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Schlank nach der Schwangerschaft

Logo der Webseite: Abnehmen nach der Schwangerschaft

Vor ein paar Wochen wurde ich auf ein Blog aufmerksam gemacht, dessen Thema das Wieder-Schlank-Werden nach der Schwangerschaft ist – ein Thema, das vor allem Hebammen mit sehr gemischten Gefühlen betrachten. Wie auch immer, ich hatte Gelegenheit, ein paar Fragen dazu an die Betreiber zu stellen – hier das kleine Interview:


 

Wer steckt hinter Abnehmen-nach-der-Schwangerschaft?

Ich spreche immer von wir. Wer sind wir? Unsere Gruppe besteht aus zwei Frauen und drei Männern im Alter zwischen 25 und 33 Jahren. Zwei von uns haben bereits Kinder, deswegen können sie gut mitreden. Einige von uns sind mehr technisch begabt und erledigen alle Formalitäten, was die Technik angeht. Die anderen sorgen für den Inhalt und Unterhaltung. Was wichtig ist: Alle sind mit Leib und Seele bei der Sache.

Was ist Abnehmen-nach-der-Schwangerschaft? Ein kommerzielles Projekt? Ein NGO und nicht kommerziell? Und wie hat es angefangen?

„Abnehmen nach Schwangerschaft“ ist ein Ratgeber-Blog. In unserem Blog diskutieren wir viele verschiedene Fragen, Problemstellungen und einfach interessante Themen aus den Bereichen Gesunde Ernährung, Sport und Abnehmen. Dabei steht im Fokus unserer Diskussion immer Frau, die vor kurzem ihr Kind bekommen hat und die den Wunsch hat, schnell wieder fit zu werden. In unserem Blog wollen wir sie dabei begleiten und mit nützlichen Ratschlägen unterstützen.Wir freuen uns aber natürlich über jeden Leser(-in), der auf unserer Seite etwas Nützliches für sich findet.

Unser Blog ist im Rahmen eines Hochschulprojektes entstanden. Wir haben als Laien damit angefangen. Was für uns von Anfang an wichtig war, dass wir informative und interessante Artikel unseren Lesern anbieten. Obwohl unser Projekt jetzt zu Ende geht, wollen wir den Blog weiterführen, weil es uns sehr viel Spass und Freude macht, wenn wir sehen, dass unser Leserkreis sich immer mehr vergrößert.“

Ein Ratgeber-Blog, ein Ratgeber überhaupt, lebt von Expertise: Woher kommt eure Expertise und welche Erfahrung(en) in diesem Bereich könnt ihr da einbringen?

Selbstverständlich wollen wir unseren Lesern eine zuverlässige und geprüfte Information zur Verfügung stellen. Da wir selber keine Experten sind, recherchieren wir unsere Themen in vertrauenswürdigen Informationsquellen. Das nimmt oft viel Zeit in Anspruch, aber das ist es uns Wert. Nach Möglichkeit konsultieren wir auch Experten aus den jeweiligen Fachbereichen.

Nicht zu vergessen sind natürlich unsere eigenen Erfahrungen und Kenntnisse aus den Bereichen, die uns persönlich Interessieren. Einer von uns kennt sich gut in Fragen Sport aus, die andere Kommilitonin im Bereich Ernährung. Ich persönlich habe zwei Kinder und kann gut mitreden, wenn es um Schwangerschaft, Geburt oder die Zeit danach geht. Aber im Prinzip ist – gesunder Menschenverstand, Lebenserfahrung und viel Neugier – der Mix, in dem unsere Artikel entstehen.

Gewicht und Figur in Kombination mit Schwangerschaft oder der Zeit nach der Geburt ist vor allem für Hebammen häufig ein richtiges Reizthema. Es ist scheinbar sehr schwierig, Werte zu finden, die über alle Frauen hinweg Gültigkeit haben. Habt ihr da eine einheitliche Meinung? Oder diskutiert ihr das auch sehr kontrovers? Könnt ihr da euren LeserInnen einen Pi-mal-Daumen-Wert mit auf den Weg geben?

Es ist uns wichtig, in allen Fragen, die wir ansprechen eine gewisse Neutralität zu bewahren. Wir wollen nicht die Welt in richtig oder falsch aufteilen. Und wir wollen nicht die rhetorischen Fragen mit ja oder nein beantworten. Jeder sucht sich einen Weg für sich, den er gerne gehen würde. Und das muss respektiert werden. Besonders in solchen emotionalen Phasen wie nach der Schangerschaft ist das A und O, dass man primär auf sich und auf eigene Wunsche den Rücksicht nimmt. Jeder hat Recht darauf, selber seine eigene Werte zu „generieren“. Wir sehen unsere Aufgabe nicht darin, die Werte zu vermitteln, sondern in dem, dass wir Hilfstellungen und Ratschläge in alltäglichen Situationen anbieten.

Wie groß ist eurer Ansicht nach der Anteil an der persönlichen Figur, den die Psychologie ausmacht? Oder ist alles alleine vom Essen und Bewegung abhängig?

Bekanntlich bestehen wir nicht nur aus einer Materie, sondern beherbergen auch einen geistigen Kern. Im Idealfall besteht zwischen diesen Bestandteilen eine Symbiose, ein harmonischer Austausch, was aber ehe selten der Fall ist. Was man aber auf jeden Fall behaupten könnte, das eine dient oft als Quelle für das andere und umgekehrt. Der Geist ist die Ursache, im Körper sehen wir die Wirkung, oder der Körper ist die Ursache und der Geist muss darauf reagieren. Meiner Meinung nach, das kann man nicht eindeutig trennen.

Noch bevor wir zu dem Schluss kommen, unser Essensverhalten zu ändern oder uns mehr zu bewegen, finden unzählige Denkprozesse und Emotionsspiele statt, die, wenn sie überzeugend genug sind, uns dazu bringen, das zu tun., was wir letztendlich tun.

Als Laie auf eurem Terrain würde ich vermuten, dass es da die einen Frauen gibt, die schon vor und während der Schwangerschaft auf ihre Figur geachtet haben – und auf gewisse Weise ganz natürlich nach der Geburt dort wieder hinstreben, es also gewohnt sind, auf ihr Essen zu schauen und Sport zu treiben. Für diese Frauen wird es eher normal sein, auf Figur und Gewicht, auf Essen und Bewegung zu achten. Ich vermute, dass es dann aber auch „die anderen Frauen“ gibt, die schon vor und dann natürlich während der Schwangerschaft herzlich wenig auf Figur gegeben haben – und jetzt nach der Geburt plötzlich feststellen, dass da doch (viel) mehr „drauf gekommen und dann auch noch hängen geblieben“ ist, als angenommen. Um es auf den Punkt zu bringen: Müssten die Frauen der letztgenannten Gruppe nicht auf gewisse Weise zu jemandem anderen werden, um eine gute Figur zu kriegen oder gar schlank zu werden? Haben diese Frauen eine reelle Chance, schlank zu werden?

Die Frauen müssen nicht zu jemanden anderen werden, sondern sie tun das unentwegt gleich nach der Geburt. Das Kind verändert kardinal das Leben einer Frau und an erster Stelle ihre Persönlichkeit, natürlich nicht ihren Kern, aber ihre Gewohnheiten, Lebenseinstellungen und das Verhalten. Sie muss sich umstellen, neu organisieren und ihr Leben neu sortieren. In diesem Sinne wird sie zu jemanden anderen sowieso. Meiner Meinung nach, das ist ein perfekter Zeitpunkt, um sich etwas neues anzugewöhnen, neue Rituale zu entwicklen, wie zum Beispiel abends nichts Süßes zu essen oder jeden morgen 20 situps zu machen. Und das kann jede Frau, wenn sie genug Motivation und eigenen Willen mitbringt.

{ 3 comments… add one }
  • Ich glaube, das jede Frau unterschiedlich ist und es ist immer schwierig nach der Geburt die Pfunde loszuwerden. Eigentlich sollte man während der Schwangerschaft darauf achten nicht zu stark zuzunehmen. Da liegt das hauptsächliche Problem, oder?

  • Ich hab jetzt eine Weile über deine Frage nachgedacht: Ich glaube, es gibt keine wirklich eindeutige Antwort. Tatsache ist schon mal, dass der körperliche Ausgangspunkt einer Frau, die schwanger wird, sehr unterschiedlich ist. Die eine ist schlank und ein „schlechter Nahrungsverwerter“ … die kann essen, bis sie vom Tisch fällt, täglich, und wird doch kaum zunehmen. Eine andere neigt vielleicht zu Wasseransammlungen und nimmt wenig an Fett, dafür aber viel an Wasser zu. Wieder eine andere nimmt sowohl an Fett als auch an Wasser zu und so weiter und so fort.

    Anders herum gefragt: Warum sollte denn eine Gewichtseinheit am Anfang aller Überlegungen stehen? Nach meiner Überzeugung muss am Anfang aller Überlegungen ein „gesundes Maß an Selbstvertrauen“ stehen. Wenn das fehlt, ist kein Gewicht und keine Figur richtig … 🙂

  • Danke für diesen Beitrag …. Ich habe die Seite schon 3 mal gelesen. Es gibt mir immer etwas Neues … Danke immer wieder…

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