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Talk with me

Alle werdenden Mütter sprechen mit Ihrem Baby im Bauch. Alle. Fast alle machen das bewusst, mehr oder weniger jedenfalls. Einige wenige so sehr unbewusst, dass sie es nicht merken und glauben, sie würden es nicht machen – aber alle reden mit diesem kleinen Kerlchen da drinnen. Warum eigentlich? Weil das werdende Kind versteht?

Eins ums andere mal ist diese Frage spannend: Kann Ihr Baby im Bauch Sie wirklich verstehen?

Ab etwa der 14. Schwangerschaftswoche werden über Ohren und Nervenbahnen Töne im Gehirn des Embryo registriert und gespeichert. Das ist heute gesicherte Erkenntnis. Aber bedeutet es, dass das Kind im Bauch hören kann? Im Sinne von ich kann, bzw. ich kann noch nicht? Wenn Ihr Baby geboren sein wird, hat es alle Anlagen, um laufen zu können. Es kann aber noch nicht laufen. Das muss es erst lernen. Lernen meint, über Versuch und Irrtum Muster im Gehirn anzulegen, so dass der Körper entsprechend koordiniert bewegt wird. Beim Hören des Embryo ist aber kein Können in diesem Sinne im Spiel, sondern das Verarbeiten und Speichern von Impulsen. Automatisch. Mechanisch. Ohne eigenes Zutun. Hören und verstehen entsteht über direkte Kommunikation, über Handlung, Irrtum und Korrektur: Der Freund unseres Sohnes hieß zu Anfang Bendeng woraus im Lauf der Zeit schließlich Benjamin wurde 🙂

Und wenn das Kind im Bauch in diesem Sinne nicht hören kann, wie könnte es Sie dann überhaupt erst verstehen? Verstehen in dem Sinne, dass es weiß, was Sie meinen?

Umgekehrt aber, wenn ich werdende Mütter interviewed habe, waren bisher alle felsenfest davon überzeugt, dass das Baby sie versteht. Wie ist das bei Ihnen? Oder wie war es bei Ihnen?

Ich habe eine Frau in Mannheim interviewed, die sich irgendwann während ihrer Schwangerschaft bewusst wurde, wie intensiv sie sich mit ihrem Baby im Bauch unterhielt. Nicht nur, dass es eine Ein-Wege-Kommunikation war. Nein. Sie führte wirkliche und richtige Gespräche mit ihrem ungeborenen Kind. Das war ihr plötzlich unheimlich – allerdings hauptsächlich deshalb, weil sie glaubte, am Überschnappen zu sein. Nachdem sie sich beruhigt hatte, nahm sie ihren Mut zusammen und fragte ihr Baby im Bauch direkt, ob sie irgend etwas haben könnte, ein Zeichen, ein Was-Auch-Immer, das ihr sicher bestätigen könnte, dass diese Kommunikation real war. Wirklich. Echt. Und das Kind sagte ihr, es werde an der linken Ferse ein Muttermal haben. Ich muss Ihnen, glaube ich, nicht sagen, dass das Kind tatächlich dieses Muttermal hatte …

Und finden Sie das nicht auch merkwürdig? Auf der einen Seite ist es so, dass das Kind nicht wirklich hören und verstehen kann. Und doch kann es das – und es antwortet sogar.

Und dabei muss man noch nicht mal schwanger sein, um diese Kommunikation zu haben. Grade dieser Tage bin ich durch alte Unterlagen gegangen und fand einen Illustriertenbericht über eine Frau, deren Sohn sich im Traum angekündigt hatte – und das nach drei oder vier Fehlgeburten.

Es ist ganz offensichtlich so, dass es eine Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind gibt – mindestens seit der Empfängnis, ziemlich wahrscheinlich sogar schon (viel) länger!

Wenn Sie ähnliche Erfahrungen haben oder hatten, schreiben Sie das doch in einen Kommentar, so dass auch andere Leserinnen daran teilhaben können. Oder schicken Sie mir eine mail, wenn Ihnen das lieber ist – ich würde mich sehr darüber freuen 🙂

Vielleicht haben Sie Interesse daran, selbst Kontakt mit Ihrem Baby aufzunehmen. Nora Amala Bugdoll lädt für den kommenden 10. August zu einem Online-Treffen ein. Vielleicht finden Sie dabei einen Weg, der neu für Sie ist? Zu Noras Einladung klicken Sie hier (rund-und-glücklich-Blog) ->

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 2 comments… add one }
  • Alexandra Renz

    Also ich hab von Anfang an ganz viel mit unsrer Maus gesprochen. Und ich glaub auch, dass sie darauf reagiert hat! Gespürt hab ich sie erst in der 19. SSW und wenn sie drinnen herumgetollt ist, konnte man sie mit reden beruhigen!

  • Erstaunlich, nicht wahr? 🙂 Aber so schön! 🙂

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