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Als ob ein Engel flüstere …

Es ist, als ob ein Engel flüstere: "Wart mal - vielleicht wird was Wunderbares draus" (Bildquelle: Käthe Kruse Schutzengel bei kidz-biz)

Es ist, als ob ein Engel flüstere: "Wart mal - vielleicht wird was Wunderbares draus" (Bildquelle: Käthe Kruse Schutzengel bei kidz-biz)

Die Plazenta, oder zu Deutsch der Mutterkuchen, ist ein wirklich interessantes Phänomen – finde ich jedenfalls, und die erste Frage, die ich mir gestellt hatte, war: Woher kommt eigentlich die Idee, ein stark durchblutetes Organ mit einem Kuchen gleichzusetzen?

Im antiken Griechenland war plakous das Wort für Kuchen und hatte denselben Stamm wie das Wort für flach. Im Lateinischen wurde daraus placenta, was heute noch der Begriff für Mutterkuchen ist.

Da man weder im alten Griechenland noch im alten Rom Kuchenformen wie heute bei uns kannte, waren Kuchen flache Gebilde, die besonders leckere Zutaten enthielten. Und da die Plazenta tatsächlich ein ziemlich flaches Gebilde ist, die kostbare Stoffe zur Ernährung des Embryo enthält, ist mir der Zusammenhang klar.

Die nächste Frage, die ich mir stellte, war:

Wo kommt eigentlich der Mutterkuchen her?

Dass er nicht von Anfang an da ist, ist klar. Er muss wachsen. Aber wann, wie und warum?

Das Wann ist einfach: Ab dem Moment, an dem die befruchtete Eizelle den Eileiter verlassen und damit begonnen hat, sich in der Gebärmutter einzunisten.

Wenn man das so liest, dann klingt das alles so friedlich und sanft, so selbstverständlich und klar – tatsächlich aber ist es so, dass diese befruchtete Eizelle nur zur einen Hälfte die DNA des Mutterkörpers trägt … und damit ist diese Eizelle zunächst mal ein Fremdkörper, der attackiert und abgestoßen werden muss. So wie jeder andere Eindringling, der dort nicht hingehört. Diese Ausgangssituation erklärt auch sehr gut, warum die meisten Aborte, also Fehlgeburts-Abgänge gerade in den ersten drei Monaten geschehen, denn, man läge gar nicht so falsch, wenn man sagte, dass sich die befruchtete Eizelle und Mutterkörper erst noch anfreunden müssen.

Der erste Bund der Freundschaft zwischen beiden, der schließlich in das Entstehen der Plazenta führt, ist das Hormon Progesteron. Progesteron sorgt dafür, dass die Abstoßungsreaktionen im Uterus nicht ganz so harsch ausfallen. Es ist, als flüsterte ein Engel leise ins Ohr der werdenden Mama: „Mach mal langsam  Warten wir mal ab, was da entsteht! Vielleicht ist es ja was Wunderbares …

Zur gleichen Zeit geschieht im Zellkomplex des Fötus, auf der anderen Seite wenn Sie so wollen, das gleiche: „Oh, wow! Sind das da draußen Feinde?” 🙂

Das Auftauchen des Hormons Progesteron in der Schleimhaut des Uterus vermindert die Angriffslust des Mutterkörpers und lindert dadurch natürlich auch die Abwehrmechanismen des Fötus, der sonst um sein Überleben kämpfen würde, statt sich in der Schleimhaut der Gebärmutter festzusetzen.

Aber noch sind beide keine Freunde!

Als nächstes bilden beide Seiten eine Art Demarkationslinie: Meine Seite, deine Seite! Auf Seiten des Fötus ist die Schicht, die sich bildet, die Chorionplatte und auf der mütterlichen die Basalplatte. Getrennte Staaten, wenn Sie so wollen.

Nun gibt es aber in der Natur keine wirklich absolut glatten Oberflächen. Schon gar keine, die zu lebendigen Organismen gehören. Beide Seiten, Chorionplatte und Basalplatten bilden sich in sehr kleinen Schrittchen. Zelle für Zelle! Es braucht Wasser, absterbendes Zellmaterial und deren Schalen, die sich nach und nach zu einer dieser beiden Schichten verdichten. Und wie durch ein Wunder werden absterbende Zellen im Moment ihres Ausscheidens durch neue Zellen ersetzt, die anstelle der Abgestorbenen deren Aufgaben übernehmen.

Aber wie ist das möglich? Wie kann der Zellverband als Ganzes wissen, wann und wo welche Zellen absterben werden, um rechtzeitig dafür sorgen zu können, dass durch Zellteilung neue Zellen ihre Aufgaben rechtzeitig antreten können?

Glauben Sie’s oder nicht, die Kommunikation der Zellen untereinander geschieht vor allem über Licht! Über Lichtquanten, um genau zu sein. Auf beiden Seiten. Im Mutterkörper ebenso wie im Fötus. Chemische Botenstoffe wären viel zu langsam, um dem jeweiligen Zellkomplex mitzuteilen, ab wann und wo die nächsten Zellen gebraucht werden, so dass die nächsten Teilungen schon mal anfangen können. Nein, tatsächlich geschieht die gesamte Abstimmung über Licht (siehe Prof. A. Popp). Über Licht gesteuert bilden sich in perfekter Harmonie auf beiden Seiten der Demarkationslinien kleine Zapfen, die Chorionzotten, und deren Bettchen – und verankern sich auf diese Weise sehr stabil aneinander. Tatsächlich ist das der Beginn der spirituellen Beziehung zwischen Mutter und Kind. Eine spirituelle Beziehung, die über Licht koordiniert sich als Plazenta körperlich manifestiert, die auf diese Weise beginnt, zu wachsen und die sich verfestigende Beziehung zwischen Mutter und Kind zum Ausdruck bringt.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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