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(Alb-)Träume in der Schwangerschaft

Silhouette einer Frau vor einem Vollmond (Bildquelle: Fotolia.de)

„Ich träumte, in eine Klinik zu kommen und kein Arzt war weit und breit zu sehen. Also musste ich mein Kind alleine zur Welt bringen – ich hatte aber keine Angst …“

Das träumte vor vielen Jahren eine Bekannte, als sie zum zweiten Mal schwanger war. Sie und ihr Mann lebten zu der Zeit in Brasilien – was zu Folge hatte, dass sich alle massiv an diese völlig andere Kultur und Lebenseinstellung anpassen musste. Merkwürdige Träume sind unter diesen Umständen ohnehin zu erwarten.

Wir alle haben Träume. An manche können wir uns morgens erinnern, an andere nicht. Manche Träume sind schön, andere komisch, wieder andere so schlimm, das wir vielleicht schweißgebadet aufwachen. Das ist nun mal so und wird eigentlich von niemandem in Frage gestellt. Manche schreiben ihre Träume auf, andere erzählen sie weiter, wieder andere messen den Träumen gar keine Bedeutung zu … es sei denn, man träumt sie in einem speziellen Kontext wie einer laufenden Bewerbungsaktion, einer neuen Liebe – oder eben während der Schwangerschaft.

Träume während der Schwangerschaft können alle möglichen Ausformungen haben, von Vorhersehungen (… es wird ein Junge!) über das Aussehen des Babys (… ich hab genau gesehen, wie die Kleine nach der Geburt aussah!) bis hin zu reinen Angstträumen (… immer wenn ich träume, ist das Baby grade gestorben!). Es können Träume sein, die einen mit persönlicher Unzulänglichkeit konfrontieren (… ich habe dieses gemacht und dann jenes und es war einfach schön – bis ich auf einmal merkte, dass ich meine Kinder völlig vergessen hatte …)

Was bedeuten solche Träume? Bedeuten Sie überhaupt was? Haben alle Schwangeren solche Träume? Werden diese Träume hauptsächlich von Hormonen ausgelöst – sind also reine Reaktionen des Gehirns?

Um auf den Traum meiner Bekannte zurückzukommen: Dieser Traum erfüllte sich tatsächlich. Als die Wehen an einem Sonntagmorgen einsetzten, fuhr sie mit dem Taxi zur Klink – um festzustellen, dass die Ärzte dort allesamt Golfspielen waren. Aber die Krankenschwestern vor Ort (Hebammen gab es damals in Rio keine) konnten mit ihr zusammen eine völlig problemlose, schnelle Geburt bestaunen … auch ohne Ärzte 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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