Neben dem Stricken ist auch das Singen meine große Leidenschaft. Ich summe während des Tages oft vor mich hin und mit meinen Kindern habe ich gerne gesungen als sie klein waren. Auch in meinen Fabel-Kursen gehören Kinderlieder und Singspiele zum Programm.
Singen Sie Ihrem Ungeborenen etwas vor?
Ab der 18. Woche ist der Hörsinn des Kindes ausgebildet. Es hört Ihre Stimme, Ihre Körpergeräusche und auch alles, was in seiner Umgebung passiert. Singen Sie Ihrem Kind doch jetzt schon einmal Ihre Lieblingslieder vor. Wenn Sie das regelmäßig tun, wird es auch nach der Geburt auf diese Melodien reagieren.
Und auch sich selbst tun Sie etwas Gutes:
Singen setzt Hormone frei
Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass das Singen zu einer erhöhten Produktion des Hormons Oxytocin führt. Dieses Hormon wird während der Geburt ausgeschüttet und sorgt für eine gute Wehentätigkeit. Außerdem regt Singen den Parasympathikus an. Dieser Teil des vegetativen Nervensystems ist u.a. verantwortlich für die Öffnung des Muttermundes. Zusätzlich werden Endorphine frei gesetzt, die als körpereigene “Schmerzmittel” wirken.
Singen baut Stress ab
Durch das Singen werden Stresshormone abgebaut. Singen während Schwangerschaft und Geburt sorgen für die notwendige Entspannung.
Es kommt daher zu einer besseren Sauerstoffversorgung des Körpers.
Singen vertieft die Atmung
Beim Singen wird auf ganz natürliche Weise die Atmung aktiviert, was zu einer, besseren Entgiftung des Körpers führt und Entspannung fördert. Während der Geburt hilft Ihnen das Singen, sich und Ihr Kind gut mit Sauerstoff zu versorgen. Singen ist besser als jedes Atemtraining.
In manchen Städten werden sogar spezielle Kurse für Schwangere angeboten. Ich bin der Meinung, dass es eigentlich nicht viel braucht um zu singen: Trauen Sie sich! Es muss nicht schön sein, damit es wirkt….
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#1 by rk-f on 1. April 2010 - 10:48
Zitieren
Doro,
ich finde, singen ist eine ganz großartige Idee! Singen hat auf Körper und Geist unglaublich viele positive Wirkungen. Der große Pythagoras unterrichtete seine Schüler nur an den Vormittagen. Die Nachmittage hielt er reserviert, ausschließlich singen zu können. Er war der Auffassung, dass allein Singen für die größtmögliche Harmonie sowohl im Körper als auch in der persönlichen Umgebung sorgen kann.
Danke für den Beitrag!
rk-f