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Natürliche Enge und ein bisschen Esoterik

Grafik eines kleinen Kindes, das in einer Blüte schläft (Bildquelle: Fotolia.de)

Es gibt eine sehr interessante Geschichte über einen Hobby-Schmetterlingsforscher. Der sammelte Raupen, wartete deren Verpuppungsstadium ab und beobachtete dann, wie sie schlüpften. Ihm fiel auf, dass die Kokons oben am Deckel zum Schlüpfen dem Schmetterling nur eine winzig kleine Öffnung ließ, durch die sich dieser zwängen musste. Er hielt das für einen kleinen Fehler von Mutter Natur. Ein Fehler der Natur, einerseits, oder aber, dass die Entwicklung dieser Sache noch nicht abgeschlossen war.

Also wartete er beim nächsten Schmetterling den Schlüpfpunkt ab und erweiterte dann mit einem Skalpell diese Öffnung, so dass der Schmetterling ohne große Mühe ausschlüpfen konnte. Was der auch tat. Aber, zu seiner größten Überraschung entfaltete sich der Schmetterling nicht, sondern ging ein. Was der Forscher daraus lernte, war, dass diese winzige Schlupföffnung von der Natur so gewollt war. Das Schlüpfen durch diese enge Öffnung hindurch hat zur Folge, dass das Blut des Schmetterlings bis in die feinsten Kapillargefäße gepresst wird. Kaum dass der Schmetterling soweit draußen ist, pumpt er Sauerstoff in den Körper, der ja in den Blutzellen gespeichert wird – was zur Folge hat, dass sich die Flügel spannen und der Körper festigt.

Wenn sich der Fötus auf den Weg durch den Geburtskanal macht, muss er, genau wie der Schmetterling, einen sehr engen Kanal durchqueren (und nicht nur durchqueren, sondern sich darin sogar drehen!). Aber stellen Sie sich das für einen Moment lang vor: Die Fruchtblase war bis zur Geburt voller Wasser, in dem sich der Fötus ohne allzuviel Druck durch die Schwerkraft entwickeln konnte – und sollte. Bis dahin brauchte der kleine Körper nicht selbst Nahrung aufzunehmen, zu kauen, zu schlucken und zu verdauen, sondern wurde über die Nabelschnur relativ komfortabel versorgt. Damit ist dann aber nach der Geburt Schluss!

Eine sehr große Rolle beim Stoffwechsel des Körpers spielen die Kapillargefäße. Das sind hyperenge Blutgefäße durch die das Blut so langsam fließt, dass die Moleküle beinahe alle Zeit der Welt haben, sich auszutauschen: Nährstoffe ausladen, Abfallstoffe einladen und dann ab, weiter in die Venen und zur Lunge zum Ausatmen.

Es ist also sehr wichtig für den Fötus, diesen Weg durch den engen Geburtskanal zu nehmen, da auf diese Weise ganz natürlich möglichst viele Blutzellen in diese allerfeinsten Kapillargefäße gedrückt werden. Wussten Sie zum Beispiel, dass Kinder, die durch einen Kaiserschnitt auf die Welt geholt wurden, ein sehr viel höheres Asthma-Risiko tragen?

Nun, umgekehrt kann man aber auch sagen, dass der Körper, wenn er geboren ist, schon auch noch über Mechanismen verfügt, auszugleichen oder nachzuholen, was vielleicht bei der Geburt nicht ganz so 100% geklappt hat.

Für die Frauen hier, die eine esoterische Ader haben: Diese Geburtsumstände sorgen für das notwendige physische Karma des Kindes – das von dem der Frau absolut unabhängig ist. Deshalb haben, nur um das nochmal zu erwähnen, komplizierte Geburten gar nichts mit der Gebärfähigkeit der Mütter zu tun, sondern vielmehr mit den karmischen Bedingungen der Kinder. Schon die nächste Geburt kann daher bei der Frau völlig problemlos verlaufen. Nur (leider) bekommen immer öfter Frauen nur noch ein Kind, so dass sich das im Bewusstsein der Frau nicht mehr so leicht ausgleichen lässt – was wiederum mit ihrem Karma zu tun hat – unabhängig von dem des Kindes.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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