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No Sports: Ich bin schwanger, ich darf nicht …

Schwangere beim relaxen rücklings im Wasser (Bildquelle: Fotolia.de)

Den meisten Frauen, die immer schon – oder doch wenigstens seit geraumer Zeit sportlich aktiv waren, käme es gar nicht in den Sinn, mit dem Sport aufzuhören, nur weil sie jetzt schwanger sind. Warum sollten sie auch?

Und bedauerlicherweise werden viele Frauen, die bislang keinen Sport machten, jetzt auch nicht damit anfangen, nur weil sie schwanger sind:

Ej Schbort? Schbinns du? Saugefährlisch! Kann sein fällt Kind raus!

Dabei hätten Sie gerade jetzt viele Gründe mehr, ihre Fitness zu verbessern!

  • Ohne Sport kann man sich kaum vorstellen, wie unbeweglich man sein kann. Eine verbesserte Beweglichkeit wird Ihnen aber bei der Geburt entscheidende Vorteile verschaffen. Ganz sicher!
  • Vor allem während der Schwangerschaft ist es enorm wichtig, sich wohl zu fühlen und Sport hilft dabei ganz wesentlich. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Anspannung (= Sport) und Entspannung (die Zeit danach).
  • Wenn Sie bislang Sport vernachlässigt haben und jetzt damit beginnen, werden Sie schon bald sowohl ein neues Wohlbefinden erreichen, als auch wacher und konzentrierter sein. Es wird auch Ihr Gefühl stärken, etwas erreichen zu können, etwas schaffen zu können – und das werden Sie bei der Geburt verdammt gut brauchen können!
  • Regelmäßig wenigstens ein Stündchen Gehen wird Ihr Herz-Kreislaufsystem stärken – denken Sie daran, dass die Geburt durchaus ein Marathon werden kann … da werden Sie froh über jedes Körnchen Energie sein, dass Sie irgendwo noch in sich haben!
  • Ganz nebenbei, en pasant gewissermaßen, wird Ihr Baby von Ihren neuen sportlichen Aktivitäten profitieren – sowohl schon während der Schwangerschaft, als auch in der Zeit danach. Sport wird den Sauerstoffanteil Ihrer Residualluft in den Lungen verbessern. Residualluft nennt man die Luft, die auch nach dem Ausatmen noch in den Lungen verbleibt – egal wie tief Sie ausatmen, die Lungen werden dabei nie ganz leer. Und dieses Gasgemisch hat zum einen direkten Einfluss auf Ihr Wohlbefinden, zum anderen kommt eben ganau dadurch auch mehr Sauerstoff bei Ihrem Baby an. Das ist für praktisch alle Entwicklungsschritte Ihres Babys von zentraler Bedeutung.

Fangen Sie klein an

Wenn Sie bis jetzt keinen Sport getrieben haben, tun Sie sich selbst und Ihrem Baby einen Gefallen und fangen damit an. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, fragen Sie Ihren Arzt, welchen Sport er Ihnen vorschlagen würde. Und dann fangen Sie an. In kleinen Einheiten. Nicht zu viel – es soll ja auch Spaß machen. Wenn Sie gleich richtig reinhaun, werden Sie die nächsten Tage vor lauter Muskelkater kaum Laufen können – und dann den Sport gleich wieder sein lassen. Das bringt nix. Fangen Sie klein an und steigern Sie ganz allmählich. Es ist nicht wichtig, wieviel Sie machen – nur dass Sie etwas machen und dass Sie es regelmäßig machen … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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