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Weizengras für Schwangere

Schwangere in einer Wiese mit hüfthohem Gras (Bildquelle: Fotolia.de)

Womit sich alle Schwangere (natürlich) immer wieder beschäftigen, ist die Frage, wo kriege ich genügend Mineralstoffe und Vitamine her, um das auszugleichen, was sich der Körper für das Kleine im Bauch holt. Früher hieß es,

jedes Kind kostet einen Zahn …

… und deshalb liegt es für viele nahe, zu alternativen Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen – wie z.B. Weizengras.

Weizengras werden enorm viele und wunderbare Wirkungen nachgesagt. Es ist randvoll mit Vitaminen und Chlorophyll. Vor allem aber ist es Lichtnahrung.

Entdeckt wurde Weizengras als Nahrungsergänzungsquelle von Dr. Earp-Thomas, in dessen Labor Dr. Charles Schnabel und auch Ann Wigmore arbeiteten, die beide später sehr für den Gebrauch von Weizengras warben. Was das Licht anbelangt, so steuerte Prof. A. Popp einiges bei, der sich mit Biophotonen beschäftigte.

Das Problem bei Weizengras, wie eigentlich bei allen alternativen Heilmitteln, ist ihre fehlende wissenschaftliche Reputation – und natürlich auch die fehlende Qualifikation der Konsumenten, die gemachten Versprechungen einzuschätzen oder gar nachzuvollziehen.

Biophotonen

Prof. A. Popp konnte mit seinen Mitarbeitern zeigen, dass kurz vor dem „Tod” einer Pflanze sehr viel Biophotonen, also Licht, aus dem Inneren der Pflanze abgestrahlt wird. Die Intensität dieser Biophotonen, die sehr real gemessen werden kann, ist also unmittelbar beim Absterben der Pflanzenzellen am höchsten.

Davon dürfte allerdings nach dem Pulverisieren von Weizengras nicht mehr viel übrig sein. Die beste Möglichkeit, diese Biophotonen aufzunehmen, besteht folglich darin, das Gras selbst zu schneiden, sofort zu pressen und zu trinken. Um das hinzukriegen, bleibt Ihnen fast nur übrig, es selbst zu ziehen, was nicht unerhebliche Problem mit der Erde nach sich zieht: Blumenerde geht auf gar keinen Fall, Kompost schmeckt zu stark vor, außerdem müsste es auf jeden Fall Biokompost sein. Und damit haben wir noch nicht darüber gesprochen, wohin die abgeerntete Erde soll. Selbst wenn Sie ein Haus bewohnen und einen Garten haben, wird es nicht lange dauern, bis sich da ein merkwürdiger Hügel bildet …

Und was ist mit dem Chlorophyll …

… das im Magen verdaut wird und damit verschwindet und so für die Resorption im Darm nicht mehr zur Verfügung steht? Wenn man die über die Vorteile von Weizengras spricht, ist eben dieses Chlorophyll einer der ganz großen Bringer …

Die Wirkung von Nahrungsergänzungsmittel

Weizengras sollte hier nur mal als Beispiel dafür dienen, wie schwierig es sein kann, die versprochene Wirkungen spektakulärer Inhhaltsstoffe in alternativen Nahrungsergänzungsmitteln einzuschätzen oder gar nachzuprüfen.

Andererseits: Wenn Sie das Gefühl haben, dass es Ihnen gut tut – selbst wenn es nur eingebildet ist – ist es doch gut, nicht wahr? Wenn es funktioniert muss man nicht wissen, warum es funktioniert.

Aber geben Sie ein bisschen Acht, womit sie experimentieren … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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