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Schwangerschaften im Jahrhundert der Frau

Schwangere betrachten heute die Arbeit einer Hausfrau viel eher als eine Durchgangszeit , denn eine Lebensaufgabe.

Schwangere betrachten heute die Arbeit einer Hausfrau viel eher als eine Durchgangszeit , denn eine Lebensaufgabe.

Zukunftsforscher sagen seit Jahren, dass das Jahrhundert der Frau angebrochen ist. Es gibt mittlerweile mehr Abiturientinnen als Abiturienten und unter den Schulabbrechern gibt es fast keine Mädchen – das ist eine fast reine Jungendomäne. Vorstandssitze, wie jüngst bei BASF durch Margret Suckale, werden auch nicht mehr exklusiv unter Männern verteilt und es werden auch in der Forschung immer häufiger Frauen gesichtet. Keine Frage, die Karten werden neu verteilt.

Wird das Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben?

Schwer zu sagen – ohne Kristallkugel 🙂

Aus meiner Sicht hat es ja längst Auswirkungen gehabt. Das stetig steigende Alter Erstgebärender ist wenigstens ein Beleg dafür, das Mädchen nicht mehr darauf warten, geschwängert zu werden und dann viele Jahre ihres Lebens als Hausfrauen zu fristen, womit ich wirklich in gar keine Weise die Arbeit, die Verantwortung und die Anstrengung der Tätigkeit einer Hausfrau entwerten will. Ganz im Gegenteil: ich glaube, dass immer mehr Frauen in der Schwangerschaft und der damit verbundenen Elternzeit eine Chance sehen (glücklicherweise auch der eine oder andere Mann, obwohl ich in dieser Hinsicht eine gewisse Skepsis habe …), ihrem Leben eine neue Richtung zu geben – fast als würden Sie sagen: Bis hier her war alles ein Spielchen. Jetzt setze ich dem ganzen die Krone auf … 🙂

Die Schwangerschaft wird sich aus meiner Sicht immer mehr und selbstverständlich einbetten in die persönliche Karriereplanung. Das muss auch so sein, denn Schwangerschaft und Kinder bekommen gehört nun mal zum Frau sein – Kinder großziehen vielleicht immer weniger. Man mag das bedauern, aber gesellschaftliche Entwicklungen nehmen selten Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten.

Ich bin gerne Frau, ich will Kinder bekommen und ich will meine Karriere machen” hat einen Preis und der Preis heißt vielleicht Zeit. Andererseits, vor ein paar Jahren machte ein Begriff die Runde um den Globus: Digital Moms – und die Lehre, die man daraus ziehen könnte, lautete: „Du musst lernen, dich besser und strikter zu organisieren und dazu solltest du die beste Technik nutzen.”

Aber nicht jede Frisch-Mama will die Mangerin geben, und nicht jede will sich strikt an Zielen orientieren. Wenn Sie nach meiner Meinung fragen: Das wichtigste, dass Sie lernen sollten, für den Fall, dass Sie es noch nicht können, ist, cool zu bleiben oder zu werden, je nach Situation. Wenn Sie vor haben, vielleicht nach der Schwangerschaft in der Elternzeit ein kleines Business zu gründen, brauchen Sie vor allem anderen Coolness! Man kann jedes Business so oder so betreiben, aber wenn Sie keine Coolness haben, werden Sie schnell die Nerven verlieren, wenn sich die Kunden nicht so schnell zeigen, wie sie sollten, oder wenn Kunden ihre Rechnung nicht bezahlen oder wenn sie die Waren wieder zurück schicken und reklamieren, obwohl vorher alles in Ordnung war, oder wenn Ihr Kind zahnt und Sie kaum zum Schlafen kommen, die Kunden aber trotzdem dauernd anrufen und Fragen haben.

Aber so weit müssen Sie gar nicht springen: Wenn Sie lernen, cool zu bleiben, zu entspannen, unter allen Umständen zu entspannen, haben Sie die besten Voraussetzungen für ein wirklich schönes Geburtserlebnis. Und das führt zu meiner persönliche These:

Nutzen Sie die Vorbereitung auf die Geburt doppelt: Lernen Sie, sich zu entspannen, lernen Sie, die Angst wegfließen zu lassen, in Ihre Mitte zu kommen und dort zu bleiben, um aus der Geburt eine wundervolle, lebenslang anhaltende Geburtserfahrung zu machen und ein Rüstzeug zu entwickeln, nach der Geburt wirkliche jede Option für Ihr weiteres Leben verwirklichen zu können.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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