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Hechelkurs und so

Neues Leben kann zerbrechlich sein © SerrNovik - Fotolia.com

Was mir ganz häufig begegnet, ist die Vorstellung, Geburtsvorbereitung bringt der Frau bei, wie sie Wehen veratmen soll (Stichwort: Hechelkurs) – und folglich sagen sich viele: „Wozu brauche ich das? Das kriege ich schon hin … mein Körper kann das.”

Ja, verstehe ich – nur leider blendet das viele ebenso wichtige Teile aus! Hier mal nur ein paar Beispiele:

  • Will ich, dass mein Kind optimal in diese Welt kommt? Wenn ja, reicht es aus, in welcher Verfassung mein Körper „ist“ oder kann ich da vieles verbessern?
  • Habe ich mein Denken unter Kontrolle? Auch, wenn die Geburtsentwicklung plötzlich einen merkwürdigen Verlauf nimmt? Wie finde ich das heraus und wie kann ich das ggf. trainieren?
  • Wenn mein Partner mit in den Kreißsaal kommt, soll er bloß da sein oder kann er mir ganz entscheidend helfen? Wenn er wirklich entscheidend helfen kann, weiß er, wie er das am besten macht? Und wird die Hilfe, die er mir beim Gebären geben kann, positiven Einfluss auf unsere Paar-Beziehung haben?
  • Esse ich während der Schwangerschaft das Richtige oder ist es denkbar, dass gerade das, was ich esse, die Geburt erschwert? Wenn ja, was muss ich weglassen oder speziell zu mir nehmen?

Das könnte ich jetzt noch eine Viertelstunde fortsetzen, ohne auch nur nachdenken zu müssen!

Geburtsvorbereitung ist so viel mehr als nur ein bissel hecheln! Und wenn die Hebamme nicht mehr als hecheln zu bieten hat, sollten Sie in Erwägung ziehen, nach jemandem geeigneteren Ausschau zu halten! Aber aufgepasst: Es ist sehr gut möglich, dass die Hebi viel mehr zu bieten hat, Sie dafür aber zuzahlen müssen. Und wenn Sie da zucken, weil es ein paar Euro extra kostet, sollten Sie, wie ich finde, ein bischen an Ihrer Einstellung arbeiten!

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