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Aus dem Business und zurück

Schwangere am Computer (Bildquelle: Fotolia.de)

Oben ist männlich – welche Chancen haben Frauen in Unternehmen” war das Thema eines SWR-2-Forums im Februar 2011, und natürlich war dabei das Thema Schwangerschaft ein wichtiger Aspekt. Der Tenor des Forumgespräches war, dass Schwangerschaft heute nicht (mehr) wirklich ein Karrierehindernis ist – jedenfalls nicht in großen Unternehmen. Worauf es ankommt, so eine der Mitdiskutierenden ist, sich einerseits rechtzeitig vor der Geburt zu entscheiden, wie und wann man an den Arbeitsplatz zurückkommen will, und das dann andererseits auch verbindlich mitzuteilen.

Niemand glaubt wirklich, dass es einfach sein wird, schnell mal ein Kind zu kriegen und dann back to basics zu gehen. Fast alles wird nach der Geburt Ihres Kindes anders sein. Und doch ist es so, dass sich die aufkommenden Probleme lösen lassen. Sie müssen nicht nur bereit sein, sich selbst neu aufzustellen. Sie müssen auch mit mehr Stress umgehen als vorher.

Übrigens, Telearbeit kommt auch immer mehr und so ist selbst für Führungskräfte Teilzeit und das auch noch zum Teil von zu Hause aus möglich. Sie verlieren durch Ihre Schwangerschaft also keine Karrierechancen und wenn das eine Ihrer Bedenken gewesen ist, das können Sie ein bisschen loslassen.

Schwierig ist es vor allem für solche Frauen, die sich nicht gut zwischen Kind und Karrierefortsetzung entscheiden können. Die sich zerrissen und aufgerieben fühlen. Die das Gefühl haben, wenn Sie sich für Ihre Karriere (und damit dem unvermeidlichen Zeitaufwand) entscheiden, sie gleichzeitig ihr Kind in der Wertigkeit zurücksetzen.

Für diese Frauen bedeutet die Schwangerschaft Stress.

Ich kann Ihnen nicht sagen, was richtig und falsch ist. Ich darf Ihnen aber einen vielleicht holprigen Vergleich anbieten: Täglich fällt irgendwo in Deutschland ein Baby vom Wickeltisch – und jedesmal ist die Panik groß. Und jedesmal zeigt sich, dass diese kleinen Kerle erstaunlich robust sind.

Betrachten Sie’s mal so: Wie „dankbar“ wird Ihnen Ihr Kind sein, wenn Sie immer mit dem Blick auf eine andere Karrierefrau den Gedanken habe: „Alles das hab ich deinetwegen aufgegeben …“

Sicher, diese Entscheidung ist sicher nicht leicht. Aber: Machen Sie es sich nicht zu schwer. Geben Sie sich ein bisschen Zeit und wägen Sie ab. Dann treffen Sie Ihre Entscheidung – und was immer daraus am Ende entstanden sein wird, das werden Sie nehmen und das beste draus machen. Nur Mut und

genießen Sie die Zeit … 🙂

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