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Wozu eigentlich Geburtsvorbereitung? Teil 2

Eine gute Vorbereitung auf die Geburt beginnt im Kopf

Eine gute Vorbereitung auf die Geburt beginnt im Kopf

Geburtsvorbereitung beginnt aus meiner Sicht immer zuerst im Kopf! Dann im Herzen! Dann im Bauch 🙂 Natürlich kann man das auch andersherum versuchen, wahrscheinlich ist es sogar oft anders herum, aber ich persönlich halte diese Abfolge für vernünftiger.

Warum beginnt das im Kopf? Na ja, wenn Frau zum ersten mal erfährt, schwanger zu sein, hat sie fast immer als erstes ein überwältigendes Bedürfnis, sich mit allem möglichen an Information einzudecken. Sie surft durchs Internet, bis das Surfbrett glüht 🙂 und will alles erfahren und wissen, was das jetzt für sie bedeutet. Nicht, dass viel Neues dabei ist. Neu ist, dass nicht jemand schwanger ist, sondern sie selbst. Sie beginnt sich, ein Bild zu machen – und Bilder beginnen schließlich im Kopf.

Aus meiner Sicht ist das eine gute Gelegenheit, sich auch mit dem Geburtskanal auseinanderzusetzen – und, ja, machen Sie sich ein Bild! Versuchen Sie sich vorzustellen, von innen her, wo das Baby jetzt sitzt, wie in etwa. Versuchen Sie sich ein Bild davon zu machen, wie das Baby später durch den Muttermund hindurch muss, ins Becken, sich dreht und schließlich durch den Scheidengang nach draußen kommt. Schauen Sie sich – vielleicht in einem Buch – an, welche Muskeln, welche Körperpartien wie beteiligt sind – und dann versuchen Sie, einfach mal in Ihrer Vorstellung, diese Partien zu „erfühlen“.

Je früher Sie damit beginnen, desto klarer wird Ihr Bild von Ihrem inneren Körper werden und desto aktiver können Sie später die Geburt begleiten – sogar beeinflussen. Geburtsvorbereitung hat hier den klaren Vorteil, dass Sie über Wissen, üben und später anwenden sehr viel größere Chancen haben, ein schönes Geburtserlebnis zu haben. Wenn Sie auf eine Vorbereitung verzichten, können Sie immer noch Glück und ein schönes Geburtserlebnis habe, aber Sie haben es eben nur dann, wenn Sie Glück haben.

Viel besser scheint mir, den Großteil des Ganzen von Anfang an selbst in die Hand zu nehmen …

Aber Sie haben schon erwogen, mit einer Hebamme zusammenzuarbeiten? … ja?

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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