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Spiegelneuronen! Beckenboden, die letzte

Der letzte Beitrag meiner kleinen Serie in Sachen Beckenboden 🙂

Schon mal was von Spiegelneuronen gehört? Bei Wikipedia wird der dazugehörige Artikel folgendermaßen eingeleitet:

Ein Spiegelneuron (Plural: Spiegelneurone oder auch Spiegelneuronen) ist eine Nervenzelle, die im Gehirn von Primaten während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Reize auslöst, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß (passiv) betrachtet, sondern selbst (aktiv) durchgeführt würde. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1995 herrscht eine Debatte darüber, inwieweit sie zu den Fähigkeiten der Empathie und Imitation bei Primaten beitragen.

Vorstellungen, vor allem, wenn das ein bisschen geübt wurde, führen also zu körperlichen Reaktionen, so, als wären es keine Vorstellungen sondern echt. Das ist eine immens wichtige Erkenntnis!

Sie können also alles an Ihrem Körper, alles IN Ihrem Körper allein durch Vorstellung oder Beobachtung beeinflussen. Wissen Sie, was das bedeutet? Es bedeutet, wenn Sie sich beispielsweise Filme anschauen, in denen Frauen kreischend und leidend gebären, Sie sich darauf einstellen, eine solche Geburt zu erleben! Es bedeutet aber auch, wenn Sie sich mit Vorstellungen, Geburtsberichten und Filmen beschäftigen, wie Frauen sanft, entspannt und unter großer Freude gebären, eben solche Erfahrungen vorweg nehmen! Es ist Ihre Verantwortung. Zur Gänze! Ich komme auf diese Forschung in anderen Beiträgen zurück.

Zurück zum Beckenboden. Die Wirkungsweise dieser Spiegelneuronen führt auch dazu, dass Ihr System „Körper” auf Vorstellungen reagiert, selbst dann, wenn Sie mit Ihren tatsächlichen Erlebnissen nichts zu tun haben.

Angela von Babydreamers hat auf unserer Facebook-Seite einen interessanten Vorschlag dazu gemacht:

Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Schwanz und versuchen Sie, ihn hin und her zu bewegen …

Als ich das gelesen hatte, dachte ich zuerst, das sei Quatsch. Ich hab’s dann mal ausprobiert – ist kein Quatsch. Funktioniert!

Es funktioniert, weil der Mensch über Bilder gesteuert wird, über Vorstellungen. Alleine die Vorstellung, einen Schwanz zu haben und den, vielleicht wie ein Krokodil, hin und herzubewegen, reicht aus, um Ihre Beckenbodenmuskulatur anzusprechen und reagieren zu lassen … zu trainieren!

Kümmern Sie sich um Ihren Beckenboden! Sie tun sich selbst was Gutes in Richtung Geburt, in Richtung Rückbildung, für Ihr Sexualleben und, wie schon gesagt, für Ihr ganzes Leben!

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 1 comment… add one }
  • Ein schöner kleiner Artikel. Ich werde, dass mit dem Schwanz wackeln gleich mal ausprobieren 🙂

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