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Perspektivwechsel

Gehen Sie einfach davon aus, dass egal wie Ihr Kind geboren wird, es für das Kind selbst genau richtig ist!

Gehen Sie einfach davon aus, dass egal wie Ihr Kind geboren wird, es für das Kind selbst genau richtig ist!

Manchmal übersieht man das Offensichtliche und manchmal hat dieses Übersehen damit zu tun, dass man sich von tiefsitzenden Vorurteilen nicht lösen kann.

Wir wollen annehmen, eine Frau geht zum Entbinden in die Klinik und irgend etwas läuft nicht so, wie es gedacht oder gar geplant war. Sagen wir es braucht einen Notkaiserschnitt, das Baby muss aus irgend einem Grund notversorgt werden, am Ende läuft aber alles soweit gut. Mutter und Kind sind gesund. Dann ist es zunächst mal etwas, was man nicht ändern kann.

In meinem erweiterten Familienkreis gibt es einen Jungen, der, sagen wir seiner Zeit ein wenig hinterher hinkt. Damit wir uns richtig verstehen, er ist ein Junge, den man einfach gern haben muss, nur sein Intellekt ist anders, als es sein Alter erwarten ließe. Nun geistert das Gerücht umher, bei der Geburt sei etwas schief gegangen und deshalb sei er so.

Das ist ein aus meiner Sicht geradezu klassischer Fall einer Verdrehung von Ursache und Wirkung, abgeleitet aus einem völligen Missbrauch der Ideen von Normal und Durchschnitt.

Alle Kinder werden regelmäßig untersucht (U1, U2 … U 12). Die erhobenen Daten werden auf einen Haufen gepackt, mit Maschinen durchwühlt und daraus ergibt sich schließlich, wie Kinder in dem entsprechenden Alter sind. Aber Kinder müssen nicht so sein, wie diese Statistik vorgibt!!! Das ist hirnverbrannter Blödsinn!!! Die Statistik sagt nur, wie (weit) viele Kinder sind. Aber Kinder gehen ihre eigenen Wege! Als unser Sohn Zähnchen bekam, konnte ich sehen, wie sich an einer Stelle ein kleines Eck eines Zähnchens durch seinen Kiefer nach draußen stahl … und dann wieder verschwand! Sein Körper dachte wohl, es sei noch zu früh für diesen Zahn! Und warum nicht?

Jedes Kind ist normal! So wie es ist! Es spielt keine Rolle, ob es im Alter von eins schon simultan und blind Schach spielen kann oder einfach nur blind ist. So wie es ist, ist es normal! Mag sein, dass die Abweichung von der Statistik groß ist …  ja und? Dieser Statistikblödsinn führt dazu, dass man auf das schaut, was ein Kind nicht kann, statt darauf, was es kann. Es führt dazu, Kinder gleich zu machen, Menschen gleich zu machen, statt zu sehen, dass wir uns eben unterscheiden – oder wollen Sie sagen, dass es am Ende egal ist, ob Sie ein Kind von Ihrem Mann oder von Ihrem Nachbarn kriegen, den sie partout nicht leiden können? Wenn wir doch alle gleich sind, wäre das doch egal, oder? Es ist nicht egal!

Und das bringt uns zum Punkt, um den es mir geht: Die Geburt legt nicht fest, wie das Kind wird. Das Kind legt fest, wie es sein will und bestimmt die Geburt nach dieser Idee. Es bestimmt, wann die Wehen einsetzen, es bestimmt, wie lange die Geburtsentwicklung dauert und es bestimmt auch selbst, wie lange es leben wird.

Ja, Sie haben Recht: Im Grunde ist es Ihnen gegenüber ein bissel unfair. Sie werden einfach nicht gefragt. Stimmt! Aber, Hand aufs Herz: Würden Sie nein sagen, wenn Ihr Kind Ihnen sagen könnte, es müsse auf genau diese Weise geboren werden und nicht anders, um so sein zu können, wie es sein will? … Das ist ein Perspektivwechsel der sagt, dass Ihr Kind am Ende immer auf  die Weise in diese Welt schlüpft, die für es ideal ist. Sie sind Sein Tor in diese Welt und Sie werden Ihr Kind lieben – so oder so … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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