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Wie sagt man’s am besten? Und wem zuerst?

Blumenstrauß mit eingeflochtenen Schnullern

Interessant fand ich das folgende Erlebnis:

Eine junge Frau, nennen wir sie Jasmin, ist schwanger geworden. Sie überlegt, wie sie es wem, und natürlich wem sie es zuerst sagt. Aber als sie noch am überlegen ist – außer ihr und dem Frauenarzt weiß es wirklich noch niemand – hat sie einen freien Tag und legt morgens ihr Bettzeug zum lüften aufs Fensterbrett. Ihre Nachbarin von oben drüber schaut gerade aus dem Fenster und beide wünschen sich kurz einen guten Morgen. Das ist alles. Jetzt das Interessante: Unmittelbar nach diesem Guten Morgen Gruß nimmt diese Nachbarin das Telefon in die Hand, ruft die Mutter von Jasmin an und sagt:

„Hey, deine Tochter ist schwanger, gell? Ich gratuliere!”

Na ja, so hatte sich Jasmin das eigentlich nicht vorgestellt … 🙂

Aber, die Frage ist natürlich jedesmal aktuell: Wem sagt man es wie und wem zuerst: Zuerst dem werdenden Vater? Oder der eigenen Mama? Oder – vor lauter Glück – dem nächsten besten? Oder vor lauter Panik der besten Freundin?

Gewollt oder ungewollt schwanger?

Natürlich hängt das davon ab, ob die Schwangerschaft überhaupt gewünscht ist, denn wenn sie das nicht ist, will man vielleicht erst mal gar nichts sagen. Niemandem. Das ist aber keine so gute Idee, denn es ist schwierig zu einer guten Entscheidung zu kommen, was Sie machen wollen, wenn sich in Ihrem Kopf die Gedankenmühle unablässig dreht. Und zu einer Entscheidung, die Schwangerschaft abzubrechen oder das Kind auszutragen, müssen Sie kommen – die Frist läuft …

Wenn Sie wirklich niemanden haben, dem Sie sich anvertrauen wollen, dann reden Sie entweder mit Ihrem Frauenarzt, bzw. Ihrer Frauenärztin darüber, und/oder wenden Sie sich so bald als möglich an eine der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen – zum Beispiel hier bei pro Familia.

Wenn die Schwangerschaft erhofft ist

Dann ist natürlich die Nachricht „Sie sind schwanger” ein Grund zum Feiern. Also: Wem sagen Sie es zuerst? Ziemlich sicher wohl Ihrem Partner (ist das nicht komisch, dass man sich heutzutage so schwer damit tut, zu unterstellen, dass der Partner auch gleichzeitig der Ehemann ist?!) … und wie? vielleicht durch die Blume? Sie könnten Ihrem Partner vielleicht einen wie oben abgebildeten Blumenstrauß mit eingeflochtenen Schnullern an den Arbeitsplatz schicken – dann wären die Kollegen bei der Gelegenheit auch gleich informiert … 🙂 Oder Sie warten bis Ihr Liebster nach Hause kommt und schmeißen ihm eine Eifersuchtsszene – bis er anfängt, zu kochen … dann holen Sie besagten Blumenstrauß hervor und sagen: „Schatzi, in Zukunft könnte es öfter zu solchen hormonbedingten Störungen kommen – ich dachte, wir üben das schon gleich mal” 🙂

Aber natürlich könnten Sie auch einen schönen Abendessenstisch aufbauen – und Babyschuhe auf seinem Teller anrichten 🙂 Oder Schnuller. Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

Oder schicken Sie eine SMS? Ganz unromantisch … Meine Frau hat mir die freudige Botschaft am Telefon übermittelt: „Du, übrigens, ich bin schwanger …” Wir waren auch erst ein paar Wochen zusammen – aber dafür sind wir es noch 🙂

Und wie sagt man das am besten den Eltern? Eher so nebenbei? Oder ganz aufgeregt?

Wie auch immer Sie das machen: Genießen Sie den Augenblick, denn er geht so schnell vorbei … 🙂

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