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Vorsicht Falle!

Ihr Leben ist es nur dann, wenn Sie es auch an sich nehmen und steuern können.

Ihr Leben ist es nur dann, wenn Sie es auch an sich nehmen und steuern können.

Der Tag wird kommen, an dem Ihr Mutterschutz beginnt. Sie werden von da an bis nach der Geburt und vielleicht noch durch die Elternzeit hindurch zu Hause bleiben. Obwohl diese Zeit eigentlich dazu gedacht ist, Sie vor Überlastung zu schützen und Ihnen ein wenig Ruhe und Zeit zur Vorbereitung auf die Geburt zu verschaffen, wird der Haushalt – da Sie ja sowieso zu Hause sind – zu Ihrem automatischen Spielfeld. Vorsicht Falle!

Betrachten Sie folgendes Szenario: Frau, kriegt Baby, bleibt erstmal zu Hause, kümmert sich um Haushalt und Kind und will die ersten zwei, drei Jahre, bis zum Kindergarten halt, für die Familie da sein. Schon bald nach dem ersten Kind folgt die zweite Schwangerschaft. Ja klar, warum nicht? Da sind die Kinder schön beisammen, können später wunderbar miteinander spielen und wenn man eh schon dabei ist … aaahh ja …

Aus geplanten zwei oder drei Jahren werden schnell fünf. Während sie auf dem Spielplatz die eine oder andere Auch-Mami kennenlernt und sich verliert in virtuellen Wettbewerben ala: „Mein Kleiner kann schon lesen und schreiben obwohl er erst eineinhalb ist”, ist er im Büro in ständigem Austausch mit Kollegen und Kunden und in unglaublich wichtigen Angelegenheiten unterwegs. Während sie sich beim Abendessen so sehr wünscht, auch mal ‚was erzählen zu können (ihr aber nichts anderes einfällt als was der Kleine und die Kleine alles gemacht haben) muss sie statt dessen alle seine Kriegsberichterstattungen aus dem Büro verfolgen. Isses schließlich soweit, dass sie endlich wieder arbeiten kann, will … und muss, wird sie feststellen, dass sie dann doch schon sehr lange aus dem Arbeitsprozess ‚raus ist.

„Wie, sie haben fünf Jahre lang sehr erfolgreich ein kleines Familienunternehmen geleitet? Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?”

Sie wird eine Menge an ihrem zusammenstürzenden Selbstwertgefühl zu knabbern haben – bis sie schließlich feststellen muss, dass er eine Affaire mit einer anderen hat – schlank, jung, blond, sexy und im Grunde die Scheidung will. Die Frage: „Was hat die, was ich nicht habe” stellt sich da schon gar nicht mehr … nach zwei Kindern und Übergewicht.

Haben Sie eine Vorstellung, wievielen Frauen dieses Schicksal blüht? Zu Hause bleiben, für das Kind und die Familie da sein? Vielleicht neben her noch ein bisschen putzen gehen, weil die Kohle sonst nicht reicht? … Vorsicht Falle!

Geben Sie auf sich Acht! Behalten Sie immer auch Ihr Leben im Auge! Unbedingt! Ihr größter Freund und Gegner wird die Gewohnheit sein – also gewöhnen Sie sich an, Haushaltsarbeit zu teilen und lassen Sie sich nicht die Idee verkaufen, dass Sie doch sowieso zu Hause sind oder etwa „na du musst ja morgen früh nicht aufstehen!” Wenn es einmal zur Gewohnheit geworden ist, dass am Ende alles an Ihnen hängen bleibt, werden Sie diese Bürde nur schwer wieder los!

Sie sind (Ehe-)Partner. Gerade wenn Sie zu Hause bleiben und fürs Baby und die Familie da sein wollen, müssen Sie sich immer klar darüber bleiben, wie Ihr Leben verlaufen soll – und dran bleiben!

Warum? Aus zwei Gründen. Erstens weil Sie es sich wert sind, und zweitens: Was haben Sie sonst Ihrem Kind zu geben, außer der Erfahrung, das man (vor allem wegen des Kindes!) nicht mehr aus dem Leben machen kann? Sie können aber mehr aus Ihrem Leben machen. Ja, Sie sollten es sogar – gerade wegen Ihres Kindes! Also verfolgen Sie Ihre Pläne. Wenn Sie noch keine haben, ist es jetzt sofort höchste Zeit, sich welche zu machen … weil Sie schwangers sind!

Ihr Leben ist es nur dann, wenn Sie es auch an sich nehmen können …

Genießen Sie die Zeit … 🙂 … wird schon schief gehen … 🙂

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