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Hypnose: Hilfe bei Rauchentwöhnung in der Schwangerschaft

Die volle Dröhnung für das Baby. Quelle: Berliner Morgenpost

Die volle Dröhnung für das Baby. Quelle: Berliner Morgenpost

Rauchen in der Schwangerschaft ist für Ihr Baby im Bauch der schiere Stress! Und ich will Sie nicht langweilen mit der Frage, ob Sie oder wer auch immer mit dem Rauchen aufhören sollten oder nicht, denn die, die nicht aufhören wollen (vielleicht weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass sie nicht aufhören können), werden eh gleich „weg schalten.“ Was Folgen und Risiken für das ungeborene Leben bedeuten, zeigt der angehängte Artikel, deshalb muss ich darauf auch nicht mehr eingehen.

Nein, vielmehr wende ich mich an die Schwangeren, die gerne aufhören möchten, aber sich so schwer tun damit, die Finger von den Glimmstengeln zu lassen: Schon mal an Hypnose gedacht?

Ich komme grad von Martina, Inhaberin der Instituts Arisann, die unter anderem Schwangeren durch Hypnose dabei hilft, von Ihrer Sucht loszukommen:

„Oft ist es ja so, dass die Frau erst im dritten Monat von ihrer Schwangerschaft erfährt und dann ganz plötzlich unter Druck steht, schnell mit dem Rauchen aufhören zu wollen, schon wegen des schlechten Gewissens.”

sagt Martina Weber.

„Die Zeit vergeht so schnell – da ist gar nicht viel Raum, lange darüber nachzudenken, wie frau jetzt am besten damit aufhört und wenn sie dann einfach Schwierigkeiten damit hat, die Zigarette wegzulassen, hat sie ein Problem.”

Noch dazu, weil Glimmstengel und „ein kleines Gläschen“ gerne Hand in Hand gehen – da ist also Not an der Frau – um es einfach mal so zu sagen. Alles was dann hilft oder helfen kann, ist gut und richtig.

Wie muss man sich nun eine solche Hyponsebehandlung vorstellen?

Am Anfang steht ein Kennenlerntermin, bei dem sich der Hyponotiseur und Patientin aufeinander einstellen.

„Hypnose ist vor allem eine Bildsprache und ich muss herausfinden, wie der Patient sich ausdrückt. Für manche ist ein „heißer Ofen“ ein Motorrad für andere ist es tatsächlich ein heißer Ofen. Um wirklich wirksame Hypnose durchführen zu können, muss ich die Sprache des Patienten kennen und einsetzen.“ (Martina Weber, Institut Arisann)

Danach folgen 3 bis 4 eigentliche Sitzungen mit echter Hypnose, wobei sich Martina nicht so sehr an der Anzahl der Sitzungen orientiert, sondern daran, ob die Hypnose wirkt. Nicht jeder Patient lässt sich gleich schnell auf den Hypnotiseur ein, das aber ist wichtig, wenn die Suggestion wirken soll.

Da, wie schon erwähnt, die Hypnose vor allem eine Bildsprache ist, liegt die Aufgabe darin, einen Kontext zu kreieren, in dem das Raucherlebnis keine Rolle spielt. Zusätzlich dazu wird am Anfang und am Schluss der Hypnose noch der Gedanke suggeriert, dass die Zigarette keinen Reiz mehr ausübt.

Wenn Sie mich fragen, eine interessante Wahl, wenn es mit dem Aufhören schnell gehen soll – und Ihr Baby im Bauch sollte Ihnen genügend Grund sein, sich diesem „Stress“ zu unterziehen. Die Risiken für Ihr Baby sind enorm …

Genießen Sie die Zeit … auch ohne Zigarette … 🙂

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