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Was oder wie?

Foto eines schwangeren Bauches (Bildquelle: Fotolia.de)

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! 🙂 Und? Wissen Sie schon, was Sie alles essen sollten? Und was sie weglassen sollten? Welche Musik Sie hören sollten, damit sich das Kind im Bauch auch optimal entwickelt? Und welche Kleidung Sie tragen sollten?

Ha’m Sie nicht auch manchmal den Eindruck, dass es viel weniger darum geht, was Sie essen sollten, sondern wie? Dass es viel weniger wichtig ist, welche Musik Sie hören, sondern dass Sie diese Musik richtig genießen können? Und glauben Sie nicht auch, dass Sie in mancher Umstandsmode einfach wie ein Depp aussehen, weil Sie das einfach nicht tragen können und am Ende viel besser in dem aussehen, was Sie, vielleicht auf dem Flohmarkt, für sich selbst ausgesucht haben?

Wenn dem so ist, dann geht es Ihnen um Ästhetik und Ästhetik ist etwas zutiefst Spirituelles! Was zueinander passt, was sich miteinander kombinieren lässt, was geschmacklich miteinander harmoniert, hängt eigentlich ausschließlich vom persönlichen Gefühl ab – und doch kommt man da manchmal ins Schlingern, wenn jemand zum Beispiel die Augenbrauen hochzieht, weil man diese Hose mit dieser Jacke kombiniert hat oder wenn jemand lästert, wie man ausgerechnet dieses mit jenem zusammen essen kann.

Ästhetik, der Sinn für Schönheit, ist das Mäntelchen, dass Ihr Selbstvertrauen umgibt, denn tief verborgen in dieser Fähigkeit, Schönes von Hässlichem zu unterscheiden, ist Ihre individuelle Identität – das, was Sie unverwechselbar macht. Was hat das mit Schwangerschaft zu tun?

Alles!

Zum einen bin ich fest davon überzeugt, dass Ihr Baby nicht zufällig zu Ihnen kommt:

Genau dieses Kind kommt genau zu Ihnen

… null Abweichung!

Zum anderen sind alle Fuktionen Ihres Körpers, Ihrer Gefühle, Ihres Denkens auf genau Ihre Persönlichkeit zugeschnitten.

Hier kommt der Haken: Die Abstimmung zwischen Ihrer persönlichen Identität und Ihrem Körper, Ihren Gefühlen und Ihren Gedanken hat eine Menge Toleranz – schon weil Sie sich Zeit Ihres Lebens weiter entwickeln (können). Die Schwangerschaft ist ein definitiver Schritt in Sachen Weiterentwicklung. Einen, den Sie kaum mehr rückgängig machen können. Und Anpassungen können dabei sehr unangenehm sein.

Nehmen wir zum Beispiel die Übelkeit, die meist während der ersten drei Schwangerschaftsmonate auftritt. Im Allgemeinen macht man dafür die Anpassung des Hormonhaushalts verantwortlich. Nur, leider leider, hat das mit dem Hormonspiegel nur wenig zu tun, denn einerseits zeigten Untersuchungen mit Placebos, dass die meisten Frauen nach Einnahme eine deutliche Besserung bemerkten. Aha. Zum anderen ist es so, dass diese Übelkeit keineswegs sofort dann verschwindet, wenn der Hormonspiegel wieder ausgegelichen ist.

Nein, vielmehr ist Schwangerschaft ein Entwicklungssprung Ihrer Identität und Ihr Körper muss folgen und sich dem Anpassen. Statistiken legen zum Beispiel einen Zusammenhang offen zwischen fehlender Schwangerschaftsübelkeit und späterem Unwillen, zu stillen. Es ist, als ob jemand diesen Schritt einfach nicht wahrhaben will.

Ästhetik, Ihre ganz persönliche Fähigkeit, Schönes wahrzunehmen und zu erkennen, was am besten zu Ihnen passt, ganz gleich ob beim Essen, bei der Musik oder mit den Klamotten, die Sie sich anziehen, ist ein wunderbares Hilfsmittel, Ihr Selbstvertrauen zu entwickeln – und die Schwangerschaft ist dafür eine verdammt gute Zeit. Einerseits, weil während der Schwangerschaft Ihre intuitiven Kanäle weiter geöffnet sind. Zum anderen … weil Sie das brauchen werden! Oder wollen Sie später bei jedem Bäuerchen, das Ihr Baby macht oder nicht macht, in die Notaufnahme rennen? Oder wollen Sie, nur um cool zu sein, echte Probleme Ihres Babys ignorieren? Was Sie unbedingt entwickeln müssen, ist Unterscheidungsvermögen! Und das ist ganz praktische Spiritualität … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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