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Spielzeuge für die Mama

Elanee

Als in den sechziger Jahren die sexuelle Revolution um sich griff, waren alle ja so ungeheuerlich aufgeklärt. Jeder schlief mit jeder, Sex war Pflicht, keine Zeitschrift ohne Artikel über Petting, pralle Brüste überfluteten die Zeitschriftenauslagen. Sind wir deshalb alle weniger gehemmt? Manches mal kommen mir da Zweifel – aber vielleicht liege ich ja falsch.

Die Frage war vor ein paar Tagen hier schon einmal gestellt: Wie stehen Sie zu Ihrem Körper? Zu Ihrem Intimbereich?

Eine gute Geburtsvorbereitung, eine intensive Vorbereitung, ist sicher eine Weichenstellung hin zu einem positiven, vielleicht ekstatischen Geburtserlebnis. Je weniger Intension, je größer Ihr Selbstvertrauen, desto größer die Chance, die Geburt genießen zu können.

Zur Geburtsvorbereitung gehört natürlich, soweit möglich den Geburtskanal zu trainieren und Beckenbodengymnastik ist da schon mal ein Anfang. Aber Sie können noch mehr tun. Es gibt Hilfmittel, um Beispielsweise den Scheidenmuskel zu trainieren – und, ja, das kommt tatsächlich auch ihrem Sexualleben zu gute – aber das ist wieder was anderes. Der Punkt ist der, dass Sie zum Beispiel mit Epi-No schon mal ein ganz brauchbares Spielzeug haben, Schrittweise ihre Scheide auf die Geburt vorzubereiten. Epi-No ist ein kleiner aufblasbarer Gummiball, den Sie in die Scheide einführen und dann aufblasen. Anfangs nur wenig, dann immer ein bisschen mehr. Danach lassen Sie den Ballon aus der Scheide heraus gleiten – eben, als wäre es eine Geburt. Durch das Aufblasen dehnt sich die Scheidenmuskulatur und wird durch das fortgesetzte Training elastisch – genauso wie der gesamte Scheidenbereich.

Ein anderes Spielzeug, pardon: Hilfsmittel, ist das Elanee Beckenboden Trainingshilfen-Set – ein Krafttraining für die Scheide, wenn Sie so wollen. Das Set besteht aus vier Konen, die zwar alle gleich groß, aber unterschiedlich schwer sind.

Zitat:

Wird ein Konus eingeführt, neigt er dazu, wieder heraus zu gleiten. Dieses Gefühl des „Verlierens“ veranlasst den Beckenboden, sich zusammenzuziehen (Biofeedback-Phänomen). Die anfänglich reflektorischen und im Verlauf des Trainings zunehmend bewusst gesteuerten Kontraktionen trainieren die Muskulatur. Zweimal wenige Minuten diskretes Training pro Tag sind ausreichend.

Klingt cool, oder? Kommt noch besser: Die Leute von Epi-No berichten von einer Studie, die darlegt, dass die Dammrissrate bei Erstgebärenden signifikant niedrieger ausfällt, wenn Frauen ihre Scheidenmuskulatur vor der Entbindung systematisch trainiert hatten.

Zitat:

Bei Kindern von trainierten Müttern konnte eine signifikante Verbesserung des 1-Minuten-Apgar-Wertes festgestellt werden. Die durchschnittliche Dauer der Austreibungsperiode in der EG (29 min) hat sich dabei im Vergleich zur NEG (54 min) fast halbiert. Zudem war der Schmerzmittelverbrauch trainierter Frauen signifikant niedriger als bei nicht trainierten Frauen. Auch die PDA-Rate konnte nach Training mit Epi-no® von 36 % auf 16 % gesenkt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangeren, ohne Episiotomie zu entbinden, stieg dabei mit der Anzahl der Trainingstage: Frauen, die ohne Dammschnitt entbanden, hatten zuvor durchschnittlich 11 Tage trainiert – im Schnitt zwei Tage länger als Frauen, bei denen eine Episiotomie durchgeführt wurde.

Überzeugend, nicht wahr? Die Studie finden Sie übrigens hier >

Ehrlich jetzt: Meinen Sie nicht auch, ein regelmäßiges Training bereitet Sie optimal auf ein Ereignis vor, das seines gleichen sucht?

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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