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Wenn der Traum die Wirklichkeit ist

Neugeborenes schlafend in Flauschedecken (Bildquelle: Fotolia.de)

Ein interessantes Erlebnis erzählte uns eine Krankenschwester, die im Bereich Schmerztherapie arbeitete. Sie war schwanger geworden und irgendwann ab dem fünften Monat etwa, hatte sie Schmerzen in ihrem rechten Fuß.

„Es war, als ob sich mein Fuß nach innen drehen und einrollen wollte, aber es gab überhaupt keinen Grund für dieses Gefühl!“

Sie konsultierte Arztkollegen, die aber keinerlei Abnormität am Fuß feststellen konnten – und es gab keinerlei physikalische Grundlage für den Schmerz in einem gesunden Fuß. Nach einer Weile kam ihr ein interessanter Gedanke: „Nicht ich hab ein Problem mit meinem Fuß … mein Baby hat das!”

Und tatsächlich wurde ihr Baby mit einem leichten Klumpfuß geboren – rechts! Mit intensiven Massagen und einer begleitenden Therapie war nach zwei Jahren alles wieder in Ordnung und das Baby vollkommen gesund.

Immer wieder interessant, wie intensiv sich die Kommunikation zwischen ungeborenem Baby und werdender Mutter zum Ausdruck bringen kann, finden Sie nicht?

Anders als beim morgendlichen Aufwachen aus einem Traum, gibt es hier kein Aufwachen. Der Traum ist die Wirklichkeit! Aber das bedeutet keineswegs, dass Sie deshalb diesem Traum ausgeliefert wären! Reden Sie mit Ihrem Baby! Fragen Sie danach, was es hat – und achten Sie dann auf Ihre Intuition oder auf Ihre nächtlichen Träume. Wie gesagt, gerade während der Schwangerschaft haben Sie viel tiefere Einblicke in die Welt des Ungeborenen … 🙂

Eine andere interessante Geschichte ereignete sich in meinem persönlichen Umfeld. Dort wurde ein vollkommen gesundes Kind geboren, das aber – gänzlich ohne irgendeinen erkennbaren Grund – keinerlei Neigung zeigte, außer Kopf und Arme irgend eine andere Körperregion zu bewegen. Sie können sich die Aufregung vorstellen, die das auslöste. Man rannte mit dem Kind von Arzt zu Arzt, von Klinik zu Klinik, aber nirgendwo konnte man einen Defekt feststellen. Die neurologischen Befunde waren alle so wie sie sein sollten!

Die Mutter dieses Babys hatte plötzlich eine Intuition, eine vage, im Grunde völlig irrationale Vorstellung: Was wäre, wenn meine Kleine in ihrem vorherigen Leben meine Lieblingstante gewesen wäre?

Wie gesagt, eine rein hypothetische Idee, absurd vielleicht – aber eine intensive Idee. Ihre Lieblingstante, die ein oder zwei Jahre vor der Geburt ihrer Kleinen gestorben war, war durch einen Unfall bis zu ihrem Tod 30 Jahre lang querschnittsgelähmt und saß im Rollstuhl.

Auf Grund dieses Gedankens massierte die Mama bei jeder Gelegenheit, bei jedem Frischmachen, Beinchen, Bauch, und Rücken. Und dabei flüsterte sie der Kleinen ins Ohr: „Das ist ein neuer Körper – der ist gesund! Du kannst ihn bewegen! … Versuch‘ es … ”

Das Baby ist heute schon kein Baby mehr, sondern ein junges Mädchen, das nächstes Jahr in die dritte Klasse kommt. Aber es ist ein gesundes, hübsches Mädchen, das sich ganz normal bewegt, als wäre nie etwas gewesen … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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