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Orgasmic Birth – erster Durchgang

Cover der Film-DVDclass

Zugegeben, ich hab den Film vor zwei oder drei Wochen schon mal gesehen, mein heutiger erster Eindruck ist also nicht wirklich mein erster Eindruck. Trotzdem wollte ich mit diesem kleinen Artikel einfach mal meine ersten Gedanken widergeben, ohne gleich zu tief in die Details zu gehen.

Der Film ist sehr professionell und wunderbar sanft gemacht, in englischer Sprache mit (abschaltbarer) deutschsprachiger Untertitelung. Gelegentlich überdeckt die Musik den Sprecher oder die Sprecherin, was ein bissel störend sein kann, andererseits ist der Film sehr sanft erzählt, ohne ins Dogmatische abzugleiten. Insgesamt ist der Film sehr liebevoll gemacht, vielleicht nicht in allem von den USA nach Deutschland übertragbar aber in seiner Konzeption doch so dargestellt, dass die eigentliche Idee deutlich wird:

Ja, es ist möglich, eine ekstatische Geburt zu haben.

Dieser goldene Faden verbindet alle Aussagen oder Geschichten miteinander und gibt ihnen jeweils einen Sinn. Die Frage, die sich stellt, ist: Kann jede Frau eine ekstatische Geburt haben?

Während ich so durch den Film gewandert bin, hab‘ ich mich das auch gefragt und mein Gefühl sagt mir: Das glaube ich nicht! Erlauben Sie mir, das zu erläutern …

Das erste im Film gezeigte Paar, Bill und Tammi, kriegt ihr Baby auf der Terasse des Geburtshauses mitten in einem schönen Garten, in dem beide bis zur eigentlichen Niederkunft herumlaufen, Hand in Hand, und mit der Idee, den nächsten Schritt zusammen zu gehen. Dann wird die Hebamme eingeblendet, die mit verschränkten Armen lässig an die Verandatür gelehnt steht und deren Stimme aus dem Hintergrund kommt: „Tammi hat großes Vertrauen in sich und ihren Partner …”

Das ist, aus meiner Sicht, der Hauptschlüssel, der erst alle Möglichkeiten öffnet. Die Realität sieht aber leider so aus, dass nicht sehr viele Menschen über wirkliches Selbstvertrauen verfügen. Wir lebten in einer anderen Welt, wenn dem so wäre und das Bedürfnis, die Geburt aus der eigenen Hand in die der Medizin zu legen, spricht da Bände. Und das ist nie anders gewesen (außer eben, dass man früher nicht ins Krankenhaus ging, um sein Kind zu bekommen). Paradoxerweise ist es gerade die Geburt des ersten Kindes, die einer Frau zu einem völlig neuen Maß an Selbstvertrauen verhilft, weil sie dadurch eine Art Beweis für ihre Fähigkeiten hat – als ob es je dieses Beweises bedurft hätte.

„Ihr Körper wurde dafür geschaffen, Babys zu bekommen …”

heißt es im Film. Eben!

Erstes Fazit: Falls Sie diesen Film nicht schon haben, sollten Sie ihn kaufen. Unbedingt. klicken Sie oben einfach auf das Bild und Sie werden zu Doulas in Deutschland e.V. weitergeleitet, wo Sie ihn kaufen können.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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