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Wundervolle Geburtserfahrung

Schwangere mit Margherite vor dem Bauch (Bildquelle: Fotolia.de)

Heute hab ich das Vergnügen, Stephanie Skouras zu Wort kommen zu lassen, die ihre wundervolle Geburtserfahrung schon auf Facebook veröffentlicht hatte, aber die Geschichte ist so schön – ich wollte sie unbedingt auch hier im Blog veröffentlichen.

Schwangerschaft ist ja eine wirklich unglaublich interessante Zeit – oder sagen wir: sie kann es sein. Allerdings schleppen wir alle noch so viel Ballast aus unseren Vorgänger-Generationen mit uns herum, dass wir noch nicht wirklich auf der Höhe dieses Augenblicks angekommen sind. Es ist ganz offenkundig so, dass beispielsweise das Thema Engel seit Jahren schon stärker und stärker wird. Offensichtlich öffnet sich das Herz und die Einsicht von immer mehr Menschen für Welten jenseits des Horizonts unserer physischen Augen. Die Schwangerschaft macht Frauen deutlich intuitiver als sonst schon … wenn sie es zu lassen und achtsam sind. Und daran hapert es oft.

Aber wenn jemand offen ist, beispielsweise für eine unaufdringliche, leise innere Führung, dann kann das dabei heraus kommen, wie Stephanie es erlebt hat – und erlebt. Ich dachte, ihr Erlebnis könnte Sie ein bisschen inspirieren … 🙂 Hier Stephanies Geburtserlebnis:

Stephanie Skouras mit Tochter

Stephanie Skouras mit Tochter

Es ist der 17.April. Hochschwanger liege ich in meinem Bett. Meinem kleinem Laki habe ich gerade noch seine Flasche gegeben. Er liegt neben mir und schlummert so langsam wieder in den Schlaf hinein. Wie sanft er doch aussieht, wenn er schläft. Wie ein richtiger kleiner Engel.

Ab und an melden sich immer wieder mal ein paar Wehen. Aber das kenne ich ja noch von der letzten Schwangerschaft. Solange ist die ja noch nicht her… also keine Unruhe, alles vollkommen normal.

Mein Mann ist gerade vor dem Fernseher eingeschlafen. Morgen hat er Dienst; Da bleibt er die ganze Nacht weg.

Müde bin ich. Mein großer runder Bauch, mein kleiner schlafender Engel neben mir und der Umzug in eine neue Wohnung machen mich doch recht schlapp. In ca. drei Wochen ist mein zweites Kind ausgerechnet. Aber er kommt mit Sicherheit früher, dass weiß ich einfach. Nur wann? Welches Geburtsdatum hat er sich wohl ausgesucht?

Oh – oh. Die Wehen werden jetzt aber doch ein bisschen stärker. Tief durchatmen, wegatmen … Mmm, schon wieder eine dieser stärkeren Wehen. Mal gucken was mein Mann so macht: Er schläft in völliger Ruhe. „Schatz, hallo Schaatz … Meine Wehen werden stärker“ flüstere ich ihm noch leise zu. Müde schaut er mich an. Ich glaub er hat überhaupt nicht mitbekommen, was ich gesagt habe. „Schaaatz… das Baby, die Wehen…“ Langsam werde ich ein bisschen lauter. Mit blinzelnden Augen guckt mich mein Mann an und setzt sich langsam auf, während dessen setzte ich mich doch lieber auf den nächst besten Sessel. “ Ich glaube, wir sollten vielleicht die Tasche nehmen und ins Krankenhaus fahren …“

Ja, so richtig Lust habe ich nicht. Aber die Situation wird langsam immer dringlicher. Doch auch mein Mann kann sich noch nicht so richtig für eine zu frühe Entbindung begeistern. Drei Wochen. Das wäre doch reichlich früh. Doch die Wehen sind nun zunehmend intensiver, und plötzlich …

„Schatz! Die Fruchtblase!“ rufe ich erschrocken. „Mmh??“ mein Mann schaut mich fragend an. „Meine Fruchtblase ist geplatzt!“ Ich bin vollkommen geschockt – das geht mir alles zu schnell.

“ Dann sollten wir jetzt langsam ins Krankenhaus fahren.“ meint mein Mann, immer noch recht verschlafen.

„Schatz. Ich glaube der Kopf ist mit gerutscht!“ rufe ich.

“ Was?“

Endlich ist er wach! Ich muss mich hinlegen. Und tatsächlich, mein Mann kann ein drittel des Kopfes bereits sehen!

Was sollen wir jetzt nur tun? Wie kommen wir so ins Krankenhaus? Wie komme ich die Treppe runter? Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf.

“ Dann bekommen wir ihn eben hier!“ sagt mein Mann beherzt und vollkommen selbstsicher, wie mir scheint. Das gibt mir urplötzlich meine Ruhe zurück. Als wäre dieser Satz ein Zauberspruch gewesen. Natürlich! Daran habe ich jetzt gar nicht gedacht. Eigentlich habe ich es mir auch immer gewünscht meine Kinder zu Hause zur Welt zu bringen. Wie schön!

In diesem Augenblick spüre ich eine liebevolle und vertraute Energie hinter mir, dann zwei Hände auf meinen Schultern und eine Stimme, die mir sanft sagt:

„Hab keine Angst, in fünf Minuten ist alles geschafft.“

Und tatsächlich habe ich weder Angst noch Besorgnis. Diese Energie ist so klar und wundervoll, dass ihre Erinnerung mich auch heute noch tief berührt.

Drei starke Wehen … und mein kleiner Engel ist da. Kurz darauf liegt er eingemummelt auf meinem Bauch. Seine kleinen Augen schauen mich an.

“ Hallo mein Schatz. ICH BIN deine Mami.“

Der 18. April hat gerade begonnen.

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