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Zahngesundheit in der Schwangerschaft

Grafik eines Zahns mit Wurzel (Bildquelle: Fotolia.de)

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch 🙂 … und waren Sie auch schon bei Ihrem Zahnarzt? Wenn man gerade erfahren hat, dass man (vielleicht endlich) schwanger ist, gehen einem tausend Dinge durch den Kopf – ein Gedanke an den Zahnarzt sollte unbedingt auch dabei sein … 🙂 … ja mehr noch: Ich würde dringend anraten, gleich einen Termin bei Ihrem Zahnarzt zu vereinbaren.

Es gibt eine ganze Reihe von Attacken, die jetzt durch die Schwangerschaft auf Ihre Zähne ausgelöst werden. Da ist zum einen ein vermehrt auftretendes Zahnfleischbluten als unmittelbare Folge des ansteigenden Hormonspiegels:

Während der Schwangerschaft wird durch die Umstellung des Hormon-haushalts das Bindegewebe aufgelockert, um den Geburtsvorgang vorzubereiten. Die hormonellen Umstellungen bewirken u. a. eine allgemeine Gefäßerweiterung (= Vasodilatation) sowohl von Arterien als auch Venen sowie eine gesteigerte Durchblutung aller Organe. Hiervon ist auch das Bindegewebe des Mundraumes betroffen. Das Zahnfleisch schwillt an, der Zugang von Mikroorganismen und deren Toxine wird erleichtert, wodurch es zu einer erhöhten Entzündungsbereitschaft der Gingiva kommt. Die Einwirkung von Speiseresten verstärkt die Entstehung einer Gingivitis (Grospietsch, 1990). Erkennbar wird die Gingivitis meist in Form von Zahnfleischbluten, was viele Frauen dazu veranlaßt, die Mundhygiene einzuschränken. Dadurch verstärken sie jedoch ungewollt den negativen Effekt. Mangelnde Zahnpflege fördert die Belagsbildung und als Folge davon die Entstehung von Karies (Kyank, et.a., 1980).

schreibt Heidrun Froneck auf Ihrer Website.

Einen weiterer Angriff stellen die Säuren dar, die Ihren Mund beim Erbrechen passieren und dem Zahnschmelz übel zusetzen, wenn man sie nicht gründlich entfernt. Sie müssen also nicht nur dafür sorgen, dass der unangenehme Geschmack im Mund nach dem Erbrechen verschwindet, auch die Säurereste müssen gründlich beseitigt werden.

Veränderte Essgewohnheiten sind ein dritter Punkt – vor allem, wenn Sie gerne zwischen süß und sauer hin und herschwingen: Kariesrisiko pur.

Sie sollten unbedingt Ihren Zahnarzt aufsuchen, denn der wird Ihnen helfen, alles das in den Griff zu bekommen und Sie auch in Sachen Mundhygiene beraten. Wir schreiben das Jahr 2010 – ein Besuch beim Zahnarzt ist nicht mehr der Gang in die Hölle … 🙂 … er ist gut für Sie und Ihr Baby … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 2 comments… add one }
  • Daher also das Sprichwort „Ein Kind, ein Zahn..“.

  • Jepp! 🙂

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