≡ Menu

Albträume in der Schwangerschaft

Schwangere umgeben von mehr Dunkelheit als Licht (Bildquelle: Fotolia.de)

Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft bemerken viele eine Zunahme der Albträume. Da kommt schnell die Frage auf: Warum eigentlich?

Für Albträume kann es viele Gründe geben – aber was Ihnen so gar nicht hilft, ist eine Schublade auf der steht: „Ihr Unterbewusstsein bereitet sie auf die künftige Verantwortung als Mutter vor.”

Auch wenn das durchaus mal der Fall sein kann, halte ich eine Wette, dass das nicht oft der Grund ist! Die Frage lautet also: Was macht man mit so einem Traum?

Selbstverständlich aufschreiben!

Erst wenn Sie Ihren (Alb-)Traum in eine Form gebracht haben, gehört er Ihnen – und nicht Sie ihm! Und erst, wenn er Ihnen gehört, können Sie Ihn verändern – und das, was er versucht, zum Ausdruck zu bringen, gleich mit!

Halten Sie sich nicht fest an der Idee des Aufschreibens. Sie können ebenso ein Diktiergerät oder auch eine Videokamera nutzen – Hauptsache, Sie bringen den Traum in eine Form!

Dann gehen Sie erst mal weiter in Ihren Tag – und nur wenn Ihnen ganz spontan eine Deutung einfällt, machen Sie eine entsprechende Notiz. Aber halten Sie sich nicht damit auf, denn es ist schon ganz gut, wenn Sie ein wenig Abstand zwischen sich und den Albtraum bringen.

Mein Tagebuchtipp
Träumen Sie Albträume zu Ende!

Klingt merkwürdig, nicht wahr? Funktioniert aber! Und zwar so:

  1. Zurück auf Anfang!

    Wenn Sie am Abend dann Zeit und ein bischen Muse haben, suchen Sie sich ein stilles Plätzchen und machen Sie es sich bequem. Schließen Sie die Augen und beobachten eine kurze Weile Ihren Atem – oder Ihre Gedanken. Hauptsache, Sie werden ruhiger. Jetzt gehen Sie kurz durch Ihren Traum und springen zu dessen Anfang – oder zumindest an den Anfang, woran Sie sich erinnern können.

  2. Wie ging das noch gleich?

    Dann gehen Sie den Traum einfach noch mal durch – so wie er war. Bis ans Ende, als Sie aufwachten. Bleiben Sie unbeteiligter Betrachter.

  3. Summe ein Lied!

    Jetzt summen Sie Ihr Lieblingslied – eines, das Sie beschwingt und das Sie gerne mögen. Es kommt nicht darauf an, was für ein Lied es ist, Hauptsache, Sie mögen es gern und es gibt Ihnen eine heitere und gute Stimmung. Summen Sie wenigstens eine Minute lang! Eine kürzere Zeit entfaltet nicht genügend Wirkung.

  4. Bringen Sie’s zu Ende

    Jetzt gehen Sie ans Ende Ihres Albtraumes – und träumen ihn von da aus weiter … bringen Sie ihn zu einem positiven Ende. Seien sie ruhig spontan – und meinetwegen wild. Wichtig ist, dass Sie Ihre gute Stimmung nutzen, um sich damit zu einem positiven Ende Ihres Traumes zu bewegen – weiter von der Stelle aus, an der Sie am morgen oder in der Nacht aufgewacht waren.

  5. Notieren!

    Machen Sie anschließend noch eine kurze(!) Notiz in Ihr Tagebuch – und dann lassen Sie’s gut sein.

Diese Übung führt nicht dazu, keine Albträume mehr zu haben, aber sie holt Sie aus der Opferrolle heraus und lässt Sie weitgehend unbeeindruckt die Gestaltung Ihres Innenlebens in die eigenen Hände nehmen!

{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

Next post:

Previous post:

Passwort aendern
Bitte Deine Email-Adresse eingeben. Ein neues Passwort wird Dir per Email zugeschickt.