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Der kleine Puck schreit?

Schreiendes Baby (Bildquelle: Fotolia.de)

Sie wissen, was pucken ist?

Das Pucken ist eine spezielle Wickeltechnik, bei der Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten eng in ein Tuch eingewickelt werden.

Wikipedia.de ->

Pucken wird gerne eingesetzt, um Schreibabys besser zu beruhigen:

Außerdem gibt es Hinweise, dass diese Wickelmethode wohl auch die Schreidauer signifikant verringern kann.[5] Daher wird das Pucken von verschiedenen Seiten auch zur Unterstützung der Behandlung von Schreibabys empfohlen.

Wikipedia.de ->

Aus meiner Sicht kann es drei Gründe geben, die zu einem Schreibaby führen: Physische, emotionale und spirituelle Gründe.

Als mögliche physische Ursachen gelten die sogenannten 3-Monats-Koliken. Hier braucht es vor allem medizinische Hilfe, wenn das Baby einen schwachen Darm hat – falls Fenchel-Kümnmeltee nicht ausreicht.

Emotionale Ursachen können aus meiner Sicht tatsächlich durch pucken gemildert werden. Das Kleine hat dann Anpassungsschwierigkeiten – es braucht ein bisschen Hilfe dabei, sich im und mit dem Körper zurecht zu finden und Enge wird dem Kleinen dieses Gefühl der Kontrolle schneller geben können.

Es gibt noch den spirituellen Teil, der (gelegentlich) eine ziemliche Rolle spielt: Reinkarnation!  Für Eltern, die stark im christlichen Glauben verwurzelt sind, ist das natürlich Humbug, für alle anderen aber gilt, dass sich bei der Geburt nur selten Unbekannte treffen. Nicht immer treffen hier die besten Freunde oder die engste Familie aus alten Tagen aufeinander- und selten wissen die Eltern, wer da kommt … die Kleinen aber sehen, bei wem Sie gelandet sind und welche Rechnungen sie hier offen haben!

Ich erinnere mich an ein beklemmendes Interview mit einer jungen Mutter, die sich dazu bekannte, ihre kleine Tochter misshandelt zu haben. Ihr waren die Nerven durchgegangen und in ihrer Reaktion hatte sie völlig überreagiert. Als sie wieder zur Besinnung gekommen war, fielen ihr viele gleichartige Erlebnisse aus ihrer eigenen Kindheit ein. Sie war als Kind selbst oft misshandelt worden. Und Ihre Mutter von Ihrer Oma. Und die wiederum von ihrer Mutter …  Sie sagte:

„Mir wurde plötzlich klar, dass das endlos weiter geht, wenn nicht einer damit aufhört und dass ich diejenige war, die diese Kette zerreißen muss. Ich habe meiner Mutter verziehen, denn sie war selbst so aufgewachsen – und meine kleine Tochter habe ich um Verzeihung gebeten und sie nie wieder geschlagen, egal, wie schwer mir das auch manchmal fiel …“

Stellen Sie sich das nur mal für einen Moment lang vor: Völlig hilflos jemandem ausgeliefert zu sein, der allen Grund dafür hat, was auch immer zurückzuzahlen … ist es da verwunderlich, dass ein Baby von außen völlig grundlos bis zur völligen Erschöpfung schreit?

Sagen Sie Ihrem Baby schon während der Schwangerschaft, wie sehr sie sich auf es freuen und willkommen heißen. Sagen Sie Ihrem Baby, dass, was auch immer Negatives zwischen Ihnen gewesen sein mag, Vergangenheit ist und auch bleiben soll. Sagen Sie das Ihrem ungeborenen Baby. Immer wieder! Und hören Sie nach der Geburt nicht damit auf!

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 3 comments… add one }
  • su

    wieder mal ein feiner text ….

    … hab mir pucksackerln genäht und ich finde die babys schauen wie erdbeeren darin aus… find ich sowieso praktisch da das baby bis zum 6 monat reinwächst und es passt… das heißt man braucht nicht so viel wäsche 🙂

    puck ahoi

    🙂

  • 🙂

    Ja, Pucksack ist eine Klasse Idee, denn es lässt der Hüfte und den Beinen Bewegungsraum. Und überhaupt empfinde ich persönlich selber nähen als „allererste Sahne“ … 🙂

  • (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

    Wer nicht weiß, was Gerechtigkeit ist, darf auch nicht wissen, was Ungerechtigkeit ist, um eine Existenz in „dieser Welt“ (zivilisatorisches Mittelalter) ertragen zu können. Zu diesem Zweck gibt es die Religion, die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde bis heute aus dem allgemeinen Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ endgültig zu eliminieren.

    (NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: „Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden“, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

    Bis heute ist unsere „moderne Zivilisation“ auf der Religion aufgebaut, und mit einem hatte Karl Marx Recht, auch wenn er als Ökonom keine Leuchte war: Die Religion ist das „Opium des Volkes“. Doch der „Unglaube“ ist gegenüber dieser schlimmsten aller Drogen wirkungslos, weil Gott existiert – als Programm in Ihrem Unterbewusstsein. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“.

    (NHC II,2,108) Jesus sagte: Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.

    Der Weisheit letzter Schluss: http://www.deweles.de/willkommen.html

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