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Schwangerschaft und Beckenboden – die erste …

Bildquelle: woche.at

Heben Sie doch spaßeshalber einen ihrer Arme … und jetzt mal eine Frage: Wie haben Sie das gemacht?

Irgendwie gar nicht, oder? Der Arm hebt sich halt – weil Sie das wollen.

Wahrscheinlich können Sie noch nicht mal ungefähr sagen, welche und wieviele Muskeln Sie dabei angesprochen haben, um den Arm zu heben. Und, ob Sie das nun glauben oder nicht, Ihre Beckenbodenmuskulatur hat dabei ebenfalls geholfen!

Der menschliche Körper ist ein sehr komplexes (neuronales) Netzwerk und für Netzwerke gilt ganz allgemein, dass sich einzelne Teile des Ganzen nicht wirklich isoliert betrachten lassen, ohne Abstriche im Verständnis machen zu müssen.

Dazu kommt, dass Lebewesen ja mehr sind, als rein mechanische Zellgruppierungen: Gefühle haben ebenso Einfluss auf die Motorik, wie Gedanken, bzw. Vorstellungen. Es macht eben einen Unterschied, ob Sie Ihren Arm heben, weil Sie einer Aufforderungen bei der Gymnastik folgen oder weil sie mit dem Tennisschläger in der Hand einen Aufschlag machen.

Bauchmuskulatur und Beckenboden sind fast immer mit von der Partie, wenn sich Ihr Körper bewegt – der Beckenboden sogar dann, wenn sich Körper nicht bewegt. Um so mehr in der Schwangerschaft und bei der Geburt.

Deshalb sollten Sie vor allem in der Schwangerschaft einen ganz besonders liebevollen Blick auf Ihren Beckenboden richten … und ihm besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Dazu kann es kaum ausreichen, mal eine Übung zu machen. Oder zwei.

Besser sind ganz viele verschiedenen Übungen:

  • Körperübungen,
  • Vorstellungsübungen und natürlich
  • gemischte Übungsformen, die sowohl Ihre Vorstellungen als auch den Körper selbst ansprechen

Entscheidend aus meiner Sicht ist, dass Sie kein Beckenbodentraining im Sinne von „Oh Gott, jetzt muss ich auch noch das hier machen…” sondern in dem Sinne, dass Sie Spaß daran haben und deshalb diese Übungen machen wollen.

Mit einem starken Beckenboden gebären Sie leichter und beugen ganz erheblich einer Blasenschwäche vor, die sich oft erst Jahre nach der Geburt zum Ausdruck bringt.

Oder einfach formuliert: Mit einem starken Beckenboden haben Sie einfach mehr vom Leben!

Genießen Sie die Zeit … und Ihren Beckenboden 🙂

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