≡ Menu

Es gibt Väter und es gibt Väter

Foto eines Vaters mit Baby auf dem Arm, dessen Kopf auf der Schulter des Mannes liegt. (Bildquelle: Fotolia.de)

Es gibt zwei Sorten von Vätern: Biologische und wirkliche. Biologischen Vätern muss man manchmal die Vaterschaft nachweisen, bei wirklichen Vätern spielt es keine Rolle, ob sie auch die biologischen Väter sind.

Ich persönlich glaube, dass wir im Kern spirituelle Wesen sind. Wesen, die einen Körper haben. Wir sind nicht dieser Körper.

Die Konsequenz daraus ist für mich, dass wir schon lebten, bevor es unseren Körper gab. Und alle anderen Menschen (um uns herum) eben auch.

Gar nicht selten, scheint mir, bleiben die gleichen Wesen über verschiedene Leben hinweg zusammen nur eben in wechselnden Beziehungen und – natürlich – in jeweils anderen Körpern … (Carol Bowman hat dazu zwei interessante Bücher vorgelegt: Return from Heaven und Children’s Past Lives – beide Bücher gibt es leider nicht in deutscher Sprache).

So gesehen orientieren sich Beziehungen nicht am Erbgut, sondern an der Qualität des inneren Zusammenhalts genau wie Moleküle! Ein wirklicher Vater orientiert sich eben an dieser Qualität der Beziehung, nicht an biologischen Erbfolgen.

Wie alles im Leben haben auch Beziehungen einen Anfang und ein Ende – und so nutzen manchmal biologische Väter eine nicht vorhandene passende DNA als Argument für die Auflösung dieser Beziehung – als ob es die bräuchte, um einfach weggehen zu können.

Die Kunst für die zurückbleibende Familie liegt eben darin, einen neuen Anfang zu finden – möglichst frei von Groll, denn dieser Groll bindet einen an diese Qualität von Beziehung, die einem das augenblickliche Leben ebenso vermiest, wie zukünftige.

Allerdings, und das sei hier unbedingt angemerkt, sich von diesem Groll frei zu machen ist nicht gleichbedeutend mit einer Freiheit von Unterhaltspflichten!

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

Passwort aendern
Bitte Deine Email-Adresse eingeben. Ein neues Passwort wird Dir per Email zugeschickt.