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Schreib!

Bild eines dick mit Zetteln angefüllten Notizbuches (Bildquelle: Fotolia.de)

Angst vor der (ersten) Geburt hat wahrscheinlich jede Frau in irgendeiner Form. Ist das ein Problem? Sagen wir so: Es hängt davon ab, wie sie damit umgeht 🙂

Manche glauben, man dürfe (in dieser Hinsicht) keine negativen Gedanken zulassen, andere meinen, am besten sei, mit der besten Freundin (die auch die eigene Mutter sein kann) darüber zu reden. Und wieder andere meinen, man könne eh nichts dagegen tun – so what?

Ok, der Reihe nach:

Unterdrücken schadet

In einer 1989 von Jennifer Borton und Elizabeth Casey veröffentlichen Studie zeigt sich sehr gut, dass unterdrückte negative Gedanken und Gefühle – und genau das ist Angst – einen immer größeren Raum im Denken und Fühlen des Einzelnen einnehmen.

Oder anders formuliert: Gedanken oder negative Gefühle zu unterdrücken, funktioniert nicht! Eher im Gegenteil. Der Rat, negative Gedanken oder Gefühle zu unterdrücken ist also definitv falsch.

Nun ist nicht zulassen noch nicht unterdrücken, stimmt natürlich, aber, ehrlich jetzt: es ist nicht weit davon entfernt. Da muss man schon ein echter Stoiker sein, um einen aufkommenden negativen Gedanken immer und immer wieder auszupflücken und wegzuwerfen.

Drüber reden bringt auch nichts

Intuitiv würde man wohl annehmen, wenn man mit der wirklich allerallerbesten Freundin, oder doch mit jemandem, den man gerne mag, seine Gefühle und Gedanken bespricht, sei das hilfreich.

In jeden Falle fühlt man sich oft nach einem Gespräch besser. Aber auch hier zeigen Studien, dass das nur eine Augenblickslösung ist und nicht nachhaltig – und wenn sie sich wirklich auf die Geburt freuen wollen, taugt das nicht!

Bleibt die Meinung übrig, man könne ohnehin nichts dagegen tun. Das stimmt auch nicht, denn man kann!

Aber vorweg die Frage:

Sollte man überhaupt etwas dagegen tun?

Aber ja! Unbedingt! Im Grunde sollten Sie versuchen, das schönste irgendwie mögliche Geburtserlebnis zu haben – beinahe um jeden Preis, und auch wenn sich im Vorhinein nicht sagen lässt, wie dieses grandiose Geburtserlebnis aussehen müsste, sollte oder wird, können Sie sich doch immerhin dafür öffnen, ohne dabei was auch immer auszuschließen.

Die Lösung: Schreib ins Tagebuch!

Es gibt eine ganze Reihe von Studien die zeigen, dass Schreiben über Ängste enorm hilfreich ist! Warum? Weil sprechen das Chaos im Kopf (oder Bauch) eher vergrößert.

Langsam, langsamer und noch langsamer!

Wir denken eben sehr viel schneller, als wir reden und wir reden sehr viel schneller als wir schreiben. Schreiben verlangsamt also unsere Denkprozesse und führt zu einer deutlich genaueren Betrachtung. Gleichzeitig werden dadurch die kreativen Bereiche aktiviert und nach einer (Los-)Lösung geschaut.

Jetzt stellen Sie sich nur einmal vor, Sie würden sich richtig auf die Geburt freuen! Wäre das nicht sehr viel besser, als Angst zu haben?!

Nur: Wenn Sie diese Freude (noch) nicht haben: Wie stellt sich die ein?

Na ganz einfach: Durch entsprechende Geburtsvorbereitung! Und zwar eine, die auf allen drei Ebenen stattfindet: Auf der Ebene des Körpers, der Gefühle und des Denkens. Sie brauchen eine regelrechte Fitness auf diesen Ebenen und schreiben ist emotionale Geburtsvorbereitung!

Ein Tagebuch kann enorm dabei helfen, Ihr Happiness-Level anzuheben – und damit, sich auf die Geburt Ihres Kindes riesig zu freuen. Sich riesig auf die Geburt zu freuen bedeutet, sich weit zu öffnen, und das wiederum erhöht Ihre Chancen auf ein fantastisches Geburtserlebnis … sehr gut für Sie, noch besser für Ihr Kind! Und das ist es doch, was Sie wollen, nicht wahr?

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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