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Böse, böse Welt

Sie sind Frau, schwanger und unabhängig - wer sollte Sie aufhalten können?

Sie sind Frau, schwanger und unabhängig - wer sollte Sie aufhalten können?

Heute morgen hatte ich ein Treffen mit einer Bekannten, die ihren Job als Verkaufsleiterin einer Kosmetikfirma verloren hat. Eingestellt wurde sie, um den brachliegenden Außendienst zu reaktivieren und diese Schiene wieder in Gang zu setzen. Dazu hatte sie 9 Monate gebraucht – etwa so lange, wie eine Schwangerschaft dauert. Dann, als diese Schiene zu blühen begann, wurde sie wieder gefeuert, weil man das jetzt günstiger über Telefon abwickeln wolle. Tja, böse böse Welt.

Um so mehr freue ich mich natürlich, dass ich sie dafür begeistern konnte, ihr eigenes Ding zu machen, ins Web zu gehen und ihre eigenen Ideen und Kenntnisse über Männerpflege nach draußen zu bringen – und zwar genau so, wie sie es gerne möchte. Gut, vielleicht wird der Erfolg ein bisschen auf sich warten lassen, aber er wird kommen.

Beruf und Schwangerschaft sind nicht notwendigerweise Gegensätze – viel mehr halte ich beides für einen Antagonismus. Deshalb glaube ich auch nicht an die Frage, wann denn die beste Zeit für ein Kind ist. Die beste Zeit für ein Kind ist immer dann, wenn es so weit ist. Wenn Sie ein Kind für Anfang dreißig planen, aber nächste Woche feststellen, dass Sie schon schwanger sind, also meinetwegen fünf Jahre früher als geplant – wo ist das Problem?

Ein Problem, das immer genannt wird, gerade dann, wenn Sie als Frau in gehobenere Positionen vorgerückt sind und dem Arbeitgeber Ihre Schwangerschaft berichten, ist eine Art versteckte Ablehnung. Anders formuliert: Eine Frau, die schwanger ist, ist raus. Ok, böse böse Welt. Und?

Nix und! Wenn Sie das Empfinden haben, dass das nicht richtig ist, klagen Sie. Das ist Ihr Recht – und wahrscheinlich werden Sie gewinnen – aber Sie werden dann Ihren Arbeitsplatz trotzdem verlieren. Wenn Sie also klagen, dann nicht, um Ihren Arbeitsplatz wieder zu bekommen, sondern um eine satte Abfindung mitzunehmen. Das ist Ihr Recht! Aber denken Sie doch mal für einen Moment lang nach: Wenn Sie Ihr Baby bekommen haben, sind Sie Mutter – nicht behindert. Sie werden ein Kind haben und dadurch eine spezielle Situation. Das ist ein Vorteil! Pfeifen Sie auf den Sandkasten und das Schaufelchen Ihres Chefs und bauen sich einen eigenen, mit ganz vielen Förmchen, Schaufelchen und mit ganz viel anderen, die mit Ihnen spielen werden.

Sie sind nicht abhängig. Von niemandem. Jetzt nicht, später nicht! Machen Sie Ihr eigenes Ding und gehen Sie ins Web. Sie sind Frau, schwanger und unabhängig, wer sollte Sie aufhalten können? Die böse böse Welt vielleicht? … Never ever!

Genießen Sie die Zeit … 🙂

Linktipps:

Das Kind ist nicht das Hindernis

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