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Grafik von an Wolken hängenden Herzen, die wie Luftballons schweben

Im Beitrag Briefe an mein Kleines heißt es:

Stellen Sie sich einfach mal für einen kurzen Augenblick vor, das Kleine, das zwar noch nicht geboren ist aber zu Ihnen will, würde Ihnen eine Botschaft schicken wollen – wie würde es das machen? Wie könnte es das machen? Es müsste ja sicher stellen, dass Sie die Botschaft auch empfangen …

Und diese Frage möchte ich heute gerne aufgreifen – also, was meinen Sie? Sind Sie offen für die Hallo-Mama Rufe Ihres Ungeborenen? Und wie nehmen Sie Botschaften von Ihrem Ungeborenen auf?

Oder halten Sie diese Frage für abwegig?

Die meisten Mütter sind davon überzeugt, dass Ihr Baby sie hören kann. Und natürlich auch verstehen kann. Viele glauben darüber hinaus, dass die Ungeborenen sogar (manchmal) antworten … können – womit wir bei der Ausgangsfrage wären, ob Ihr Ungeborenes Botschaften schickt und ob Sie sie auch empfangen … können.

Ist das real?

Ich erinnere mich an ein Interview, dass ich vor ein paar Jahren führte. Da berichtete mir eine Mutter, sich manchmal so sehr in die Gespräche mit ihrem ungeborenen Kind vertieft zu haben, dass sie ernsthaft begann, an ihrem Verstand zu zweifeln!

Diese Gespräche mit dem Baby im Bauch sind ja zunächst mal Selbstgespräche. Es ist Ihre Stimme, die zum Baby spricht, und Ihre Stimme, die antwortet. Oder eben Ihr Gefühl, das antwortet.

Kann doch gut sein, dass das nur Hirngespinste sind.

Ist Ihr Baby überhaupt im Bauch?

Man kommt einfach nicht um die Frage herum, woher das Baby kommt: Aus den Zellen?

Wenn ja, ist die Idee, dass das Ungeborene Botschaften irgendwelcher Art an die Mama (oder wen auch immer) schickt ziemlich abwegig, oder?

Aber vielleicht ist es umgekehrt: Das Baby wartet, bis sein Körper fertig und geboren ist, um dann mit dem ersten Atemzug in seinen neuen Körper einzuziehen, wie in eine neue Wohnung?

Das zumindest ist, was ich glaube.

Es stellt sich also zunächst mal die Frage: Ist Ihr Baby überhaupt im Bauch? Oder anders gefragt:

Ist das, was in Ihnen heranreift, was wächst und gedeiht und am Ende geboren wird, Ihr Baby oder dessen Körper?

Kann es nicht sein, dass Ihr Baby erst nach der Geburt zu Ihrem Baby wird?

Hey! Ich lebe!

Bei einem Interview berichtete mir eine Mama den seltenen Fall, lange Zeit keine Ahnung von ihrer Schwangerschaft gehabt zu haben.

Sie wurde auf ihre Schwangerschaft erst aufmerksam, als sie einer anderen Sache wegen beim Frauenarzt war, der ihr bei der Gelegenheit auch gleich die frohe Botschaft überbrachte.

Bei ihr war zwar schon zum dritten Mal nacheinander keine Regelblutung gekommen, da sie aber immer schon sehr unregelmäßige Perioden gehabt hatte, schenkte sie dem keine weitere Aufmerksamkeit. Jetzt war sie also mit einem Schlag nicht nur schwanger, sondern auch gleich noch im dritten Monat!

Aber auch nachdem sie wusste, dass sie schwanger war und deshalb auch aufmerksamer wurde, fühlte sie keine Regung von da innen. Da sie aber weder ein schlechtes Gefühl hatte, noch dass der Arzt bei den Regeluntersuchungen etwas Ungewöhnliches feststellen konnte, zuckte sie mit den Achseln und ließ es gut sein … bis zu diesem einen einzigen Augenblick, als sie plötzlich das Gefühl hatte, das Kind könnte in ihrem Bauch gestorben sein!

Das war ein sehr unangenehmes Gefühl, dass sie da überkam, aber keinen Augenblick später erhielt sie einen Kick von innen. Einen einzigen – und den einzigen in ihrer ganzen Schwangerschaft. Für sie war das eine sehr eindeutige Botschaft vom Baby im Bauch, die da lautete: „Hey! Ich lebe!”

Aber: Ein Kick ist kein Kick

Natürlich ist dieser Umstand für einen Hardcore-Zweifler irrelevant.

Dieser eine Kick war vielleicht ganz einfach eine elektrische Reaktion des Fötus auf den Schrecken der Schwangeren, ihr Baby im Bauch könnte tot sein. Ein Kick wäre demnach so gut wie keiner.

Und, ja, einfache Kicks sind nett – aber keine wirklichen Botschaften. Da müsste doch einiges mehr passieren, finden Sie nicht?

Hallo, Mama!

Einen interessanten Beitrag zu dieser Frage, ob das Kind nun im Bauch heranwächst oder von außerhalb auf seinen Körper wartet, fand ich in einem Artikel im Boulevard-Blatt Das Goldene Blatt, der mir von einer Bekannten zugeschickt wurde.

In diesem Artikel ging es um eine Frau, die nach vier Fehlgeburten die Hoffnung auf ein Kind aufgegeben hatte – bis sie von einem kleinen Jungen träumte, einem etwa drei- bis vierjährigen Blondschopf.

Dieser Junge stand im Traum plötzlich vor ihr und sagte:

„Hallo, Mama! Jetzt ist es nicht mehr lange, bis wir uns endlich wieder sehen – ich komme bald!”

Das Interessante dabei war, dass diese Frau zu diesem Zeitpunkt noch nicht schwanger war. Aber sie wurde schwanger und bekam einen Jungen – entgegen aller Ängste, die nach vier Fehlgeburten mehr als verständlich waren.

Ja ich weiß, Das Goldene Blatt … geht’s noch?!

Dass diese Geschichte im Goldenen Blatt abgedruckt war, muss nun wirklich nichts bedeuten. Ich zitiere sie aber deshalb, weil sich Botschaften – vor allem von Ungeborenen – oft in Träumen mitteilen.

Hast du mich gerufen?

So erzählte mir eine wirklich gute Bekannte von ihrem Traum aus der Anfangszeit ihrer Schwangerschaft:

Sie sah sich in die Turnhalle einer Schule gehen, in der etwa 8- bis 10-jährige Schülerinnen und Schüler Turnunterricht hatten. Danach hörte sie sich einen Namen rufen, der ihr völlig unbekannt war – sagen wir jetzt einfach mal Bjarne. Und kaum, dass sie diesen Namen gerufen hatte, löste sich ein Junge aus der Gruppe, kam auf sie zu und fragte: Hast du mich gerufen?

Als sie diesen Traum in ihr Tagebuch schrieb, verstand sie plötzlich die Doppeldeutigkeit dieses Satzes!

„Hast du mich gerufen?” konnte ja durchaus auch bedeuten: Hast du mich in dein Leben gerufen? … schon auch deshalb, weil ihre Schwangerschaft nicht geplant gewesen war!

Sie empfand diesen Traum als eine Botschaft von ihrem ungeborenen Baby, dass es bereit war, zu ihr zu kommen, wenn sie bereit war, ihn zu bekommen – oder zu behalten.

Ach ja, und bei der Gelegenheit verstand sie diesen Traum auch gleich als Botschaft, wie das Kind später heißen wollte …

Leben in zwei Welten

Wir alle sind Wesen, die unabhängig vom Körper existieren (können).

Zumindest ist es das, was ich glaube – oder woran ich glaube.

Deshalb glaube ich auch, dass es nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich ist, dass Botschaften vom Ungeborenen kommen können.

Übrigens keineswegs nur an die Mamas – sondern auch an die Papas →).

Aber auch die Großeltern oder die Geschwisterkinder bekommen hin und wieder Botschaften.

Aber zurück zur Frage: Wie stellt es das Ungeborene an, wenn es eine Botschaft für – sagen wir jetzt einfach mal die Mama hat, dass diese Botschaft ankommt?

Ich glaube, dass sich diese Frage oft gar nicht stellt, denn gerade weil wir alle auch unabhängig von unserem Körper existieren, sind wir auf einer Ebene außerhalb unserer sinnlichen Welt miteinander verbunden.

Wir wissen einfach – ohne uns bemühen zu müssen.

Nur leider muss dieses Wissen in unsere sinnliche Welt übersetzt werden, was oft ziemlich fehlerhaft geschieht.

Dieses eingangs erwähnte Interview mit der Frau, die während ihrer Schwangerschaft begann, an ihrem Verstand zu zweifeln, weil die Gespräche, die sie mit ihrem Ungeborenen führte, so real waren, förderte eine wirklich erstaunliche Geschichte zu Tage:

Ein Muttermal!

Überwältigt von diesem Gefühl, dass diese Gespräche mit ihrem Baby verstandesmäßig aus dem Ruder liefen, hielt sie plötzlich inne und fragte ihr Baby ganz direkt:

„Sag mal, spinne ich das jetzt alles nur in meinem Hirn zusammen? Oder bist du real? Und echt?”

Das ist ein Problem, dass medial begabte Menschen immer wieder haben: Es kann ziemlich schwierig sein, das eine vom anderen zu unterscheiden – und nicht immer unterscheiden sie richtig (was gelegentlich ihrem Ruf schadet).

Nach dieser Frage trat eine kurze Stille ein – dann kam die Antwort:

„Wenn ich geboren sein werde, werde ich an der rechten Ferse ein Muttermal haben …”

Sie können sich vorstellen, wie groß die Verwirrung in der Klinik war, als die frischgebackene Mama nicht zuerst fragte, ob ihr Kind gesund ist oder nicht, oder ob es ein Junge oder ein Mädchen geworden ist, sondern als erstes fragte:

„Hat es ein Muttermal an der Ferse?”

Es hatte eines … an der linken Ferse. 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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