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Memory

Foto eines gut gefüllten Tagebuchs (Bildquelle: Fotolia.de)

Führen Sie Tagebuch? Eines in das Sie Ihre nächtlichen Träume schreiben? In das Sie Ihre Ängste verbannen und sich durchs Schreiben von ihnen lösen? In dem Ihre Hoffnungen und Sehnsüchte einen Platz haben? Oder Ereignisse des Tages? In dem Zeitungsausschnitte oder Kinokarten landen, weil sie für diesen einen Tag eine besondere Bedeutung haben?

Notieren Sie Gespräche, die Sie mit Ihrem Baby im Bauch führen? Und die Kicks, die Sie vielleicht als Antwort bekommen? Wieviel Eis Sie heute geschafft, und worüber Sie gelacht oder geweint haben?

Schreiben Sie auf, wie sehr Sie Ihren Partner lieben? Und auch warum? Oder wofür? Und die Aufmerksamkeiten, die er Ihnen schenkt?

Notieren Sie, wie Sie sich die Geburt vorstellen? Und wie es sein wird, wenn sie zum ersten Mal Ihr Baby direkt auf Ihrer Haut spüren? Wie Sie glauben, dass es aussehen wird? Und dass Sie gestern noch dachten, es werde ein Junge und heute eher glauben, es werde ein Mädchen?

Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihre Gedanken? Füre Ihre Hoffnungen oder Ihre Ängst? Ihre Träume? Nehmen Sie sich Zeit, zu reflektieren?

Unsere Welt ist hektisch, schnell, anspruchsvoll, laut, manchmal chaotisch, fordernd, verführerisch und trügerisch. Das können Sie nicht ändern.

Aber Sie können sich darauf einstellen, ganz bewusst, indem Sie sich Ruhezonen einrichten und Zeit nur mit sich selbst verbringen. Zeit, in der Sie Ihren Gedanken nachhängen, in dem Sie sich dessen bewusst werden, was Sie beschäftigt, was in Ihnen vorgeht.

Und ein Tagebuch, ganz gleich wie auch immer Sie das führen, ist für diese Zeit genau das Richtige. Es hilft Ihnen, Ihre Denkgeschwindigkeit deutlich zu verlangsamen und sowohl Ihre Gedanken als auch Ihre Gefühle einzeln und vor allem genauer zu betrachten. Ganz häufig lösen sich schon alleine dadurch viele Probleme auf.

Lassen Sie aus Ihren Gedanken als Wörter, Fotos oder wie auch immer ins Notizbuch fallen und nehmen Sie sich regelmäßig Zeit, Ihre Notizen durchzugehen, denn wenn Sie immer nur aufschreiben oder skizzieren oder fotografieren, ist es, als würden Sie ständig Samen aussäen ohne je die Blumen zu betrachten, die aus ihm hervorgehen.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 2 comments… add one }
  • Ich habe während meiner Schwangerschaft auch Tagebuch geführt. Immer wenn ich etwas zu berichten hatte – entweder über ein besonderes Gefühl, das ich hatte, oder wenn ich das erste mal einen kleinen Tritt gespürt habe. Es lohnt sich wirklich und ist eine schöne Erinnerung. 🙂

  • Und wie fühlt es sich heute an, wenn du darin liest? … 🙂

    Du hast da aber auch ein wunderschönes Blog … wirklich sehr schön! 🙂

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