Kinderbild einer Kuh

Am häufigsten wird der Begriff „en passant” (beiläufig, im Vorbeigehen) wohl im Schach gebraucht, er trifft aber den Kern meines heutigen Beitrags punktgenau: Wachträume!

Wussten Sie, dass es im Arabischen kein Verb für träumen gibt? Dort heißt es, dass einem ein Traum zufällt. Genau so verhält es sich mit Wachträumen auch: Sie fallen einem zu während man wach ist (also nicht während des Schlafs) und erhellen, im Vorbeigehen gewissermaßen, ganz plötzlich einen anderen Zusammenhang.

Eine Bekannte von mir hatte zu Hause einen Schwangerschaftstest gemacht und während sie das Ergebnis abwartete, fing sie schon mal damit an, einen Kuchenteig zu machen. Sie stellte eine Schüssel für die Eier hin, klopfte eines auf – und staunte nicht schlecht, als statt einem, zwei Eigelbe heraus purzelten. Sie sah die beiden Eigelbe – und sofort wusste sie ohne jeden Zweifel, wie der Schwangerschaftstest ausfallen würde: Positiv!

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mother

Es gibt eine Traumkategorie, die kaum bekannt ist und die auf den ersten Blick rein theoretisch – ja sogar durchgeknallt erscheint. Auf den zweiten Blick aber sieht man, dass diese Kategorie nicht nur sehr spannend ist, sondern wie wichtig es ist, sie zu kennen: Eindringungsträume!

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Grafik eines Grammophons; Quelle: Fotolia.de

Wie gestern schon erzählt, gibt es fluffige und nervige Tagträume. Die fluffigen verschwinden schnell wieder – da reicht manchmal ein einfaches Geräusch und man ist wieder zurück im Alltag. Nervige bleiben gerne an einem hängen, weil sie oft mit Ärger oder Angst verbunden sind, die emotional meist stärker sind.

Aber nicht immer ist es so, dass nervige Tagträume das Hochkochen von Ängsten oder Zorn sind. Es kann durchaus sein, dass sie eine Botschaft überbringen und ganz einfach so lange nerven, bis man drauf kommt – oder vor Zorn überschnappt 🙂

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Schwangere, sitzend gegen einen Baum gelehnt und träumend. Quelle: Fotolia_34008522_XS_© the rock - Fotolia.com

Wir sind alle Träumer! Sie, ich, Ihr Partner, Ihre Eltern – wir alle sind es. Auf unterschiedlichen Ebenen. Und die Ebene, die Ihnen wohl am vertrautesten ist, ist die des Tagträumens.

Tagträume sind das, was man hat, wenn man gedanklich wegdriftet, ohne deshalb zu schlafen: Im Auto beispielsweise, nachdem man gerade das Ergebnis des Schwangerschaftstests bekommen hat oder bei der Arbeit, wenn sich ganz plötzlich ein Gespräch mit ihrem Baby im Bauch anbahnt oder zu Hause, wenn Sie mitten im Lesen gedanklich ganz woanders hin fliegen.

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Neues Leben kann zerbrechlich sein © SerrNovik - Fotolia.com

Was mir ganz häufig begegnet, ist die Vorstellung, Geburtsvorbereitung bringt der Frau bei, wie sie Wehen veratmen soll (Stichwort: Hechelkurs) – und folglich sagen sich viele: „Wozu brauche ich das? Das kriege ich schon hin … mein Körper kann das.”

Ja, verstehe ich – nur leider blendet das viele ebenso wichtige Teile aus! Hier mal nur ein paar Beispiele:

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Kinderhand mit Tulpe über schwangerem Bauch © ramonag - Fotolia.com

Viele Zeitalter lang dachte der Mensch, so wie man sich fühlt, so ist man auch – das ist nun mal so. Stimmt!

Oft kann man sogar sehen, wie sich jemand grad fühlt. Stimmt auch!

Aber heute weiß man, dass man zwar ist, wie man sich fühlt, aber dass das, was man fühlt, extrem veränderbar ist! Man könnte sogar sagen: Man fühlt (sich), wie man (sich) fühlen will! Nur, um der Wahrheit die Ehre zu geben: So ganz einfach wie sich das sagt, ist es dann doch nicht.

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Grafik einer Schwangeren © トラノスケ - Fotolia.com

„Gesundheitsempfehlungen konzentrieren sich immer darauf, gesund zu essen, das Gewicht zu halten, Sport zu treiben und nicht zu rauchen – vielleicht sollte man hinzufügen: Seid glücklich und vermeidet chronischen Ärger und Depressionen.”

Ed Diener

Seid glücklich und vermeidet chronischen Ärger … wie macht man das?

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Schwangere umgeben von mehr Dunkelheit als Licht (Bildquelle: Fotolia.de)

Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft bemerken viele eine Zunahme der Albträume. Da kommt schnell die Frage auf: Warum eigentlich?

Für Albträume kann es viele Gründe geben – aber was Ihnen so gar nicht hilft, ist eine Schublade auf der steht: „Ihr Unterbewusstsein bereitet sie auf die künftige Verantwortung als Mutter vor.”

Auch wenn das durchaus mal der Fall sein kann, halte ich eine Wette, dass das nicht oft der Grund ist! Die Frage lautet also: Was macht man mit so einem Traum?

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Foto einer auf dem Rücken liegenden Schwangeren © Hannes Eichinger - Fotolia.com

Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen war, aber vielleicht waren Sie auch mal (während der Pubertät?) mit der Einsicht konfrontiert, gar nicht die/der oder so zu sein, der oder die Sie dachten? Auf irgend eine Weise haben, glaube ich, ziemlich viele Menschen – früher oder später – diese Erkenntnis!

Manchmal möchte man annehmen, „wir” kämen mit einem bestimmten Auftrag in diese Welt und würden uns dessen plötzlich wieder bewusst.

Allerdings wissen wir natürlich noch lange nicht, was für ein Auftrag das ist – oder sein könnte. Wir fühlen nur: es ist Zeit, die Spur zu wechseln.

Irgendwie fühlt es sich vielleicht an, als hätten wir etwas vergessen …

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