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Hormone? Aahh ja!

Sind Gelüste nach Gurken und Eis oder auch nach vielleicht mehr Sex Folge der Hormone?

Sind Gelüste nach Gurken und Eis oder auch nach vielleicht mehr Sex Folge der Hormone?

Legendär sind die Berichte von Schwangeren, denen nach (Vanille-)Eis und sauren Gurken ist. Nicht ganz so weit verbreitet ist, dass Schwangere immer wieder davon berichten, am Anfang ihrer Schwangerschaft so gar keinen Appetit auf Sex gehabt zu haben, aber nach einer Weile sei der Appetit dann wieder da gewesen – und zwar mehr als je zuvor – und offener dafür gewesen zu sein, auch mal ‚was Neues auszuprobieren.

Aber eben auch genau das Gegenteil kann man gelegentlich hören: Gar keine Lust auf Essen gehabt zu haben, so gar keinen Sex haben zu wollen oder sich gelegentlich für etwas zu schämen, was vorher nie ein Problem gewesen war. Oder Dinge zu Essen, die man vorher nie gegessen hat – und auch nicht hatte essen wollen. Und, auch noch interessant, dass diese Symptome nach der Geburt wieder verschwinden.

Gemeinhin heißt es, Ursache dafür seien die Hormone. Was meinen Sie?

Sicher ist es so, dass eine Schwangerschaft via Hormone und veränderte Formen auch ein anderes Körpergefühl entstehen lässt. Aber reicht das aus für eine Erklärung, warum sich der Appetit auf dies und das, die Essgewohnheiten oder die Lust auf Sex derart verändern?

Nun, Tatsache ist, dass sich dieser veränderte Hormonspiegel und der -cocktail nachweisen lässt. Und da das der einzige messbare Unterschied ist, liegt es auf der Hand, die Hormone dafür verantwortlich zu machen. Und ja, nach der Geburt pegelt sich der Hormonhaushalt wieder auf das vorschwangerschaftliche Niveau ein, daher scheint es auch logisch, dass sich alles wieder so einstellt wie es vorher war.

Eine Kollegin in den USA hat die Mutter zweier Kinder interviewt. Anlass war die Recherche von Schwangerschaftserlebnissen. Hier eine Passage:

Nachdem sich mein Mann und ich getrennt hatten, zog ich in einen anderen Bundesstaat und es dauerte auch nicht lange, bis ich eine neue Beziehung einging. Mein Mann und ich hatten verabredet, dass unsere gemeinsame Tochter, 10,  bei mir lebt, die Ferien aber bei ihm, also ihrem Vater verbringt. Die Sommerferien kamen, die Sachen meiner Tochter waren gepackt und im Auto verstaut, wir waren drauf und dran, sie zum Flughafen zu fahren, als sie sich plötzlich umdrehte, mir direkt in die Augen schaute und unvermittelt sagte: „Ich weiß genau, ihr wollte ein Baby machen!“ Upps, das saß – und: nein, das hatten wir nicht vor. Tatsächlich hatte ich überhaupt nicht vor, noch einmal ein Kind zu bekommen. Aber egal, sie verbrachte die Ferien bei ihrem Vater und als ich sie schließlich wieder am Flughafen abholte, fiel sie mir um den Hals, drückte mich ganz fest und sagte: „Ich bekomme also einen Bruder!“ Es war keine Frage, es war eine knallharte Feststellung – eine, die mir völlig fremd war. Aber, obwohl ich es zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht wusste, da war ich tatsächlich schon schwanger …“

Interessant, oder? Morgen gibts mehr von dieser außergewöhnlichen Erfahrung.

Nun, ich habe folgende interessante Theorie gelesen, eine, die nur geht, wenn Sie sich vorstellen können, dass es über das Leben in einem physischen Körper hinaus noch anderes gibt. Nach dieser Theorie ist es so, dass die Schwangerschaft eine Zeit ist, die einzige Zeit übrigens, in der sich zwei Wesen auf natürliche Weise einen Körper teilen. Allerdings, das Wesen das auf einen Körper wartet, also das zukünftige Kind, lebt nicht im Körper der werdenden Mama, sondern außerhalb – aber zum Embryo existiert eine Art Kommunikationslinie und über das Embryo besteht damit eine direkte Verbindung zur schwangeren Frau. Das zukünftige Baby kann also seine Bedürfnisse über diese Verbindung der zukünftigen Mama bewusst machen – die dadurch Lust auf Süßes und dann wieder auf Saures – oder beides gleichzeitig hat. Es existiert ja keine geordnete Kommunikation … Demnach würden also auch die Bedürfnisse nach dem Erleben bestimmter sexueller Empfindungen gar nicht von der Schwangeren stammen, sondern aus den Erinnerungen des Ungeborenen Kindes, das ja auch schon (oft) erwachsen war.

Interessante Idee, oder?

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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