen zu werden. Tage verschwinden, Wochen, Monate … man kriegt kaum etwas von der Schwangerschaft mit.

Aber ganz gleich, wieviel in Ihrem Leben los ist, sorgen Sie dafür, dass Sie immer wieder im Laufe des Tages anhalten! Wenn auch nur für einen kleinen Moment. Und wenn es sein muss, gehen Sie dazu auf die Toilette!

Halten Sie an! Rufen Sie sich ins Gedächtnis, was Ihnen wichtig ist! Schließen Sie die Augen und spüren Sie in sich hinein. Geht es Ihnen so weit gut? Freuen Sie sich auf Ihr Baby?

Gibt es etwas, das Ihnen Angst macht? Wenn ja, stellen Sie sich vor, wie Sie es in Papier wickeln und in den Papierkorb legen – Sie brauchen es nicht mehr! Egal, wie es ausgeht! Denn Sie sind stark!

Wenn Sie wollen, finde Sie hier etwas zu

Rituale und Rythmen in der Schwangerschaft   →

Gelegentlich hört man Vergleiche wie „eine Geburt sei wie ein Marathon” – und diesbezüglich habe ich dieser Tage in Facebook geschrieben, dass wohl niemand auf die Idee käme, sich gänzlich unvorbereitet in einen Marathon zu stürzen. Was so viel heißen sollte wie: Warum sollte jemand in eine Geburt gehen wollen, auf die man sich nicht vorbereitet hat?

Continue reading →

Foto einer Schwangeren, die seitlich liegend auf einer Wiese schläft (Bildquelle: Fotolia.de)

„In dem Bild das sich derzeit abzeichnet, hat die veraltete Vorstellung, dass Babies mit dem Potenzial geboren werden, sich in eine bestimmte Richtung zu entwickeln, keinen Platz mehr. Vielmehr fangen alle mit bestimmten Vorlieben an.”

Welcome To Your Child’s Brain, Sandra Aamodt/Samuel Wang

… und es handelt sich dabei keineswegs um gleiche Vorlieben! Allerdings glaube ich nicht, dass Eltern selbst je etwas anderes vermutet hätten …

Unsere Kinder werden also mit einer eigenständigen Persönlichkeit geboren.

Und was bedeutet das jetzt?

Continue reading →

Foto einer Schwangeren mit Kopfhörer, die laut singt (Bildquelle: Fotolia.de)

Zwischen Mutter und Kind liegt die Zeit der Schwangerschaft – die beide verstreichen lassen können … getreu dem Motto: ‚Raus kommen Sie immer!

Aber ebenso lässt sich die Schwangerschaftszeit nutzen, um auszutüfteln, wie Mutter und Kind am optimalsten zueinander finden – sowohl während der Schwangerschaft als auch durch eine optimale Geburt.

Continue reading →

Kinderbild einer Kuh

Am häufigsten wird der Begriff „en passant” (beiläufig, im Vorbeigehen) wohl im Schach gebraucht, er trifft aber den Kern meines heutigen Beitrags punktgenau: Wachträume!

Wussten Sie, dass es im Arabischen kein Verb für träumen gibt? Dort heißt es, dass einem ein Traum zufällt. Genau so verhält es sich mit Wachträumen auch: Sie fallen einem zu während man wach ist (also nicht während des Schlafs) und erhellen, im Vorbeigehen gewissermaßen, ganz plötzlich einen anderen Zusammenhang.

Eine Bekannte von mir hatte zu Hause einen Schwangerschaftstest gemacht und während sie das Ergebnis abwartete, fing sie schon mal damit an, einen Kuchenteig zu machen. Sie stellte eine Schüssel für die Eier hin, klopfte eines auf – und staunte nicht schlecht, als statt einem, zwei Eigelbe heraus purzelten. Sie sah die beiden Eigelbe – und sofort wusste sie ohne jeden Zweifel, wie der Schwangerschaftstest ausfallen würde: Positiv!

Continue reading →

mother

Es gibt eine Traumkategorie, die kaum bekannt ist und die auf den ersten Blick rein theoretisch – ja sogar durchgeknallt erscheint. Auf den zweiten Blick aber sieht man, dass diese Kategorie nicht nur sehr spannend ist, sondern wie wichtig es ist, sie zu kennen: Eindringungsträume!

Continue reading →

Grafik eines Grammophons; Quelle: Fotolia.de

Wie gestern schon erzählt, gibt es fluffige und nervige Tagträume. Die fluffigen verschwinden schnell wieder – da reicht manchmal ein einfaches Geräusch und man ist wieder zurück im Alltag. Nervige bleiben gerne an einem hängen, weil sie oft mit Ärger oder Angst verbunden sind, die emotional meist stärker sind.

Aber nicht immer ist es so, dass nervige Tagträume das Hochkochen von Ängsten oder Zorn sind. Es kann durchaus sein, dass sie eine Botschaft überbringen und ganz einfach so lange nerven, bis man drauf kommt – oder vor Zorn überschnappt 🙂

Continue reading →

Schwangere, sitzend gegen einen Baum gelehnt und träumend. Quelle: Fotolia_34008522_XS_© the rock - Fotolia.com

Wir sind alle Träumer! Sie, ich, Ihr Partner, Ihre Eltern – wir alle sind es. Auf unterschiedlichen Ebenen. Und die Ebene, die Ihnen wohl am vertrautesten ist, ist die des Tagträumens.

Tagträume sind das, was man hat, wenn man gedanklich wegdriftet, ohne deshalb zu schlafen: Im Auto beispielsweise, nachdem man gerade das Ergebnis des Schwangerschaftstests bekommen hat oder bei der Arbeit, wenn sich ganz plötzlich ein Gespräch mit ihrem Baby im Bauch anbahnt oder zu Hause, wenn Sie mitten im Lesen gedanklich ganz woanders hin fliegen.

Continue reading →