≡ Menu

Und plötzlich war’s vorbei!

Da wo die einen kommen und Freude bringen, gehen andere ...

Da wo die einen kommen und Freude bringen, gehen andere ...

Ist es nicht wundervoll, wenn so ein kleines Wesen neugeboren in die Welt guckt? Alle staunen. Selbst für Hebammen, die sowas täglich sehen, ist es immer wieder etwas Einmaliges und Wunderbares.

Aber da, wo die einen kommen, gehen andere. Das ist so – und es gehört zum Ganzen dazu. Eine Fehlgeburt zu haben, eine Totgeburt – oder später der plötzliche Kindstod: Gerade bei Ungeborenen oder den noch ganz ganz Kleinen kommt es überraschend und wirkt dadurch um so schlimmer. Warum müssen denn schon die Kleinen sterben? Die sind doch noch so unschuldig. Oder die, die noch nicht mal geboren sind.

Senecca meinte in einem Brief an einen Freund:

„Ich glaube, wir sterben nicht, weil wir alt oder krank sind, ich glaube, wir sterben weil wir leben.”

Oder anders formuliert: Weil die Zeit dafür gekommen ist. Sehr wahrscheinlich ist das Sterben, der Tod, für die, die gehen, nicht so schlimm wie für die, die bleiben: Eltern, Geschwister, Freunde. Und immer die Frage: Hätte es verhindert werden können?

Ein interessanter Artikel der Zeit-Online beschäftigt sich mit dem Thema Plötzlicher Kindstod und listet am Ende einige Maßnahmen auf, die dabei helfen können, ihm zu begegnen, ihn zu verhindern. Lesen Sie diesen Artikel und auch die Kommentare dazu.

Werfen wir einen Blick auf das Thema Fehlgeburt, dann können wir feststellen, dass die gleiche Aussage wie beim Plötzlichen Kindstod gemacht wird:

Warum es im Einzelfall zu einer Fehlgeburt gekommen ist, wird nur selten festgestellt. Erst nach der dritten Fehlgeburt ist die Ursachensuche medizinisch vorgesehen.

Vielleicht, frage ich mich, geht es viel mehr darum, was diejenigen aus diesem tragischen Ereignis machen, die eben nicht gestorben, die geblieben sind! Ob sie das verarbeiten können, ob sie das loslassen können – ob sie sich noch mal auf eine Schwangerschaft einlassen können – ob sie das Leben auch weiterhin annehmen können. Übrigens, einen Buchtipp von Doro zum oben abgebildeten Buch finden Sie hier ->

Sterben ist ein Teil des Lebens. Das ist nicht immer leicht, zu akzeptieren. Wenn Sie Betroffene(r) sind, nehmen Sie sich Zeit zum Trauern – aber verlieren Sie im Schmerz die Welt nicht aus den Augen, denn das Leben geht weiter.

Vor ein paar Jahren habe ich ‚mal in einer Zeitschrift einen Artikel über ein ungewöhnliches Ereignis gelesen. Eine Frau wünschte sich Kinder, wurde schwanger – und erlitt eine Fehlgeburt. Sie wurde wieder schwanger, verlor ihr Baby erneut. Sie wurde ein drittes, ein viertes Mal schwanger, aber jedesmal verlor Sie das Baby. Aber kurz bevor sie aufgab, kam ihr in einem Traum ein Junge entgegen, der ihr sagte, er komme bald zu ihr und er freue sich schon darauf. Und tatsächlich war die Frau ein fünftes(!) Mal schwanger. Diesmal aber behielt sie das Kind und brachte einen gesunden Jungen zur Welt!

Man darf etwas aufgeben, einen Gedanken, einen Wunsch, eine Idee. Aber man darf nie sich selbst aufgeben …

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

Passwort aendern
Bitte Deine Email-Adresse eingeben. Ein neues Passwort wird Dir per Email zugeschickt.