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Kind und Karriere!

Mutterschaft und Karriere: Das muss einfach zusammenpassen!

Mutterschaft und Karriere: Das muss einfach zusammenpassen!

Es ist so erstaunlich, wie sehr sich die Vergangenheit in den Köpfen festsetzt und sich als Fokus über die tatsächliche Gegenwart legt. Bundesfamilienministerin Schröder hat sich ein neues Spielzeug auf den Gabentisch gelegt: Frauenquote! Gibt es etwas, das Frauen mehr beleidigt, als eine Quote?

Wenn man sich in den Schulen umschaut, dann zeigt sich, dass sich unter den Schulabbrechern kaum Mädchen befinden. Der Anteil der Mädchen an den Abiturienten steigt stetig. Die schulischen Leistungen der Mädchen überragen immer mehr die der Jungs – so sehr, dass es schon die ersten Politiker gibt, die Chancengleichheit auch für Jungs fordern(!) … kein Witz!

Schaut man sich an den Unis um: dasselbe Bild! Und, immerhin ist dies ein Schwangerschafts-Blog: Das Geburtenalter der Frauen steigt und steigt und steigt – nicht zuletzt deshalb, weil Frauen (instinktiv und schon lange) begriffen haben, dass sie für ihre Zukunft selbst einstehen wollen. Sie wollen keine Kinder bekommen und dann deshalb den Rest des Lebens vom Einkommen (und den Launen) eines Mannes abhängig sein.

Gleichzeitig aber wollen Frauen aufs Kinderkriegen nicht verzichten. Warum auch? Es hieße ja, auf einen wesentlichen Teil seiner Identität zu verzichten!

Frauen haben immer schon die Kinder bekommen und Frauen mussten immer auch schon arbeiten. Das war nie anders! Was sich jedoch verändert hat, dramatisch verändert hat, ist das Selbstbewusstsein der Frauen – ihr Selbstverständnis, eigene Lebensentwürfe zu realisieren, eigene Modelle auszuprobieren, unabhängig sein zu wollen. Mutter zu sein, reicht ihnen nicht mehr! Und das ist auch gut so!

Das einzige, woran es noch hapert, sind Vorbilder und Erfahrungen, beides, Kind und Karriere, unter einen Hut zu kriegen – moderne Beispiele aus der heutigen Welt. Wobei es natürlich erfolgreiche alleinerziehende Frauen gibt – gar nicht so wenige! Die schwierigste Zeit, beides unter einen Hut zu kriegen, sind die ersten drei Jahre – es sei denn, man will oder kann das Baby rasch in einer Kinderkrippe unterbringen, aber ein Krippenplatz versorgt „nur” das Kind, nicht die Angst zu scheitern.

Was sicher eine sehr große Rolle spielen kann, ist die Ehe/Partnerschaft. Die Männer können einen sehr großen Beitrag dabei leisten, ihren Frauen den Raum zu schaffen, den sie brauchen, um beides zu packen. Schließlich ist es ja auch ein Familiending und alle haben mehr davon, wenn Mama und Papa ihre Wege gehen können.

Aus meiner Sicht ist noch ein bisschen Weg zurückzulegen, bis sich Mutterschaft und Karriere nicht mehr als Widerspruch darstellen, aber dieses Stückchen, das noch fehlt, ist nicht mehr all zu groß.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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